Jump to content

Fund des Tages!!!


Renaissance
 Share

Recommended Posts

  • Mitglied
Hippasos

Auch interessant. Was die Gentechnik möglich macht!

 

"Werde ich grunzen?" – Patient bekommt genverändertes Schweineherz implantiert

Ärzte transplantieren Schwerkrankem ein genverändertes Schweineherz

 

Mediziner der US-amerikanischen Universität Maryland haben zum ersten Mal einem Menschen erfolgreich ein genverändertes Schweineherz eingesetzt. Wie die Ärzte am Montag mitteilten, gehe es dem Patienten gut. Das Herz funktioniere einwandfrei, es gebe bislang keine Abstoßungsreaktion. Bei dem Schwein waren zuvor mehrere Schweinegene ausgeschaltet und menschliche Gene eingeschleust worden. Der Patient erhielt außerdem ein experimentelles Medikament, das die Abstoßung verhindern soll. Der 57-jährige Mann hatte zuvor an einer Herzkrankheit im Endstadium gelitten. Da er für eine Transplantation eines Spenderherzes nicht zugelassen wurde, war diese Behandlung die einzige Option. In den meisten Ländern fehlt es an Spenderorganen. Deshalb überlegen Mediziner schon seit längerem, auf Organe von Schweinen zurückzugreifen. Sie sind denen des Menschen relativ ähnlich. Bislang scheiterten die Transplantation aber oft, da die Organe vom Patienten abgestoßen wurden.

11.01.2022, 12:54 Uhr

Die Vorstellung ist abenteuerlich – aber der Eingriff ist offenbar gelungen: In den USA haben Mediziner nach eigenen Angaben erstmals erfolgreich ein Schweineherz eingesetzt.

Diese Operation in den USA könnte eine Hoffnung für viele Herzpatienten sein: Denn dort haben Mediziner nach eigenen Angaben erstmals erfolgreich einem Patienten das Herz eines genveränderten Schweins eingesetzt. Dem 57-jährigen Patienten gehe es drei Tage nach der Transplantation gut, erklärte die medizinische Fakultät der Universität des Bundesstaates Maryland am Montag (Ortszeit). "Diese Organtransplantation hat erstmals gezeigt, dass das Herz eines gentechnisch veränderten Tieres ohne sofortige Abstoßung durch den Körper wie ein menschliches Herz funktionieren kann."

"Das war eine bahnbrechende Operation, die uns einen Schritt näher bringt, die Krise des Organmangels zu lösen", erklärte der Chirurg Bartley Griffith, der das Schweineherz eingesetzt hatte. "Wir wollen vorsichtig vorangehen. Aber wir sind auch optimistisch, dass diese weltweit erste Operation Patienten künftig eine wichtige neue Option geben wird."

Der Chirurg Bartley Griffith (l.) machte nach der gelungenen Operation ein Selfie mit dem Patienten

© Bartley Griffith/University of Maryland Medical Center/AP / DPA

Schweineherz war der letzte Ausweg für den Patienten

Den Angaben zufolge litt der Patient an einer Herzerkrankung im Endstadium. Die Transplantation des Schweineherzens sei die "einzige" Behandlungsoption gewesen, erklärte die University of Maryland. Denn der Mann sei nicht für eine herkömmliche Organtransplantation zugelassen worden.

 

"Ich hatte die Wahl zu sterben oder diese Transplantation vorzunehmen", sagte der Patient David Bennett laut einer Erklärung der Universität vor der Operation vom Freitag. "Ich will leben. Ich weiß, es ist ein Schuss ins Blaue, aber es ist meine letzte Wahl." Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte eine Notfallzulassung für den Eingriff erteilt. Bennett, der die letzten Monate bettlägerig an einer Herz-Lungen-Maschine verbracht hatte, fügte hinzu: "Ich freue mich darauf, nach meiner Genesung das Bett verlassen zu können."

