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Die Überzeugungskraft eines kleinen Mädchens


MissDiamant8
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MissDiamant8

[I]Ich habe mir eben Gedanken über dieses Leben gemacht und wie von nichts spielte sich eine Geschichte in meinem Kopf ab, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Diese Tage habe ich mich sehr zurückgezogen und über das Leben in dieser Dunya nachgedacht. Ich schreibe sehr gerne und vielleicht wird es den Einen oder Anderen gefallen. Ich entschuldige mich schon im Voraus für die Rechtschreib- und Grammatikfehler. Möge Allah s.w.t uns alle rechtleiten. Amin.....[/I] [B]Die Überzeugungskraft eines kleinen Mädchens Es war einmal ein kleines Mädchen. Sie trug einen wunderschönen Namen, den Namen Iman. Ihre Familie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei ältere Brüder, lebte mit ihr in Frankfurt am Main, in einer der größten Städte Deutschlands. Die gesamte Familie war sehr religiös geprägt. Ihre Mutter erzählte ihr alles über unsere geliebte Religion. Wenn die Familie betete, wendete sie sich den Eltern zu und stellte sich neben ihnen. Wenn die Mutter den Koran rezitierte, versuchte die Kleine immer diese wunderschönen, herzergreifenden Worte nachzusagen. Im Haus sprühte es nur voller Liebe und Geborgenheit. Die Familie lebte voller Harmonie zusammen. Nachts, wenn Iman ins Bett gebracht wurde, brachten sie ihre Eltern mit wunderschönen islamischen Geschichten ins Bett. Sie lernte die Religion auf einer Weise kennen, die sie nicht nur begeisterte, sondern für die sie lernte zu leben. Das Glück schien in dieser Familie perfekt zu sein, perfekt in den Augen vieler trauriger Menschen. Das Glück und die Harmonie dieser Familie brach eines Tages zusammen. Die kleine Iman kam wie gewöhnlich von der Schule nach Hause. Sie besuchte die vierte Klasse. Sie trug den Hijab aus dem Herzen und faszinierte viele kleine junge Muslime in ihrer Klasse. An diesem besagten Tag klingelte sie an der Tür. Plötzlich sah sie die gesamte Familie, sprich Tanten etc. vor ihr. Sie dachte sich nichts dabei, nichts. Sie lief ins Wohnzimmer und sah ihre Brüder weinen und ihr Vater voller Schmerz gefüllt. Eine Trauer wehte durch das gesamte Haus. Ihr Vater dückte sich zu ihr, nahm ihre Hände und überbrachte ihr die Nachricht, die Nachricht, die ihr leben von heute auf morgen veränderte. Ihre geliebte Mutter, ihr Fleisch und Blut, ihre Seele, ihr Ein und Alles starb kurz zuvor an einem Herzinfakt. Ihre Tränen und ihre Schreie waren verständlich, keiner konnte ihr diesen Schmerz nehmen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen, ihr Herz voller Trauer. Sie rannte aus dem Haus, an einem Park, an die sie oft mit ihrer Mama spazieren ging. In einem Park, in der die Mutter sie lächelnd umarmte und ihr sagte, wie sehr sie die kleine Iman, ihre einzige Tochter liebt. Voller Erinnerungen an ihrer Mutter fiel sie zu Boden. Sie wendete ihr Gesicht nach oben, schaute hoch in den Himmel und betete zu Allah s.w.t, dass er ihre Mama in einem guten Ort bringt, ER ihre Seele beschützt und ihr das Paradis gewährt. Seit diesem Tag war nichts mehr so, wie es mal war. Die Brüder waren verschlossen, der Vater nicht mehr wiederzuerkennen. Der Islam verlor Tag zu Tag ihren Wert, alle schoben es in den Hintergedanken, außer die kleine Iman. Die Brüder versuchten mit Partys und schlechte Freunde den Tod der geliebten Mutter zu verarbeiten. Der Vater besuchte jeden Abend die Kneipe und fing an zu rauchen. Der Vater war wie ausgewechselt. Jahre vergingen, unzählige Jahre, in der die Familie nie wieder ein Wort über die Mutter wechselten. Die Distanz zueinander war unglaublich groß, der Schmerz nicht nachvollziehbar. Eines Tages, als sie die Schule mit sehr guten Noten beendete und sie eine Ausbildung suchte, kam etwas, was sie niemals im Leben erwartet hätte. Ihr Vater zwang sie ihr Kopftuch auszuziehen, damit die Chancen für eine Ausbildung erhöht werden. Für sie kam es nicht in Frage, denn damals zur Lebzeiten ihrer Mama gab sie ihr ein großes Versprechen. Sie versprach ihrer Mama, dass egal was in diesem Leben passieren wird, sie immer die Religion im Herzen trägt und für die Religion lebt, sie auslebt, Tag und Nacht. Der Vater wurde zornig und erhob seine Hand gegen seine Tochter. Sie erkannte ihren Vater nicht mehr wieder, kein Meter. Voller Verzweiflung dieser Tatsachen rannte sie aus dem Haus und lief zum Park. Sie setzte sich auf die Bank und weinte. Ein alter Mann saß sich neben sie und bot ihr seine Hilfe an. Sie wendete ihren Blick zum