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Obwohl er psychisch Krank ist, wird seine Religion zu sehr betont


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Hippasos
vor 22 Stunden schrieb Sarahlina89:

aber das stimmt doch so nicht ganz. war ja jetzt zu lesen,dass geguckt wird,ob dieser Mensch psychisch krank ist oder nicht. Im übrigen wird vielleicht der Begriff islamist falsch verwendet,das kann schon sein, Ist sowieso ein doofes Wort finde ich. religiöser Fanatismus hat ja nix mit der Religion an sich zu tun ,jedenfalls wird da nur Unfug damit getrieben,so meine Meinung.

Was ist eigentlich legalistischer Islamismus? Da kam eine Nachricht dazu im ARD:

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/politischer-islam-101.html

Verfassungsschützer warnen "Legalistischer Islamismus" - die neue Gefahr

Stand: 21.07.2020 16:01 Uhr

 

Jahrelang dominierten Salafisten und der IS das Bild radikalisierter Muslime. In Deutschland halten Verfassungsschützer jedoch "legalistische Islamisten" langfristig für die größere Gefahr.

Von Eric Beres, SWR und Joseph Röhmel, BR

Ein Gewerbegebiet im Norden Hamburgs: Hier hat die "Furkan-Gemeinschaft" ihren Sitz. Verfassungsschützer rechnen den Verein dem "legalistischen Islamismus" zu - einem Spektrum, das gewaltfrei daran arbeite, auf dem Koran fußende Regelungen über den privaten Bereich hinaus in der deutschen Gesellschaft zu etablieren.

Als Islamist will Furkan-Sprecher Cenk Göncü nicht gelten. Doch im Interview mit dem Podcast SWR2 Wissen und dem BR-Magazin Kontrovers sagt er ganz klar: "Wir möchten das Richtige und das Falsche gemäß des Korans darlegen. Uns schwebt die Zivilisation des Propheten vor."

Wegen solcher Äußerungen wird die Furkan-Gemeinschaft von Sicherheitsbehörden beobachtet. 350 Anhänger werden dem Verein im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Bundes zugerechnet - 60 mehr als im Vorjahr. Sie hat Ableger in mehreren Städten, etwa in Hamburg, Dortmund oder München.

Fragwürdige Haltung zu drakonischen Körperstrafen

Furkan-Sprecher Göncü sagt, sein Verein wolle keine Gewalt ausüben. Eine pluralistische Demokratie schwebt ihm aber auch nicht vor. Islam und Säkularismus seien "nicht miteinander kompatibel", sagt er. Als die Sprache auf vorzeitliche, im Koran verbriefte Strafen wie das Handabhacken bei Diebstahl kommt, fällt es Göncü erkennbar schwer, sich davon zu distanzieren: "Im Islam ist das so, dass einige Gesetze wie zum Beispiel das Abschneiden der Hand, hart sind, weil es bestimmte Gesetze gibt, die dem Einzelnen schaden, um das Allgemeinwohl nicht zu gefährden."

Für den Islamwissenschaftler Professor Matthias Rohe von der Universität Erlangen Nürnberg sind solche Positionen auch theologisch heute kaum noch vertretbar: "Die meisten islamisch geprägten Länder haben diese drakonischen Körperstrafen abgeschafft. Und das lässt sich durchaus auf der Basis von Scharia Argumentationen begründen, wenn man das islamische Recht als eine dynamische Materie liest. Es gibt eine Mainstream-Meinung, die sagt: Das Recht ist abhängig von den Zeiten und von den Umständen der Lebensverhältnisse."

Umfrage unter Verfassungsschutzämtern

 

Offen radikale Auftritte der Islamisten werden zunehmend durch Internetaktivitäten abgelöst.

Laut einer Umfrage von SWR und BR unter allen Verfassungsschutzämtern in Deutschland hat der "legalistische Islamismus" mehr als 13.000 Anhänger. In fast allen Bundesländern gibt es demnach Moscheegemeinden mit Bezügen in das legalistische Islamismus-Milieu.

