Massenproteste aus Solidarität mit Palästina

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1999

Nach dem Freitagsgebet erfolgte in zahlreichen marokkanischen Städten Massenproteste, die die israelischen Angriffe verurteilten.

In Moscheen von Fes bis Casablanca, von Abou Jaad bis Tanger und vielen anderen Städten versammelten sich Gläubige, um ihre Unterstützung für die Palästinenser auszudrücken.

Die Demonstranten verurteilten die anhaltenden Angriffe, insbesondere die einwöchige Bombardierung von Wohnhäusern in Gaza, während internationales Schweigen die Krise anheizten.

Neben den Freitagsdemonstrationen sind weitere Proteste in den kommenden Tagen geplant, darunter eine Kundgebung vor der palästinensischen Botschaft in Rabat am Samstag, ein Protestmarsch in Rabat am Sonntag und ein weiterer Marsch in Marrakesch, der mit dem Gipfel der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds zusammenfällt.

Diese Solidarität erstreckt sich weit über Marokko hinaus. In zahlreichen muslimischen Ländern weltweit, wie dem Irak, dem Iran, Pakistan, Bangladesch, Ägypten, Syrien und Jordanien, fanden Tausende von Menschen zusammen und zeigten ihre starke Unterstützung für die Palästinenser, indem sie gemeinsam auf die Straßen gingen. Unter dem Schwenken von Fahnen und Bannern brachten die Demonstranten ihre klare Ablehnung der Politik der Vereinigten Staaten und Israels zum Ausdruck.

In Jordanien versuchten Demonstranten, die Grenze zum Westjordanland zu erreichen. Sicherheitskräfte setzten Medienberichten zufolge Tränengas ein, um die Menschen davon abzuhalten.

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