Die "New York Times“ berichtet von dem Gespräch, das Arzt und Patient im Vorfeld geführt hätten. Der Arzt habe dem Patienten gesagt, ein menschliches Herz könne er nicht bekommen, doch man könne das Herz eines Tiers nehmen. "Es wurde noch nie gemacht", soll Chirurg Griffith gesagt haben. "Ich war nicht sicher, ob er mich verstanden hatte", erzählte Griffith. Aber dann habe der Patient gefragt: "Werde ich grunzen?"

Das Schwein, von dem das Herz stammt, war genetisch verändert worden, um ein Gen zu eliminieren, dass einen bestimmten Zucker bildet. Dieser Zucker hätte sonst eine starke Immunreaktion des Patienten ausgelöst, was zu einer Abstoßung des Organs geführt hätte. Auch ein Gen, das zu einem übermäßigen Wachstum von Schweineherzgewebe geführt hätte, wurde "ausgeschaltet". Insgesamt wurden vier Schweinegene eliminiert und sechs menschliche Gene in das Genom des Schweins eingefügt, um eine Abstoßung des Herzens durch Bennetts Körper zu verhindern.

Für die Genveränderungen zeichnet die im US-Bundesstaat Virginia ansässige Biotech-Firma Revivicor verantwortlich. Diese hatte auch schon das Schwein geliefert, das bei einer bahnbrechenden Nierentransplantation an einem hirntoten Patienten im Oktober in New York verwendet wurde.

Während es sich bei diesem vorhergehenden Eingriff jedoch nur um ein Experiment zur Erprobung des Konzepts handelte und die Niere außerhalb des Körpers an den Blutkreislauf des Patienten angeschlossen wurde, soll der neue Eingriff künftig weitere Menschenleben retten. Die Wissenschaftler hatten das Tierorgan vor der Implantation in einer Konservierungsmaschine aufbewahrt. Beim Eingriff verwendeten die Mediziner außerdem ein neuartiges experimentelles Medikament zur Unterdrückung der Immunabwehr.

Hunderttausende Menschen in den USA hoffen auf ein Spenderorgan

Allein in den USA warten derzeit rund 110.000 Menschen auf eine Spenderorgan. Offiziellen Zahlen zufolge sterben Jahr für Jahr mehr als 6000 Menschen, bevor eine Transplantation vorgenommen werden konnte.

Wegen des Mangels an menschlichen Spenderorganen setzt die Forschung große Hoffnung in die sogenannte Xenotransplantation – das Verpflanzen tierischer Organe. Verpflanzt werden bereits Herzklappen von Schweinen und Schweinehaut bei Verbrennungsopfern. Schweine gelten aufgrund ihrer Größe, ihres schnellen Wachstums und ihrer guten Züchtungseigenschaften als ideale Spendertiere. Außerdem sind sie gesellschaftlich als Spendertiere eher akzeptiert, da sie bereits zu Nahrungszwecken geschlachtet werden.

Link to comment
Share on other sites

  • Replies 328
  • Created
  • Last Reply

Top Posters In This Topic

  • Tizemt

    20

  • Renaissance

    171

  • Hippasos

    82

  • Bruder74

    13

  • Mitglied
Hippasos
vor 5 Stunden schrieb Renaissance:

Ich frag mich die ganze Zeit was muss die Studentin tun, damit sie einen 1er plus bekommen kann.

@geier @rawdaw_reload Your core competence is highly appreciated

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Aber Spass beiseite. Über das Verhalten der Profs sind wir uns ja alle einig. Erübrigt jeglichen Kommentar.

Link to comment
Share on other sites

  • Mitglied
Renaissance
vor 11 Stunden schrieb Hippasos:

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Aber Spass beiseite. Über das Verhalten der Profs sind wir uns ja alle einig. Erübrigt jeglichen Kommentar.

