Marokko im Überlebenskampf: Unterstützung von vier Ländern angenommen

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Rabat – Marokko hat nach dem verheerenden Erdbeben rasche Hilfe aus vier Ländern verlangt. Die Entscheidung, die Unterstützung von Spanien, Katar, Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anzunehmen, wurde vom marokkanischen Innenministerium bekannt gegeben. Dies geschah nach einer sorgfältigen Prüfung, bei der die Bedeutung einer koordinierten Reaktion betont wurde, um nachteilige Ergebnisse zu vermeiden. Die marokkanische Regierung begrüßte Solidaritätsbekundungen aus verschiedenen Ländern und betonte die Notwendigkeit einer koordinierten Hilfe.

Großbritannien schickte 60 Such- und Rettungsexperten sowie Ausrüstung und Suchhunde nach Marokko, um bei den Rettungsmaßnahmen unter marokkanischer Leitung zu helfen. Das spanische Militär entsandte ebenfalls eine Spezialeinheit mit Suchhunden. Saudi-Arabien ordnete eine Luftbrücke zur Unterstützung an, wobei ein saudisches Such- und Rettungsteam erwartet wurde.

Es ist bisher nicht bekannt, ob Deutschland um Hilfe gebeten wurde. Deutsche Organisationen wie das Technische Hilfswerk (THW) hatten ihre Einsatzkräfte bereitgestellt, wurden jedoch zunächst zurückgeschickt. Auch die USA haben ihre Bereitschaft zur Hilfe signalisiert und warten auf Anweisungen der marokkanischen Regierung.

Das Erdbeben, das Marokko erschütterte, erreichte eine Stärke von 6,8 und war das schlimmste seit Jahrzehnten. Es forderte mehr als 2100 Menschenleben, verletzte über 2400 Menschen und ließ Hunderte vermisst. Die marokkanische Regierung hat einen Sonderhilfsfonds angekündigt, um die notleidende Bevölkerung zu unterstützen, doch die genaue Höhe des Fonds wurde nicht bekannt gegeben. Die medizinische Versorgung der Verletzten wurde durch die Mobilisierung von über 1000 Ärzten sowie 1500 Krankenschwestern und Pflegern verstärkt.

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