Mann und eine Wärme umhüllte sie. Sie nahm seine Hilfe an und erzählte ihm alles, jedes einzelne Ereignis ihres Lebens. Er war sehr vertrauenswürdig und nahm sich viel Zeit für sie. Seit diesem Tag traf sie sich öfters mit ihm in diesem Park. Der alte Mann hatte Niemanden mehr. Seine Frau starb vor vielen Jahren an Krebs und seine einzige Tochter starb in seinen Armen, an einem Abend, in der sie gemeinsam einschliefen und sie am Morgen nicht mehr wieder aufwachte. Der Schmerz war für den Mann sehr groß. Er hatte Niemanden mehr, umso größer war die Liebe zu der kleinen Iman. Sie ähnelte seiner Tochter sehr. Eins wusste die Iman nicht und zwar die Religion des Mannes. Er war kein Muslim. Ihre Probleme haben sie so sehr beschäftigt, dass sie nie die Möglichkeit hatte, ihn nach seiner Religion zu fragen. Wenn sie über den Islam sprach, zeigte er viel Verständnis. Er bot ihr an, sich mit ihr mehr über den Islam auseinanderzusetzen. Durch die Zusammenarbeit gewann der Mann eine Liebe zum Islam. Er gewann die Liebe, die ein kleines Mädchen in ihm hervorhebte, seinen Herzen zum Beben brachte. Sie war sehr zielstrebig und wollte alles über den Islam wissen. Sie kaufte sich unzählige Bücher, die sie gemeinsam mit dem alten Mann laß. Ohne ihren Wissen konvertierte der alte Mann zum Islam. An diesem Abend bekam er fürchterliche Kopfschmerzen, die so stark waren, dass er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Im Krankenhaus wurde ein fürchterlicher Fund gemacht. Er litt unter Krebs und hatte nur wenige Stunden zu leben. Der Krebs hatte schon sein Endstadion erreicht. Diese Stunden widmete er damit, der Iman einen Brief zu schreiben, in der er ihr für alles dankt. Er gestand ihr, sich an dem Tag dem Islam vollkommen gewidmet zu haben. Er erzählte ihr mehr über seine Familie und über seine Krankheit. Alles Wichtige erwähnte er in dem Brief, in seinem letzten Brief. Zu diesem unglaublich fürchterlichen Zeitpunkt hatte die Iman einen Traum. Sie schlief und stand voller Schock auf. Der Traum gab ihr das Gefühl, dass irgendwas schlimmes geschieht. Sie kannte weder den Namen des Mannes, noch sein Wohnort. Sie zog sich an und fuhr zum nächstliegenden Krankenhaus, in der sie nach einem alten Mann fragte. Beim Empfang bekam sie die Auskunft, die sie brauchte. Sie lief in den Raum, in der der alte Mann mit Tränen in den Augen und den Koran in seiner Hand aus dem Fenster hinausschaute. Sie lief zu ihm und fragte ihn, was denn los sei. Er sprach nicht. Er übergab ihr den Brief und sie begann zu lesen. Währenddessen lag der Mann im Sterben. Sie weinte und betete zu Allah s.w.t. Er schaute ihr in die Augen und hatte ein wunderschönes Lächeln im Gesicht. Er starb mit Würde, mit voller Liebe zu Allah s.w.t. Dank IHM hat er den richtigen Weg gefunden. Allah schickte ihm die kleine Iman, die Iman, die ihm den Weg weiste und ihn zum glücklichsten Menschen machte. Sie fuhr nach Hause mit voller Überzeugungskraft die Familie auf den geraden Weg zu bringen. Es dauerte zwar eine Ewigkeit, doch sie kämpfte, sie kämpfte für ihre Familie. Jeden Tag hörte sie laut Koran, betete und brachte unzählige Bücher nach Hause. Sie sprach Tag und Nacht mit ihrer Familie um sie auf den geraden Weg zu bringen. Jeden Tag betete sie zu Allah s.w.t und suchte Zuflucht zu Ihm. Sie machte sehr viel Du3a für die gesamte Familie. Eines Tages, nach unzähligen Versuchen, schaffte sie die Harmonie wiederherzustellen, die Liebe zum Islam vollkommen wieder herbeizurufen. Sie hat es geschafft, die Iman, die ihre Mutter mit viel Liebe und Geborgenheit in diesem Leben zurückließ, im Herzen und in der Seele sie immer Schritt für Schritt folgte, sie stärkte und ermutigte, niemals die Hoffnung zu verlieren, niemals aufzugeben, niemals. Ende der Geschichte[/B] [I]Eure MissDiamant8 [/I]

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Guest Greeneye

AW: Die Überzeugungskraft eines kleinen Mädchens Das ist wunderschön :) Ich schreibe ein Buch weiter, in der es genau um sowas geht. :) hab mittlerweile um die 90 seiten. Deine Kurzerzählungg ist wunderschön und du hast mir einen Denkanstoß gegeben meine Geschichte zu erweitern. mashallah. wa salam

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  • 1 month later...
  • Mitglied
EngelOhneFlügel

AW: Die Überzeugungskraft eines kleinen Mädchens WOW..diese geschichte ist einfach tootal gut geschrieben..ich habe an vielen stellen gänsehaut bekommen und wollte sogar weinen..super ..weiter so..würde gerne noch mehr davon lesen..:ole::ole::ole::ole:

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