In solche Ländern dauert die Doktorarbeit bis zu 10 Jahren … die Kandidaten egal ob weiblich oder männlich werden missbraucht 

Link to comment
Share on other sites

  • Mitglied
Hippasos
Am 14.1.2022 um 04:07 schrieb Renaissance:

In solche Ländern dauert die Doktorarbeit bis zu 10 Jahren … die Kandidaten egal ob weiblich oder männlich werden missbraucht 

Also das ist doch ein Skandal, wenn man es genau nimmt. Doktoranden haben ja eigentlich schon ausstudiert und wären schon in der Lage ihren Beruf auszuüben. Durch diese langen Promotionszeiten werden sie der Wirtschaft in ihrer produktivsten Phase entzogen, wenn sie dann fertig sind, nehmen wir mal an mit 35, dann sind schon fast zu alt für das Berufsleben, denn dieser Herr oder Frau Doktor fängt mal dort als höchst bezahlter Lehrling an. Bis er dann mal so richtig im Betriebsablauf drin ist, dann ist er knappe vierzig. Und dann will er mit 55 oder 60 schon in Rente gehen. Was nützt er eigentlich dem Staat und der Gesellschaft.

Die Ausbeutung ist dann eine ganz andere Sache. Das fängt an, dass man dem Herrn Prof. den Rasen mäht oder die Kinder in die Schule bringt, sich um seine Verwaltungstätigkeit kümmert oder an sich an seinen Vorlesungen beteiligt. Letzteres ist ok, falls der Doktorand dafür bezahlt wird, genauso wie Betreung von Studierenden der unteren Semester.  Aber grundsätzlich sollen sich Doktoranden hauptsächlich ihrer Doktorarbeit widmen. Bei mir im Fachbereich waren das so zwei bis drei Jahre, Dann muss Schluss sein. Entweder es kommt was raus bei dem Thema oder man beweist, dass da nichts rauskommen kann, was meist schwieriger ist, weil dann der Doktorvater beleidigt sein könnte, weil er sich von dem Thema ein positives Ergebnis versprochen hat.

Link to comment
Share on other sites

  • Mitglied
Renaissance
vor 17 Stunden schrieb Bouffi:

Ja irgendwie ängstlich....

Einfaches "Tajine" für 3.50 €

20220115_190209.jpg

Wo ist die Tajine? ... Ich sehe nur eine Aluminiumschüssel.

Link to comment
Share on other sites

  • Mitglied
Renaissance
vor 17 Stunden schrieb LiWo:

Die sieht so traurig aus. 🥺

Stimmt und ausgehungert auch noch.

Link to comment
Share on other sites

  • Mitglied
Renaissance
vor 20 Stunden schrieb Hippasos:

Also das ist doch ein Skandal, wenn man es genau nimmt. Doktoranden haben ja eigentlich schon ausstudiert und wären schon in der Lage ihren Beruf auszuüben. Durch diese langen Promotionszeiten werden sie der Wirtschaft in ihrer produktivsten Phase entzogen, wenn sie dann fertig sind, nehmen wir mal an mit 35, dann sind schon fast zu alt für das Berufsleben, denn dieser Herr oder Frau Doktor fängt mal dort als höchst bezahlter Lehrling an. Bis er dann mal so richtig im Betriebsablauf drin ist, dann ist er knappe vierzig. Und dann will er mit 55 oder 60 schon in Rente gehen. Was nützt er eigentlich dem Staat und der Gesellschaft.

Die Ausbeutung ist dann eine ganz andere Sache. Das fängt an, dass man dem Herrn Prof. den Rasen mäht oder die Kinder in die Schule bringt, sich um seine Verwaltungstätigkeit kümmert oder an sich an seinen Vorlesungen beteiligt. Letzteres ist ok, falls der Doktorand dafür bezahlt wird, genauso wie Betreung von Studierenden der unteren Semester.  Aber grundsätzlich sollen sich Doktoranden hauptsächlich ihrer Doktorarbeit widmen. Bei mir im Fachbereich waren das so zwei bis drei Jahre, Dann muss Schluss sein. Entweder es kommt was raus bei dem Thema oder man beweist, dass da nichts rauskommen kann, was meist schwieriger ist, weil dann der Doktorvater beleidigt sein könnte, weil er sich von dem Thema ein positives Ergebnis versprochen hat.