Andere Aktivisten sind eher im Internet aktiv, etwa die aus Sicht der Verfassungsschützer demokratiefeindliche Gruppe "Realität Islam" aus dem Rhein-Main-Gebiet. Eine von ihr initiierte bundesweite Online-Petition gegen ein mögliches Kopftuchverbot unterzeichneten mehr als 160.000 Menschen. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen spricht in seinem aktuellen Jahresbericht davon, "Realität Islam" schüre "Ängste und Misstrauen gegenüber dem Rechtsstaat", fördere eine Abwendung von demokratischen Werten. Ein Interview zu diesen Vorwürfen knüpfte "Realität Islam" an die Bedingung, die sie betreffenden Passagen vor Veröffentlichung überprüfen zu wollen - eine Forderung, auf die SWR und BR nicht eingingen.

Streitfall "Deutsche Muslimische Gemeinschaft" (DMG)

Von Verfassungsschützern immer wieder als Anlaufstelle der islamistischen Muslimbruderschaft genannt, ist die "Deutsche Muslimische Gemeinschaft" (DMG). Sie sucht bewusst den Dialog mit Kirche und Politik und weist den Vorwurf des Verfassungsschutzes schriftlich zurück: "[Die DMG] ist ausdrücklich kein Teil der Muslimbruderschaft und weist jeden Versuch einer Zuordnung zu dieser Organisation zurück."

Moscheeverbände in Deutschland

Gefährliche Solidarität mit Muslimbrüdern?

Deutsche Moscheeverbände solidarisieren sich laut Kontraste mit den islamistischen Muslimbrüdern. | 21.06.2019

Recherchen weisen allerdings auf entsprechende Bezüge hin. So wurde vor einigen Jahren ein Vertreter des DMG-Vorgängervereins nach dessen Tod von der palästinensischen Hamas geehrt - und die gilt als Ableger der Muslimbruderschaft und ist als Terrororganisation eingestuft. Die DMG sagt dazu, der Mann habe lange Zeit keinerlei Funktion innegehabt, sei allerdings ein geachtetes Mitglied in ihrer Gemeinschaft gewesen. Inzwischen geht die DMG gegen die Bundesregierung vor und will erreichen, dass ihr Name nicht mehr in den jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnt wird.

"Legalistische Islamisten": Gefährlicher als Salafisten und Dschihadisten?

 

NRW-Verfassungsschutzchef Freier sieht im legalistischen Islamismus eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft.

Diese Vorgehensweise ruft Verfassungsschützer auf den Plan: "Wir gehen davon aus, dass dieser legalistische Islamismus gefährlicher als Salafismus oder gewaltbereiter Extremismus ist", sagt Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen. Legalistische Islamisten versuchten in die Gesellschaft einzusickern und Politik und Gesellschaft für sich zu vereinnahmen und zu beeinflussen: "Und dadurch können sie langfristig unsere Demokratie nicht nur tangieren, sondern auch schwer beschädigen."

Auch Islamwissenschaftler Rohe sieht solche Bestrebungen kritisch, warnt allerdings vor Verallgemeinerung: "Wenn beispielsweise schon die Verwendung des Wortes Scharia, die islamische Normenlehre, als Verdachtsfall gilt, dann ist das weit übers Ziel hinausgeschossen. Denn Scharia kann auch heißen: beten, fasten, also schlicht und ergreifend Gebrauch machen von der Religionsfreiheit. Ich muss die Leute also immer fragen: Was meint Ihr genau?"

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Koriander
vor 43 Minuten schrieb Hippasos:

Was ist eigentlich legalistischer Islamismus? Da kam eine Nachricht dazu im ARD:

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/politischer-islam-101.html

Verfassungsschützer warnen "Legalistischer Islamismus" - die neue Gefahr

Stand: 21.07.2020 16:01 Uhr

 

Jahrelang dominierten Salafisten und der IS das Bild radikalisierter Muslime. In Deutschland halten Verfassungsschützer jedoch "legalistische Islamisten" langfristig für die größere Gefahr.

