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Renaissance
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JamilaBerkane

Chronologie der heutigen Schlagzeilen:


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Gazprom verdient so viel wie noch nie

Trotz Ukraine-Krieg: Russland verdient 93 Milliarden Euro – vor allem in Deutschland

Europa schafft sich ab……

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Jenseits
vor 1 Stunde schrieb Numidia:

Akam, Ajouj en Majoj esnana Mahjoun.

Togha waday tghir cha ammo.😱

A ru7 esnanath rbachor d tazat.😂

Hast du n berauschenden Snickers gegessen?

  • Haha 1
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Hippasos

Gleitet dieTürkei in eine Diktatur ab?

https://www.nzz.ch/feuilleton/erdogan-hat-die-tuerkische-pop-szene-ins-visier-genommen-ld.1702295?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Erdogan hat der türkischen Pop-Musik den Kampf angesagt – wegen Protestsongs und verletzten Tabus

Nach einer leichtfertigen Bemerkung drohen der Pop-Sängerin Gülsen Colakoglu, bekannt als «Madonna der Türkei», drei Jahre Haft. Der politische Druck auf die türkische Unterhaltungsbranche steigt.

 

Die türkische Sängerin Gülsen Colakoglu entspricht nicht ganz dem konservativen Idealbild einer bescheidenen Hausfrau.

Hakan Akgun / Dia Images / Getty

Zumindest eine Episode aus der Biografie der türkischen Pop-Sängerin Gülsen Colakoglu dürfte ihren sittenstrengen Gegnern im Umfeld von Präsident Recep Tayyip Erdogan gefallen. Obwohl sie mit ihrem Debütalbum bereits erste Erfolge gefeiert hatte, zog sich die damals 20-jährige Künstlerin 1996 für einige Jahre aus der Öffentlichkeit zurück, um sich ganz auf ihre kurz davor geschlossene Ehe zu konzentrieren.

Dem konservativen Idealbild einer bescheidenen Hausfrau entsprach sie aber nie. Sie arbeitete weiter an ihrer Musik und trat gelegentlich in den Etablissements ihres Mannes auf, der mehrere Nachtklubs besitzt. Irgendwann scheiterte die Ehe wegen Affären ihres Mannes. Als sie nach der Scheidung gefragt wurde, ob es auch zu häuslicher Gewalt gekommen sei, antwortete sie selbstbewusst: Wenn schon, wären Handgreiflichkeiten von ihr ausgegangen, immerhin beherrsche sie Karate.

Staatsanwalt fordert drei Jahre Haft

Das war vor mehr als zwanzig Jahren. Mittlerweile ist Gülsen eine der bekanntesten und erfolgreichsten Pop-Sängerinnen der Türkei – und seit einiger Zeit eine Lieblingsfeindin der religiös-konservativen Kreise um den türkischen Präsidenten. Immer wieder gibt es in den sozialen Netzwerken Schmähkampagnen gegen die Künstlerin, die sich in ihren Auftritten nicht um gesellschaftliche Tabus schert, weder was die Kleidung noch was den Tanz betrifft. Auch deshalb wird sie von manchen als «Madonna der Türkei» bezeichnet.

Nun geht es aber um weit mehr als um einen medialen Shitstorm. Ende August wurde Gülsen wegen Volksverhetzung festgenommen. Die Untersuchungshaft und der anschliessende Hausarrest wurden mittlerweile aufgehoben. Unterstützt von über 700 Beschwerdeführern, fordert die Staatsanwaltschaft jedoch eine dreijährige Gefängnisstrafe für die Sängerin.

Hintergrund ist eine leichtfertige Bemerkung auf der Bühne. Bei einem Konzert im April nannte Gülsen ihren Keyboarder einen Perversling, weil dieser eine Imam-Hatip-Schule besucht habe. Im wenige Sekunden langen Video-Ausschnitt, der den Skandal auslöste, wirkte die Aussage wie eine gezielte Verunglimpfung der landesweiten Religionsschulen. Diese aber haben unter Präsident Erdogan, selbst Absolvent einer Imam-Hatip-Schule, stark an Bedeutung gewonnen im sonst streng säkularen Bildungssystem der Türkei.

Gülsens Bemerkung war an sich nicht mehr als eine Stichelei unter Bandkollegen. Es ging um die Frage, wer sie beim nächsten Lied auf die Schultern nehmen sollte. Trotzdem erklärte die Sängerin im Nachgang, dass sie niemanden habe verletzen wollen. Damit aber war die Welle der Empörung nicht mehr zu bremsen, zahlreiche Politiker aus Erdogans AKP sprangen bereitwillig auf. Und nun wartet die Künstlerin auf ihren Prozess.

Parallelen zu Angriff auf Sezen Aksu

Der forcierte Skandal erinnert an die Aufregung, für die kürzlich bereits eine Zeile aus einem Lied von Sezen Aksu sorgte, der grössten türkischen Sängerin der letzten Jahrzehnte. Im Januar hatten AKP-nahe Kreise ein altes Lied Aksus ausgegraben und darin einen angeblich respektlosen Verweis auf Adam und Eva ausgemacht. Auch Erdogan schaltete sich nach einigen Tagen öffentlicher Empörung in die Debatte ein und sagte, solchen Gotteslästerern gehöre die Zunge herausgerissen.

