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Frankreich und die Hetzjagt auf die muslimische Gemeinde


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Hippasos
vor 16 Minuten schrieb DiabloRe:

Täglich übersehen LKW fahren Schulkinder beim rechts abbiegen und es tut sich nicht....

Also halt die schnauze...

Ich hab noch kein Kind überfahren und LKW fahr ich auch nicht. Was soll diese konfuse Anmerkung?

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Gut das du diesen Punkt ansprichst. War es denn tatsächlich so, oder will man das wir glauben das es so war? Heutzutage will man uns glauben lassen dass die Menschen früher sexuell prüde waren un

Per Drohne ist es also ok, mit dem Einsatz des eigenen Lebens nicht? Vllt sollten Islamisten in Zukunft auch Drohnen schicken, statt selbst in Aktion zu treten. Nein, im Grunde geht es darum das ein M

recherchiere doch lieber mal, warum die katholische Kirche nicht bereit ist den jahrelangen Missbrauch an unschuldigen Kindern aufzuklären und lass die muslimische Community hier in Ruhe!!!  dein

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Hippasos

also wenn in laizistischen und säkularen Staaten Religionskritik erlaubt ist, dann ist das halt so. Und wenn man es richtig findet, dass man einen Lehrer köpft weil er die Karikaturen zum Anlass nimmt, über Meinungsfreiheit zu diskutieren, dann ist das schon das Letzte!!!

 

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Sarahlina89
Gerade eben schrieb Hippasos:

also wenn in laizistischen und säkularen Staaten Religionskritik erlaubt ist, dann ist das halt so. Und wenn man es richtig findet, dass man einen Lehrer köpft weil er die Karikaturen zum Anlass nimmt, über Meinungsfreiheit zu diskutieren, dann ist das schon das Letzte!!!

 

sicher.

aber mal ehrlich,was sollen dies Karikaturen immer? Warum macht man das? Ich finde das ganz oft grenzüberschreitend und sehr provokativ. es beleidigt die Angehörigen dieser Religion. egal welcher. Man muss auch akzeptieren,dass es eine Menge religiöser Menschen gibt,die man damitso richtig verarscht. Find ich genauso zum kotzen,wie die Scheinheiligkeit mancher Leute hier. ( Respektloses Verhalten,Beleidigen,beschimpfen sich aber dann auf der anderen Seite zum Club der Religiösen zählen. )..mancher,zum Glück nicht viele.

und ich beziehe das auf alle Religionen. Ich hab auch nie verstanden,wie verwandte von mir(erzkatholisch) Sonntags früh in die Kirche latschen um dann nachmittags beim Kaffee Witze über Gott und den Papst machen. ....??ß

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Choupette
vor 41 Minuten schrieb Hippasos:

also wenn in laizistischen und säkularen Staaten Religionskritik erlaubt ist, dann ist das halt so. Und wenn man es richtig findet, dass man einen Lehrer köpft weil er die Karikaturen zum Anlass nimmt, über Meinungsfreiheit zu diskutieren, dann ist das schon das Letzte!!!

 

wo willst du gelesen haben, dass es hier irgendjemand diese Tat "gut findet" ??? 

Warum schmeißt du alle Muslime in einen Topf? 

Warum soll ein Moslem hier, die Verantwortung für diese schreckliche Tat übernehmen? 

Übernimmst du im Gegenzug die Verantwortung für den sexuellen Missbrauch in den christlichen Kirchen? 

seit Jahren provozierst du hier "gerne" (nach eigener Aussage) die muslimische Userschaft. 

poste deine islamfeindlichen bzw beleidigende Beiträge doch in einem AfD Forum, da bekommst du sicherlich likes, aber hier wirst du immer wieder auf Gegenwehr treffen. 

was du hier abziehst ist das Letzte! 