Von Eric Beres, SWR und Joseph Röhmel, BR

Ein Gewerbegebiet im Norden Hamburgs: Hier hat die "Furkan-Gemeinschaft" ihren Sitz. Verfassungsschützer rechnen den Verein dem "legalistischen Islamismus" zu - einem Spektrum, das gewaltfrei daran arbeite, auf dem Koran fußende Regelungen über den privaten Bereich hinaus in der deutschen Gesellschaft zu etablieren.

Als Islamist will Furkan-Sprecher Cenk Göncü nicht gelten. Doch im Interview mit dem Podcast SWR2 Wissen und dem BR-Magazin Kontrovers sagt er ganz klar: "Wir möchten das Richtige und das Falsche gemäß des Korans darlegen. Uns schwebt die Zivilisation des Propheten vor."

Wegen solcher Äußerungen wird die Furkan-Gemeinschaft von Sicherheitsbehörden beobachtet. 350 Anhänger werden dem Verein im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Bundes zugerechnet - 60 mehr als im Vorjahr. Sie hat Ableger in mehreren Städten, etwa in Hamburg, Dortmund oder München.

Fragwürdige Haltung zu drakonischen Körperstrafen

Furkan-Sprecher Göncü sagt, sein Verein wolle keine Gewalt ausüben. Eine pluralistische Demokratie schwebt ihm aber auch nicht vor. Islam und Säkularismus seien "nicht miteinander kompatibel", sagt er. Als die Sprache auf vorzeitliche, im Koran verbriefte Strafen wie das Handabhacken bei Diebstahl kommt, fällt es Göncü erkennbar schwer, sich davon zu distanzieren: "Im Islam ist das so, dass einige Gesetze wie zum Beispiel das Abschneiden der Hand, hart sind, weil es bestimmte Gesetze gibt, die dem Einzelnen schaden, um das Allgemeinwohl nicht zu gefährden."

Für den Islamwissenschaftler Professor Matthias Rohe von der Universität Erlangen Nürnberg sind solche Positionen auch theologisch heute kaum noch vertretbar: "Die meisten islamisch geprägten Länder haben diese drakonischen Körperstrafen abgeschafft. Und das lässt sich durchaus auf der Basis von Scharia Argumentationen begründen, wenn man das islamische Recht als eine dynamische Materie liest. Es gibt eine Mainstream-Meinung, die sagt: Das Recht ist abhängig von den Zeiten und von den Umständen der Lebensverhältnisse."

Umfrage unter Verfassungsschutzämtern

 

Offen radikale Auftritte der Islamisten werden zunehmend durch Internetaktivitäten abgelöst.

Laut einer Umfrage von SWR und BR unter allen Verfassungsschutzämtern in Deutschland hat der "legalistische Islamismus" mehr als 13.000 Anhänger. In fast allen Bundesländern gibt es demnach Moscheegemeinden mit Bezügen in das legalistische Islamismus-Milieu.

Andere Aktivisten sind eher im Internet aktiv, etwa die aus Sicht der Verfassungsschützer demokratiefeindliche Gruppe "Realität Islam" aus dem Rhein-Main-Gebiet. Eine von ihr initiierte bundesweite Online-Petition gegen ein mögliches Kopftuchverbot unterzeichneten mehr als 160.000 Menschen. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen spricht in seinem aktuellen Jahresbericht davon, "Realität Islam" schüre "Ängste und Misstrauen gegenüber dem Rechtsstaat", fördere eine Abwendung von demokratischen Werten. Ein Interview zu diesen Vorwürfen knüpfte "Realität Islam" an die Bedingung, die sie betreffenden Passagen vor Veröffentlichung überprüfen zu wollen - eine Forderung, auf die SWR und BR nicht eingingen.

Streitfall "Deutsche Muslimische Gemeinschaft" (DMG)

Von Verfassungsschützern immer wieder als Anlaufstelle der islamistischen Muslimbruderschaft genannt, ist die "Deutsche Muslimische Gemeinschaft" (DMG). Sie sucht bewusst den Dialog mit Kirche und Politik und weist den Vorwurf des Verfassungsschutzes schriftlich zurück: "[Die DMG] ist ausdrücklich kein Teil der Muslimbruderschaft und weist jeden Versuch einer Zuordnung zu dieser Organisation zurück."