Die türkische Sängerin Sezen Aksu ist von der Bevölkerung gegen Erdogans zornige Vorwürfe verteidigt worden.

Imago

Mit dem Angriff auf Aksu hatte sich der türkische Präsident allerdings verrechnet. Die Empörung über die Drohung gegen die Künstlerin war in der Bevölkerung so gross, dass Erdogan einen Rückzieher machen musste. Obwohl sich nun auch viele Künstler mit Gülsen solidarisieren, ist die Unterstützung nicht mit jener für Aksu zu vergleichen.

Druck auf die Unterhaltungsbranche

Nicht nur einzelne Stars wie Aksu oder Gülsen, die Unterhaltungsbranche im Allgemeinen gerät in der Türkei immer mehr unter Druck. So wurden allein in diesem Jahr über ein Dutzend Musikfestivals abgesagt.

Das Vorgehen ist dabei meist ähnlich. Marginale, erzkonservative Kreise beschweren sich im Vorfeld über den Anlass, an dem die Jugend zu Sex und Alkohol verführt werde. Daraufhin entzieht der von der Zentralregierung eingesetzte Gouverneur im Namen des öffentlichen Interesses die Bewilligung für die Veranstaltung, obwohl diese breite Unterstützung geniessen mag.

Auch in Restaurants und Bars gelten in der Türkei immer schärfere Regeln. Live-Musik darf nur noch bis 1 Uhr nachts gespielt werden. Die neue Regel wurde im Rahmen der Pandemiebekämpfung eingeführt. Anders als fast alle anderen Massnahmen aber wurde sie nicht wieder aufgehoben.

Der konservativen Regierung sind die nächtlichen Vergnügungen der Jugend und der Junggebliebenen schon lange ein Dorn im Auge. Selbst in Ausgehvierteln wie im Istanbuler Stadtteil Beyoglu wird es für Wirte immer schwieriger, Alkohol-Lizenzen zu erhalten.

Pop-Musik kann politisch sein

Neben dem kulturkämpferischen Aspekt, mit dem im tief polarisierten Land die religiös-konservative Wählerschaft der AKP bei der Stange gehalten werden soll, geht es der Regierung in ihrem Feldzug gegen die Populärkultur noch um etwas anderes. Die Unterhaltungsmusik ist unter Erdogans Repression zu einem Ventil für den Unmut geworden – auch wenn dieser meist nur in Andeutungen ausgedrückt wird.

Der jüngste Song des auch im deutschen Sprachraum bekannten Sängers Tarkan, «Geççek» («Bald wird es vorüber sein»), wurde von Regierungsgegnern als Anspielung auf das bevorstehende Ende der Ära Erdogan gefeiert. Tarkan erklärte unschuldig, im Lied gehe es lediglich um die Pandemie. Bereits vor drei Jahren hatten türkische Rapper mit scharfer Kritik an den Verhältnissen im Land hohe Wellen geschlagen.

Videoclip im Gefängnis

Gülsen scheut auch vor expliziten politischen Stellungnahmen nicht zurück. Als im Juni dieses Jahres einmal mehr der Pride-Umzug zur Solidarität mit sexuellen Minderheiten in Istanbul verboten worden war, entrollte sie während eines Konzerts auf der Bühne die Regenbogenfahne. In der Vergangenheit hatte sie aus Protest gegen den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention Konzerteinnahmen an eine Organisation gespendet, die häusliche Gewalt im Land dokumentiert.

Von persönlichen Angriffen lässt sie sich nicht beeindrucken. Als im Januar wegen eines freizügigen Kostüms ein Shitstorm über Gülsen hereinbrach, zog sie bei ihrem nächsten Auftritt ein transparentes Kleid an und zeigte noch mehr Haut. Zudem erklärte sie auf ihrem Instagram-Konto, dass sie niemandem Rechenschaft schuldig sei.

Auch im Clip zu ihrem Song «Lolipop», der im Frühjahr erschienen ist, hat sie keine Rücksicht auf die Moralvorstellungen der konservativen Machthaber genommen. Hinter Gittern verführt sie hier spärlich bekleidet und mit aufreizenden Tanzbewegungen einen Gefängniswärter. Dass ihr bald auch im richtigen Leben eine Haftstrafe drohen würde, wusste damals noch niemand.

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Epikureer

Achtung Eilmeldung!! Lauterbach warnt vor dem neuen Corona Variante "bachondra-strahlunda"
ab Oktober müssen alle Aluhüte tragen um sich vor "Strahlunda" Strahlen zu schützen....demnächst wird Alufolie sehr gefragt sein.....😗😁

 

 

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Epikureer

 

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Interview ausschnitt dsazu...

Nicht ganz aktuell aber die alltäglichen Gräueltaten der Terroristischen Rassistischen der Besatzungsmacht dürfen nicht vergessen werden während die Welt woanders hinschaut......

 

das ganze Interview wer mag....

 

 

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