Jump to content

AnonymousKollektiv

Aufweichen des Datenschutz Telekom teilt Handydaten im Kampf gegen Coronavirus mit RKI

Recommended Posts

AnonymousKollektiv

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-telekom-teilt-handydaten-im-kampf-gegen.2850.de.html?drn:news_id=1112836

Gesundheitsschutz versus Datenschutz: Handydaten der Deutschen Telekom werden genutzt, um Rückschlüsse auf die Ausbreitung des Coronavirus zu ziehen. Sinnvoller technologischer Fortschritt – oder ein Dammbruch für den Umgang mit sensiblen Daten? Die Debatte. 

Die Deutsche Telekom bestätigte, dass es eine Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut gibt. Das Unternehmen aus Bonn betonte zugleich, es würden keine individuellen Handydatenweitergegeben. Stattdessen handele es sich um anonymisierte Massenstatistiken – auch „Schwarmdaten“ genannt. Die Nutzung dieser Daten sei für die Wissenschaft im Hinblick auf Ausbreitungsmodelle des Coronavirus „wahnsinnig wertvoll“, erklärte die Telekom auf Twitter. 

Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ darüber berichtet. Gestern Abend soll demnach eine erste Datenlieferung mit einem Umfang von fünf Gigabyte übergeben worden sein. Ziel sei es, Bewegungsströme von Menschen in Deutschland abzubilden – bundesweit, auf Ebene der Länder und bis auf die Gemeinden heruntergebrochen. Die digitale Beobachtung einzelner Bürger oder infizierter Menschen, wie es derzeit in asiatischen Ländern und auch in Israel gemacht wird, soll mit den Daten nicht möglich sein.

In Israel kann der Geheimdienst zunächst für 30 Tage Bewegungsdaten, die eigentlich zur Terrorismusbekämpfung erhoben wurden, dazu nutzen, die Bewegungen infizierter Personen nachzuvollziehen. In den USA wird in diesem Zusammenhang die Kooperation mit Unternehmen wie Google und Facebook diskutiert. In Österreich hat der Mobilfunkanbieter A1 damit begonnen, der Regierung die Bewegungsdaten aller österreichischen Bürger zugänglich zu machen.

China, Südkorea und Taiwan haben in deutlich größerem Maße auf Überwachungstechnik gesetzt, um die Coronakrise einzudämmen. In vielen Regionen Chinas wurden die Bürger verpflichtet, auf ihrem Mobiltelefon regelmäßig Auskunft über ihren Gesundheitszustand zu geben. Sie werden dann nach einem Ampelsystem in bestimmte Kategorien eingeteilt, die über ihre Bewegungsfreiheit bestimmen.

Datenschützer: „Wir leben nicht in China“

Der langjährige Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, erklärte, für „Epidemie-Fußfesseln“ fehle derzeit jede Rechtsgrundlage. Es wäre mehr als fraglich, wie eine Ortung von Infizierten gesetzlich erlaubt werden könnte. „Wir leben – der Demokratie sei Dank – nicht in China, wo per digitaler Überwachung eine Totalkontrolle der Menschen möglich ist“, betonte Weichert. 

Digitale Technik könne aber tatsächlich einen Beitrag leisten, um einen zusätzlichen Schutz vor einer Corona-Ansteckung zu bieten, so Weichert weiter. Dies wäre auf der Basis freiwilliger Warn-Apps möglich. Solche Programme könnten zum Beispiel darüber informieren, ob man sich in einem Risikogebiet aufhalte. Zugriffe von US-Firmen und auch staatliche Zugriffe etwa durch die Polizei müssten dabei ausgeschlossen werden.

„Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür“?

Der Sicherheitsexperte Jörn Müller-Quade vom Karlsruher Institut für Technologie findet, die Hauptfrage sei, wie man Bewegungsdaten zur Gesundheitsvorsorge nutzen könne, ohne dass sie missbraucht werden könnten. Denkbar sei zum Beispiel, die Daten verschlüsselt abzulegen und den Schlüssel dazu auf mehrere Institutionen zu verteilen, sodass wirklich nur im Krisenfall auf die Informationen zugegriffen werden könne. 