Wie du erwähnt hast, eine Doktorarbeit dauert 2 bis 3 Jahren … in Drittweltländern jedoch 10 Jahren … 

Link to comment
Share on other sites

  • Mitglied
Hippasos
vor 3 Stunden schrieb Renaissance:

Wie du erwähnt hast, eine Doktorarbeit dauert 2 bis 3 Jahren … in Drittweltländern jedoch 10 Jahren … 

Daran ist jetzt mal ausnahmsweise nicht der böse Westen schuld, diese Länder sollten das dringend selber lösen, denn nur sie können das.

Link to comment
Share on other sites

  • Mitglied
Hippasos

Die Taliban machen es richtig, Musikunterricht hab ich schon immer gehasst, speziell wenn ich vorsingen musste. Musik ist ein Ausdruck von Dekandenz!

https://www.n-tv.de/politik/Taliban-verbrennen-oeffentlich-Musikinstrumente-article23061781.html

Unter der Hand der Taliban gilt in Afghanistan ein strenges Musizierverbot. Selbst beim Autofahren darf künftig keine Musik mehr gehört werden. Ein kürzlich veröffentlichter Twitter-Clip zeigt, auf welch drastischem Weg die Taliban ihre Verbote durchsetzen.

In Afghanistan hat in sozialen Medien ein Videoclip für Aufsehen gesorgt, der militant-islamistische Taliban beim Verbrennen von Musikinstrumenten zeigen soll. In dem Clip ist zu sehen, wie die Islamisten zwei in der Nähe der Flammen stehende Musiker beleidigen. Die Künstler werden von einer umstehenden Menschenmenge ausgelacht und gefilmt. Die Taliban sehen das Musizieren als unislamisch an.

Die in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen zeigen, dass die Kleidung der von den Taliban beleidigten Musiker zerrissen ist, die Haare sind kurz. Das Abschneiden der Haare ist eine typische Strafe, mit denen die Taliban diejenigen maßregeln, die geringfügiger Verbrechen verdächtigt werden.

Zahlreiche Musiker verlassen das Land

Nach Machtübernahme der Islamisten im August 2021 sind viele Musiker aus Angst um ihr Leben und ihre Existenz aus dem Land geflohen. Selbst beim Autofahren soll das Hören von Musik verboten sein. Das ging aus einem Schreiben des Ministeriums zu Erhaltung der Tugend hervor. Wann die nun mutmaßlich aus der Provinz Paktika im Südosten des Landes stammenden Aufnahmen gemacht wurden, war zunächst unklar. Bei Twitter hatte der rund zwei Minuten lange Clip am Samstag mehr als 48.000 Aufrufe.

"Dieses Video dokumentiert die barbarische Haltung der Taliban gegenüber Musikern und Musik in Afghanistan, wo Musik verboten ist", schrieb der im Exil lebende Gründer des Afghanischen Nationalinstituts für Musik Ahmad Sarmast zu den Aufnahmen bei Twitter. Die afghanische Popsängerin Arjana Sajeed teilte das Video bei Facebook und äußerte scharfe Kritik. Darin verurteilte sie, dass ihre Landsmänner beleidigt und die Instrumente verbrannt werden. Ihr Herz schmerze beim Anblick dieser Bilder, schrieb die Musikerin weiter, die im vergangenen Jahr ebenfalls das Land verlassen hatte.

Quelle: ntv.de, lno/dpa

 

Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

 Share




  • Who's Online (See full list)

    • MEIN-WEG
    • Lady_Salima
    • Hana
    • SamiiirAaa85
    • Pusteblume223
    • sun-m
    • Faithfull
    • Raubkatze
    • Nooraa
    • LOGOUT80
    • Tangawiya
    • Lati_fa80
    • Chadadoui
    • Suchesie
    • Makateb
    • KleinerMensch87
    • PandaEmie
    • 8jidhk2
    • Wuestenstuermer
    • Hay_at
    • MR-Respekt
    • Sie37
×
×
  • Create New...

Important Information

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Privacy Policy