Moscheeverbände in Deutschland

Gefährliche Solidarität mit Muslimbrüdern?

Deutsche Moscheeverbände solidarisieren sich laut Kontraste mit den islamistischen Muslimbrüdern. | 21.06.2019

Recherchen weisen allerdings auf entsprechende Bezüge hin. So wurde vor einigen Jahren ein Vertreter des DMG-Vorgängervereins nach dessen Tod von der palästinensischen Hamas geehrt - und die gilt als Ableger der Muslimbruderschaft und ist als Terrororganisation eingestuft. Die DMG sagt dazu, der Mann habe lange Zeit keinerlei Funktion innegehabt, sei allerdings ein geachtetes Mitglied in ihrer Gemeinschaft gewesen. Inzwischen geht die DMG gegen die Bundesregierung vor und will erreichen, dass ihr Name nicht mehr in den jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnt wird.

"Legalistische Islamisten": Gefährlicher als Salafisten und Dschihadisten?

 

NRW-Verfassungsschutzchef Freier sieht im legalistischen Islamismus eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft.

Diese Vorgehensweise ruft Verfassungsschützer auf den Plan: "Wir gehen davon aus, dass dieser legalistische Islamismus gefährlicher als Salafismus oder gewaltbereiter Extremismus ist", sagt Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen. Legalistische Islamisten versuchten in die Gesellschaft einzusickern und Politik und Gesellschaft für sich zu vereinnahmen und zu beeinflussen: "Und dadurch können sie langfristig unsere Demokratie nicht nur tangieren, sondern auch schwer beschädigen."

Auch Islamwissenschaftler Rohe sieht solche Bestrebungen kritisch, warnt allerdings vor Verallgemeinerung: "Wenn beispielsweise schon die Verwendung des Wortes Scharia, die islamische Normenlehre, als Verdachtsfall gilt, dann ist das weit übers Ziel hinausgeschossen. Denn Scharia kann auch heißen: beten, fasten, also schlicht und ergreifend Gebrauch machen von der Religionsfreiheit. Ich muss die Leute also immer fragen: Was meint Ihr genau?"

Wenn wir das von den Strafverfolgungsbehördern betrachten sieht das ungefähr so aus. Das Legalitätsprinzip ist in Deutschland die Verpflichtung der Strafverfolgungsbehörde(Staatsanwaltschaft, Polizei) ein Ermittlungsverfahren zu eröffnen, wenn sie eine den Anfangsverdachtrechtfertigende zureichende Kenntnis von einer (möglichen) Straftat erlangt hat. Dh. kurz und knapp, wenn mir eine Gemeinschaft suspekt wird, behaupte ich einfach das von denen eine Gefahr ausgeht. Mit diesem Anfangsverdacht kann ich als Staat eine komplette Minderheit kriminalisieren.

 

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Hippasos
vor 10 Minuten schrieb Koriander:

Wenn wir das von den Strafverfolgungsbehördern betrachten sieht das ungefähr so aus. Das Legalitätsprinzip ist in Deutschland die Verpflichtung der Strafverfolgungsbehörde(Staatsanwaltschaft, Polizei) ein Ermittlungsverfahren zu eröffnen, wenn sie eine den Anfangsverdachtrechtfertigende zureichende Kenntnis von einer (möglichen) Straftat erlangt hat. Dh. kurz und knapp, wenn mir eine Gemeinschaft suspekt wird, behaupte ich einfach das von denen eine Gefahr ausgeht. Mit diesem Anfangsverdacht kann ich als Staat eine komplette Minderheit kriminalisieren.

 

Das können die Behörden eben nicht. Weil sie sich nicht strafbar machen, sie halten sich ja an die Gesetze, sie haben auch keine Straftaten vor.

Ein Imam wurde gefragt, was er für höher halte, die Scharia oder das Grundgesetz. Er antwortete, solange die Nichtmuslime in der Mehrheit sind natürlich das Grundgesetz, ansonsten ...