 

 

 

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Hippasos
vor 28 Minuten schrieb Sarahlina89:

sicher.

aber mal ehrlich,was sollen dies Karikaturen immer? Warum macht man das? Ich finde das ganz oft grenzüberschreitend und sehr provokativ. es beleidigt die Angehörigen dieser Religion. egal welcher. Man muss auch akzeptieren,dass es eine Menge religiöser Menschen gibt,die man damitso richtig verarscht. Find ich genauso zum kotzen,wie die Scheinheiligkeit mancher Leute hier. ( Respektloses Verhalten,Beleidigen,beschimpfen sich aber dann auf der anderen Seite zum Club der Religiösen zählen. )..mancher,zum Glück nicht viele.

und ich beziehe das auf alle Religionen. Ich hab auch nie verstanden,wie verwandte von mir(erzkatholisch) Sonntags früh in die Kirche latschen um dann nachmittags beim Kaffee Witze über Gott und den Papst machen. ....??ß

Da geb ich dir sogar recht. Also ich hab mal von einem Freund ein Charlie-Hebdo-Heft bekommen. Die karikaturen fand ich plump und geschmacklos. Aber es ist nun halt mal so, dass man Religionen hier kritisieren darf. Es gibt bei uns ein Blasphemiegesetz, in Frankreich aber nicht.

Dazu der folgende Spiegelartikel:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/blasphemiegesetz-in-deutschland-der-mohammed-paragraf-kolumne-a-00000000-0002-0001-0000-000173898748


Blasphemiegesetz Der Mohammed-Paragraf
Eine Kolumne von Alexander Neubacher
Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und die Erregungsschwelle von Fanatikern darf nicht darüber entscheiden, ob man einen Witz machen darf.
07.11.2020, 16.03 Uhr

Ist es in Deutschland erlaubt, den gekreuzigten Jesus als "Lattengustl" oder "Balkensepp" zu bezeichnen? Die etwas vereinfachte Antwort auf diese juristisch komplizierte Frage lautet: Ja – aber nur, wenn dadurch keine Christenmenschen in weltlichen Aufruhr geraten. So ergibt es sich aus Paragraf 166 Strafgesetzbuch, einem Überbleibsel des mittelalterlichen Gotteslästerungsverbots. Dort steht: Wer ein religiöses Bekenntnis oder eine Kirche "in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft". Es kommt also weniger auf die Beschimpfung selbst an als auf die mögliche Reaktion der Gläubigen.

Nun muss man sagen, dass der Paragraf an deutschen Gerichten keine große Rolle spielt. Es gibt vielleicht eine Handvoll Fälle pro Jahr. Die meisten verlaufen im Sande, etwa der Kasus mit dem "Lattengustl", bei dem sich der bayerische SPD-Politiker Florian Pronold auf Satire berief. Es hatten sich auch nicht allzu viele fromme Katholiken drüber aufgeregt.

Man kann allerdings nur hoffen, dass sich der Beschimpfungsparagraf nicht bei jenen selbst ernannten Rechtgläubigen herumspricht, die eine kürzere Lunte haben als die Vertreter christlicher Barmherzigkeit. Nach den jüngsten Erfahrungen unserer französischen Nachbarn wird mir da mulmig. Weil Präsident Emmanuel Macron sich nach der islamistisch motivierten Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty zur Meinungsfreiheit bekannte und die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen verteidigte, flogen weltweit bei Muslimen die Sicherungen raus. Macron-Puppen und -Bilder gingen in Flammen auf. Auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln wurde ein Mann mit Macron-Maske symbolisch ausgepeitscht.

Den Tatbestand der Störung des öffentlichen Friedens dürfte Macron also erfüllt haben. Sein Glück, dass Frankreich im Gegensatz zu Deutschland keinen derartigen Religionsschutz mehr kennt und seit über hundert Jahren Staat und Kirche voneinander getrennt hält.
Umso absurder, dass unser Rechtssystem die Islam-Fundis noch bestärkt

Es gehört zu den bitteren Erfahrungen der jüngeren Zeit, dass auch in Deutschland ein kleiner Teil der Muslime (?, wahrscheinlich die meisten) die Werte der Aufklärung ablehnt. Umso absurder ist es, dass unser Rechtssystem für diese Integrationsverweigerer einen Paragrafen bereithält, der sie in ihrem Wahn zu bestärken scheint. Und es steckt eine besondere Tragik darin, dass ausgerechnet Politiker von CDU und CSU das Gotteslästerungsverbot sogar verschärfen wollten, weil sie glaubten, das Kruzifix verteidigen zu müssen.

Ich halte Gotteslästerung, ob Mohammed-Karikatur oder "Lattengustl", in fast allen Fällen für ebenso unlustig wie geschmacklos. Aber Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und wenn die Erregungsschwelle von Islam-Fundis darüber entscheiden sollte, ob man in Deutschland einen Witz über den Propheten machen darf, dann gute Nacht.