Die Ewigkeitsklausel des Grundgesetzes anzugreifen ist allerdings sehr schwierig, als machen wir uns keine Sorgen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeitsklausel

Die Ewigkeitsklausel oder Ewigkeitsgarantie (auch Ewigkeitsentscheidung) ist in Deutschland eine Regelung in Art. 79 Abs. 3 des Grundgesetzes (GG), die eine Bestandsgarantie für verfassungspolitische Grundsatzentscheidungen enthält. Die Grundrechte der Staatsbürger, die demokratischen Grundgedanken und die republikanisch-parlamentarische Staatsform dürfen auch im Wege einer Verfassungsänderung nicht angetastet werden. Ebenso wenig darf die Gliederung des Bundes in Länder und die grundsätzliche Mitwirkung der Länder an der Gesetzgebung berührt werden. Auf dieselbe Weise sind auch die Würde des Menschen und die Gesamtstruktur der Bundesrepublik als die eines demokratischen und sozialen Rechtsstaats geschützt. Artikel 79 Absatz 3 GG lautet:

„Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

Artikel 1 bis 20 hier:

https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01-245122

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SinRostro
vor einer Stunde schrieb Hippasos:

Ein Imam wurde gefragt, was er für höher halte, die Scharia oder das Grundgesetz. Er antwortete, solange die Nichtmuslime in der Mehrheit sind natürlich das Grundgesetz, ansonsten ...

Das ist für mich mit Abstand einer der legendärsten Fragen überhaupt, um die bösen Muselmänner und -Frauen vorzuführen 

@Hippasos ich halte Dich für einen klugen Kopf.

Ist es nicht Artikel 2, Absatz 1 GG der mir garantiert, dass ich mich persönlich so entfalten kann wie es mir passt solange ich niemandem Schade.

Art 2 

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

 

Weiter mit Artikel 4 GG: (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich

 

Was wird dann wohl immer wieder mit der Frage bezweckt, was kommt ihnen wertiger vor, wenn mir die höchste Verfassung des Landes die Ausübung meiner Religion als ein Grundrecht garantiert?

Ja dann kommt die Scharia-Keule, um einen jeden von uns klein zu halten, nach dem Motto ja hier ist die Frau viel wert und Hände abhacken iss nich....
 

Wer sagt, dass es so ist. Wissen die Fragesteller denn was in der Bibel steht zum Thema Frauenrechte, Auge um Auge etc.? Was ist mit dem Pfarrer XY der sich konservativ an die biblischen Gebote hält? Warum werden nie die ultraorthodoxen Juden gefragt?

🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️🤷🏻‍♀️

Think about it 

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Koriander
vor 5 Stunden schrieb Hippasos:

Das können die Behörden eben nicht. Weil sie sich nicht strafbar machen, sie halten sich ja an die Gesetze, sie haben auch keine Straftaten vor.

Ein Imam wurde gefragt, was er für höher halte, die Scharia oder das Grundgesetz. Er antwortete, solange die Nichtmuslime in der Mehrheit sind natürlich das Grundgesetz, ansonsten ...

Die Ewigkeitsklausel des Grundgesetzes anzugreifen ist allerdings sehr schwierig, als machen wir uns keine Sorgen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeitsklausel

Die Ewigkeitsklausel oder Ewigkeitsgarantie (auch Ewigkeitsentscheidung) ist in Deutschland eine Regelung in Art. 79 Abs. 3 des Grundgesetzes (GG), die eine Bestandsgarantie für verfassungspolitische Grundsatzentscheidungen enthält. Die Grundrechte der Staatsbürger, die demokratischen Grundgedanken und die republikanisch-parlamentarische Staatsform dürfen auch im Wege einer Verfassungsänderung nicht angetastet werden. Ebenso wenig darf die Gliederung des Bundes in Länder und die grundsätzliche Mitwirkung der Länder an der Gesetzgebung berührt werden. Auf dieselbe Weise sind auch die Würde des Menschen und die Gesamtstruktur der Bundesrepublik als die eines demokratischen und sozialen Rechtsstaats geschützt. Artikel 79 Absatz 3 GG lautet:

„Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

Artikel 1 bis 20 hier:

https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01-245122

Wenn ein Muslim der psychisch krank ist als Terrorist bezeichnet wird, ist das eine Kriminalisierung eines Menschen. Jeder der seinen Glauben teilt wird als potentielle Gefahr angesehen. Also reicht es nur Muslim zu sein um zu diesem Personenkreis zu gehören. 
Schau dich in der Medienwelt um und du siehst wie spektakulär die Muslime verunglimpft und kriminalisiert werden. 

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Hippasos
Am 22.8.2020 um 22:12 schrieb Koriander:

Wenn ein Muslim der psychisch krank ist als Terrorist bezeichnet wird, ist das eine Kriminalisierung eines Menschen. Jeder der seinen Glauben teilt wird als potentielle Gefahr angesehen. Also reicht es nur Muslim zu sein um zu diesem Personenkreis zu gehören. 
Schau dich in der Medienwelt um und du siehst wie spektakulär die Muslime verunglimpft und kriminalisiert werden. 

Auch wenn er psychisch krank ist, wenn er sich terroristisch verhält, dann ist er ein Terrorist. Psychisch krank war für mich der Attentäter von Hanau, der Attentäter von Halle, der nachdem sein Anschlag auf die Synagoge nicht geklappt hat, er wahllos irgendwelche Passanten erschoss. Psychisch krank war nicht  die NSU-Gruppe, die Türken  erschossen hat, auch nicht der Mann, der den Regierungspräsidenten Lübcke erschossen hat oder die Muslime, die die Türme von New York zum Einsturz brachten. Anis Amri war für mich auch nicht psychisch krank, er war Anhänger des IS-Staates und hat seine Tat minutiös geplant und durchgeführt. .

Auf Worte folgen oft Taten, manchmal gute, manchmal schlechte. Ich erinnere mich hier an einen Focus-Artikel:

https://www.focus.de/politik/deutschland/wir-zerschlagen-deutschland-auf-facebook-hetzen-ditib-anhaenger-offen-gegen-deutschland_id_6692470.html

 

Montag, 11.09.2017, 14:38

Seit bekannt wurde, dass Imame von Ditib in Deutschland für die Erdogan-Regierung spionieren, steht der türkisch-islamische Moscheenverband in der Kritik. Wie nun ein Bericht zeigt, wird der Verband aber auch immer mehr zum Nährboden für religiöse Intoleranz und Demokratiefeindlichkeit.

Besorgniserregende Äußerungen hat das Magazin „Panorama 3“ des NDR im Umfeld der Ditib in Hamburg gefunden. Auf Facebook machten Funktionäre und Anhänger aus ihrer Gesinnung keinen Hehl. So veröffentlichte beispielsweise Ishak Kocaman, Vorsitzender des Ditib-Moscheevereins in Hamburg-Wilhelmsburg, immer wieder Zitate von radikalen Predigern auf seiner Seite.

„Demokratie ist für uns nicht bindend“, ist dort als türkisches Zitat unter anderem zu lesen. „Uns bindet Allahs Buch, der Koran.“ Auf einem anderen Bild prangt die Aussage: „Ich spucke auf das Gesicht der Türken und Kurden, die nicht islamisch leben. Was für einen Wert haben sie schon, wenn sie keine Muslime sind.“ Völlig anders als das tolerante Bild, das Ditib gerne von sich zeichnet.

Kriegerische Parolen aus dem Ditib-Umfeld

Im Gespräch mit den Reportern des NDR-Magazin wiegelt der Ditib-Funktionär ab. Die Zitate seien keine Hassparolen, sondern „private Emotionen“, wie er umständlich erklärt – und überhaupt meine er gar nicht, was er sage. Wichtig sei der offizielle Kurs von Ditib und der setze auf Zusammenleben. Tatsächlich bekennt sich der Verband auf seiner Internetseite zu Demokratie und Toleranz.