Die Spiegel Gruppe ist nicht für den Inhalt verantwortlich.
 

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Choupette
vor 3 Minuten schrieb Hippasos:

Aber Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und wenn die Erregungsschwelle von Islam-Fundis darüber entscheiden sollte, ob man in Deutschland einen Witz über den Propheten machen darf, dann gute Nacht.

dann ist es wohl doch eine Frage von Anstand, ob man in einem überwiegend muslimischen Forum Witze über die Religion macht...

Soziale Intelligenz und Soziale Kompetenz ist da gefragt! 

 

 

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Hippasos
vor 3 Minuten schrieb Choupette:

wo willst du gelesen haben, dass es hier irgendjemand diese Tat "gut findet" ??? 

Warum schmeißt du alle Muslime in einen Topf? 

Warum soll ein Moslem hier, die Verantwortung für diese schreckliche Tat übernehmen? 

Übernimmst du im Gegenzug die Verantwortung für den sexuellen Missbrauch in den christlichen Kirchen? 

seit Jahren provozierst du hier "gerne" (nach eigener Aussage) die muslimische Userschaft. 

poste deine islamfeindlichen bzw beleidigende Beiträge doch in einem AfD Forum, da bekommst du sicherlich likes, aber hier wirst du immer wieder auf Gegenwehr treffen. 

was du hier abziehst ist das Letzte! 

 

 

 

Dass hier jemand die Tat gut findet hab ich nicht behauptet und warum soll jemand hier die Verantwortung für die Tat übernehmen. Von den offiziellen Muslimvertretern hab ich noch keine so richtige Verurteilung der Tat gehört, aber ich recherchier mal.

Übrigens bin ich für Religionsfreiheit. Auch das ist eine Folge der Aufklärung. Man sollte dann aber auch ihre anderen Konsequenzen akzeptieren.

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Sarahlina89
vor 10 Minuten schrieb Hippasos:

Da geb ich dir sogar recht. Also ich hab mal von einem Freund ein Charlie-Hebdo-Heft bekommen. Die karikaturen fand ich plump und geschmacklos. Aber es ist nun halt mal so, dass man Religionen hier kritisieren darf. Es gibt bei uns ein Blasphemiegesetz, in Frankreich aber nicht.

Dazu der folgende Spiegelartikel:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/blasphemiegesetz-in-deutschland-der-mohammed-paragraf-kolumne-a-00000000-0002-0001-0000-000173898748


Blasphemiegesetz Der Mohammed-Paragraf
Eine Kolumne von Alexander Neubacher
Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und die Erregungsschwelle von Fanatikern darf nicht darüber entscheiden, ob man einen Witz machen darf.
07.11.2020, 16.03 Uhr

Ist es in Deutschland erlaubt, den gekreuzigten Jesus als "Lattengustl" oder "Balkensepp" zu bezeichnen? Die etwas vereinfachte Antwort auf diese juristisch komplizierte Frage lautet: Ja – aber nur, wenn dadurch keine Christenmenschen in weltlichen Aufruhr geraten. So ergibt es sich aus Paragraf 166 Strafgesetzbuch, einem Überbleibsel des mittelalterlichen Gotteslästerungsverbots. Dort steht: Wer ein religiöses Bekenntnis oder eine Kirche "in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft". Es kommt also weniger auf die Beschimpfung selbst an als auf die mögliche Reaktion der Gläubigen.

Nun muss man sagen, dass der Paragraf an deutschen Gerichten keine große Rolle spielt. Es gibt vielleicht eine Handvoll Fälle pro Jahr. Die meisten verlaufen im Sande, etwa der Kasus mit dem "Lattengustl", bei dem sich der bayerische SPD-Politiker Florian Pronold auf Satire berief. Es hatten sich auch nicht allzu viele fromme Katholiken drüber aufgeregt.

Man kann allerdings nur hoffen, dass sich der Beschimpfungsparagraf nicht bei jenen selbst ernannten Rechtgläubigen herumspricht, die eine kürzere Lunte haben als die Vertreter christlicher Barmherzigkeit. Nach den jüngsten Erfahrungen unserer französischen Nachbarn wird mir da mulmig. Weil Präsident Emmanuel Macron sich nach der islamistisch motivierten Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty zur Meinungsfreiheit bekannte und die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen verteidigte, flogen weltweit bei Muslimen die Sicherungen raus. Macron-Puppen und -Bilder gingen in Flammen auf. Auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln wurde ein Mann mit Macron-Maske symbolisch ausgepeitscht.

Den Tatbestand der Störung des öffentlichen Friedens dürfte Macron also erfüllt haben. Sein Glück, dass Frankreich im Gegensatz zu Deutschland keinen derartigen Religionsschutz mehr kennt und seit über hundert Jahren Staat und Kirche voneinander getrennt hält.
Umso absurder, dass unser Rechtssystem die Islam-Fundis noch bestärkt

Es gehört zu den bitteren Erfahrungen der jüngeren Zeit, dass auch in Deutschland ein kleiner Teil der Muslime (?, wahrscheinlich die meisten) die Werte der Aufklärung ablehnt. Umso absurder ist es, dass unser Rechtssystem für diese Integrationsverweigerer einen Paragrafen bereithält, der sie in ihrem Wahn zu bestärken scheint. Und es steckt eine besondere Tragik darin, dass ausgerechnet Politiker von CDU und CSU das Gotteslästerungsverbot sogar verschärfen wollten, weil sie glaubten, das Kruzifix verteidigen zu müssen.

Ich halte Gotteslästerung, ob Mohammed-Karikatur oder "Lattengustl", in fast allen Fällen für ebenso unlustig wie geschmacklos. Aber Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und wenn die Erregungsschwelle von Islam-Fundis darüber entscheiden sollte, ob man in Deutschland einen Witz über den Propheten machen darf, dann gute Nacht.

Die Spiegel Gruppe ist nicht für den Inhalt verantwortlich.
 

nun ja.... mag ja so sein hier bei uns,dennoch halt ich es für problematisch,andauernd zu provozieren. religionen haben Kriege ausgelöst und es gibt da nix zudiskutieren oder zu beleidigen. Das ist meine persönliche Meinung,wer den andern provoziert muss mit einer Reaktion rechnen.man kann das ewige verarschen einfch sein lassen und den andern so akzeptieren wie er ist. Das gilt jedoch für beide Seiten!!!!

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Choupette
vor 7 Minuten schrieb Hippasos:

Von den offiziellen Muslimvertretern hab ich noch keine so richtige Verurteilung der Tat gehört, aber ich recherchier mal.

recherchiere doch lieber mal, warum die katholische Kirche nicht bereit ist den jahrelangen Missbrauch an unschuldigen Kindern aufzuklären und lass die muslimische Community hier in Ruhe!!! 

dein asoziales Verhalten ist hier nicht mehr tragbar. 

das ist meine Meinung, für deren Freiheit du ja bist....

🙂

 

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DiabloRe
vor 3 Stunden schrieb Hippasos:

Ich hab noch kein Kind überfahren und LKW fahr ich auch nicht. Was soll diese konfuse Anmerkung?

SUV FAHRER rammt Fußgänger und Radfahrer......2 Tote = Unfall 

SUV FAHRER AHMED rammt Fußgänger und Radfahrer......2 Tote = Terroranschlag 

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DiabloRe
vor 2 Stunden schrieb Hippasos:

Dass hier jemand die Tat gut findet hab ich nicht behauptet und warum soll jemand hier die Verantwortung für die Tat übernehmen. Von den offiziellen Muslimvertretern hab ich noch keine so richtige Verurteilung der Tat gehört, aber ich recherchier mal.

Übrigens bin ich für Religionsfreiheit. Auch das ist eine Folge der Aufklärung. Man sollte dann aber auch ihre anderen Konsequenzen akzeptieren.

Andere Völker wurden gezwungen....

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Sarahlina89
vor 42 Minuten schrieb DiabloRe:

Andere Völker wurden gezwungen....

schreib doch mal ein bischen mehr....man kann dir gedanklich grad nicht folgen...

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DiabloRe
vor 4 Minuten schrieb Sarahlina89:

schreib doch mal ein bischen mehr....man kann dir gedanklich grad nicht folgen...

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geier
vor 4 Stunden schrieb Hippasos:

Da geb ich dir sogar recht. Also ich hab mal von einem Freund ein Charlie-Hebdo-Heft bekommen. Die karikaturen fand ich plump und geschmacklos. Aber es ist nun halt mal so, dass man Religionen hier kritisieren darf. Es gibt bei uns ein Blasphemiegesetz, in Frankreich aber nicht.