Das scheint gerade junge Mitglieder aber wenig zu beeindrucken. „Panorama 3“ fand Impressionen zu einer von Ditib organisierten Pilgerreise nach Mekka. In einem Video werden kriegerische Parolen skandiert. Ein Teilnehmer überschrieb später ein Propaganda-Bild des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit: „Mein Führer, gib uns den Befehl und wir zerschlagen Deutschland.“

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Hippasos

Jedenfalls hat der Attentäter von Christchurch sein gerechtes Urteil erhalten. Mehr geht nicht in Neuseeland:

https://www.merkur.de/politik/christchurch-attentat-urteil-neuseeland-tote-strafmass-lebenslaenglich-zr-90031454.html

Aktualisiert: 27.08.202010:08

51 Morde in Moscheen

Urteil zu Christchurch-Attentat gefallen - Strafe bisher einmalig in Neuseeland

Der Attentäter von Christchurch hat 51 Menschen getötet und Dutzende weitere muslimische Gläubige verletzt. Eine einzigartige Tat in der Geschichte Neuseelands, für die er ein bisher einzigartiges Strafmaß erhält.

Christchurch - Der Attentäter von Christchurch muss für den Rest seines Lebens in Haft. Richter Cameron Mander verurteilte den 29-jährigen Rechtsextremisten aus Australien am Donnerstag zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung. Mit dem Urteilsspruch nach einer viertägigen Anhörung ist damit eineinhalb Jahre nach den Anschlägen auf zwei Moscheen mit 51 Toten und 50 Verletzten eines der dunkelsten Kapitel in der jüngeren Geschichte des Pazifikstaates abgeschlossen - zumindest juristisch gesehen. Denn viele Betroffene werden das Massaker nie vergessen.

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern begrüßte die lebenslange Haftstrafe für den Attentäter. „Ich hoffe, heute ist der letzte Tag, an dem wir Anlass haben, den Namen des dahinter stehenden Terroristen zu hören oder auszusprechen“, teilte die 40-Jährige am Donnerstag kurz nach der Verkündung des Urteils mit. „Er verdient völlige Stille auf Lebenszeit.“ Ardern würdigte auch die Stärke der muslimischen Gemeinschaft. „Nichts wird Ihnen den Schmerz nehmen, aber ich hoffe, Sie haben während dieses ganzen Prozesses die Arme Neuseelands um sich herum gespürt.“

Christchurch: Täter bekommt lebenslang ohne Bewährung - „großes Risiko für die öffentliche Sicherheit“

„Sie waren motiviert von einem grundsätzlichen Hass auf Menschen, von denen Sie glauben, dass sie anders sind als Sie selbst. (...) Sie stellen ein großes Risiko für die öffentliche Sicherheit dar“, sagte Mander vor der Verkündung des Strafmaßes. Der Angeklagte verfolgte die Ausführungen des Richters ohne sichtbare Emotion.

Staatsanwalt Mark Zarifeh hatte zuvor ebenfalls auf lebenslang ohne Bewährung plädiert. Ein solches Strafmaß hat es in Neuseeland bisher noch nie gegeben. Zarifeh betonte, die Anschläge seien „ein schmerzhafter und erschütternder Moment in der neuseeländischen Geschichte“. Er hob zudem hervor, wie hinterhältig der Täter agiert habe: „Viele von denen, die erschossen wurden, knieten im Gebet und hatten dem Schützen den Rücken zugewandt.“ Sowohl der Staatsanwalt als auch der Richter erklärten, dem Angeklagten fehle es völlig an Empathie.

Attentat von Christchurch: 51 Menschen starben, 50 weitere verletzt

Brenton Tarrant hatte im März 2019 zwei Moscheen in Neuseeland angegriffen und 51 Menschen getötet. 50 weitere wurden teilweise lebensgefährlich verletzt. Das minutiös geplante Massaker übertrug der Täter per Helmkamera ins Internet. Das Verbrechen gilt als das verheerendste in der jüngeren Geschichte des Pazifikstaats. Viele Überlebende leiden bis heute unter den Folgen, sind arbeitsunfähig oder müssen mit starken Schmerzen leben. In Folge der Tat verschärfte die Regierung die Waffengesetze.

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