Dazu der folgende Spiegelartikel:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/blasphemiegesetz-in-deutschland-der-mohammed-paragraf-kolumne-a-00000000-0002-0001-0000-000173898748


Blasphemiegesetz Der Mohammed-Paragraf
Eine Kolumne von Alexander Neubacher
Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und die Erregungsschwelle von Fanatikern darf nicht darüber entscheiden, ob man einen Witz machen darf.
07.11.2020, 16.03 Uhr

Ist es in Deutschland erlaubt, den gekreuzigten Jesus als "Lattengustl" oder "Balkensepp" zu bezeichnen? Die etwas vereinfachte Antwort auf diese juristisch komplizierte Frage lautet: Ja – aber nur, wenn dadurch keine Christenmenschen in weltlichen Aufruhr geraten. So ergibt es sich aus Paragraf 166 Strafgesetzbuch, einem Überbleibsel des mittelalterlichen Gotteslästerungsverbots. Dort steht: Wer ein religiöses Bekenntnis oder eine Kirche "in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft". Es kommt also weniger auf die Beschimpfung selbst an als auf die mögliche Reaktion der Gläubigen.

Nun muss man sagen, dass der Paragraf an deutschen Gerichten keine große Rolle spielt. Es gibt vielleicht eine Handvoll Fälle pro Jahr. Die meisten verlaufen im Sande, etwa der Kasus mit dem "Lattengustl", bei dem sich der bayerische SPD-Politiker Florian Pronold auf Satire berief. Es hatten sich auch nicht allzu viele fromme Katholiken drüber aufgeregt.

Man kann allerdings nur hoffen, dass sich der Beschimpfungsparagraf nicht bei jenen selbst ernannten Rechtgläubigen herumspricht, die eine kürzere Lunte haben als die Vertreter christlicher Barmherzigkeit. Nach den jüngsten Erfahrungen unserer französischen Nachbarn wird mir da mulmig. Weil Präsident Emmanuel Macron sich nach der islamistisch motivierten Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty zur Meinungsfreiheit bekannte und die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen verteidigte, flogen weltweit bei Muslimen die Sicherungen raus. Macron-Puppen und -Bilder gingen in Flammen auf. Auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln wurde ein Mann mit Macron-Maske symbolisch ausgepeitscht.

Den Tatbestand der Störung des öffentlichen Friedens dürfte Macron also erfüllt haben. Sein Glück, dass Frankreich im Gegensatz zu Deutschland keinen derartigen Religionsschutz mehr kennt und seit über hundert Jahren Staat und Kirche voneinander getrennt hält.
Umso absurder, dass unser Rechtssystem die Islam-Fundis noch bestärkt

Es gehört zu den bitteren Erfahrungen der jüngeren Zeit, dass auch in Deutschland ein kleiner Teil der Muslime (?, wahrscheinlich die meisten) die Werte der Aufklärung ablehnt. Umso absurder ist es, dass unser Rechtssystem für diese Integrationsverweigerer einen Paragrafen bereithält, der sie in ihrem Wahn zu bestärken scheint. Und es steckt eine besondere Tragik darin, dass ausgerechnet Politiker von CDU und CSU das Gotteslästerungsverbot sogar verschärfen wollten, weil sie glaubten, das Kruzifix verteidigen zu müssen.

Ich halte Gotteslästerung, ob Mohammed-Karikatur oder "Lattengustl", in fast allen Fällen für ebenso unlustig wie geschmacklos. Aber Meinungsfreiheit ist wichtiger als religiöse Empfindlichkeit. Und wenn die Erregungsschwelle von Islam-Fundis darüber entscheiden sollte, ob man in Deutschland einen Witz über den Propheten machen darf, dann gute Nacht.

Die Spiegel Gruppe ist nicht für den Inhalt verantwortlich.
 

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.protestaktion-in-israel-bei-den-frommen-sitzen-die-frauen-hinten.c63bbcdf-aa7a-4b71-b987-6543fcf9ec1e.html
 

Eine Karikatur aus dem Hause Hebdo hierüber....hach, wär‘ das ‘ne herrliche Unterhaltung 😍🥰.

Wir könnten danach die Uhren stoppen, wie es mit la Grand Nation bergab geht...

Aber, große Klöten hat man nur gegen eine bestimmte Gruppe 🤷‍♂️ se la wie?!

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