Letztlich brauche es eine gesellschaftliche Debatte darüber, welchen Schutz und welche Zugriffsmöglichkeiten man haben wolle. Ansonsten könnten einige eine umfangreiche Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür befürchten. Die Technik dazu sei da.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben einen Nachrichten-Blog aufgelegt. Der bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen.

Die Coronavirus-Epidemie breitet sich weiter aus und der Bedarf an Tests steigt. Wann man sich testen lassen sollte und wie es geht, haben wir in unseren Artikel zusammengefasst: Tests auf das Coronavirus: Wann, wo und wie?

Über die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Infizierten, Genesenen und Todesfälle berichten wir in unserem Artikel: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet.

Experten sind sich uneinig, ob die aktuellen Zahlen über die Coronavirus-Infizierten die Realität widerspiegeln. Aber wie hoch ist die Dunkelziffer? Das erfahren Sie in unserem Stück: 
Hohe Dunkelziffer bei Coronavirus-Infektionen befürchtet.

Die Länder weltweit verfolgen sehr unterschiedliche Strategien. Die zentrale Frage ist: Was hilft gegen das Coronavirus? Durchseuchung oder totale soziale Distanzierung? 

Gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es bislang keinen Impfstoff. Auch Medikamente, die bei der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit helfen, sind noch nicht verfügbar. Wie weit die Forschung ist, erklären wir hier: Ansätze für Medikamente gegen das Coronavirus.

In Deutschland gibt es immer mehr Drive-In-Teststationen für das Coronavirus. Wir erklären, was es damit auf sich hat und welche Erfolge andere Länder damit erzielten.

Angesichts zunehmender Grenzkontrollen und Ein- und Ausreisesperren können Sie hier nachlesen, wie sich das Coronavirus auf das Reisen auswirkt. Damit im Zusammenhang steht die Frage der Risikogebiete weltweit. Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete zuletzt mehrfach erweitert. 

Afrikanische Länder meldeten lange relativ niedrige Infektionszahlen. Und das, obwohl viele der Staaten enge Kontakte zu China pflegen, wo das Virus ausgebrochen war. Hintergründe: Wie sich Afrika für das Coronavirus rüstet.

Wie groß ist die Gefahr hierzulande? Welche Strategien verfolgen die Behörden? Was kann jede(r) tun, um sich zu schützen? Antworten auf diese und andere Fragen geben wir in unserem Beitrag: Deutschland und das Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was exponentielles Wachstum für die Ausbreitung des Coronavirus bedeutet, was hilft, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und wann mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist: Diese Fragen beantworten wir in unserem Beitrag: Hygiene, Quarantäne, Geisterspiele: Warum die Maßnahmen gegen das Coronavirus so wichtig sind.

Share this post


Link to post
Share on other sites

AnonymousKollektiv
vor 18 Stunden schrieb EintrachtSGE:

Und alle regen sich über China auf.....tzzz tzzz tzzz

Glaubst du ein einziger Marokkaner interessiert es was mit seinen Daten passiert? Unser ungebildet Volk lebt mehr den Schein als das Sein! Hauptsache die verlogene Fassade bröckelt nicht.

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
GeheimeFrau

Also ich find diese Maßnahme sinnvoll.

Es werden nur die Bewegungsdaten zwischen den Daten Netzen weitergegeben und das völlig anonym ohne jegliche Rückschlüsse wer was gesurft hat. 

Mit dieser Maßname kann eingegrenzt werden wieviel Datengeräte sich in einem Standpunkt befinden um ggf. eine Polizei Streife hinzuschicken und die „Ansammlung“ zu lösen.

so kann verhindert werden, dass manche Menschen die den Ernst der Lage nicht wahrhaben wollen, zb corona Partys feiern oder mit mehr als 5 Personen rausgehen. (Familien ausgeschlossen)

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Choupette
vor 18 Minuten schrieb AnonymousKollektiv:

Glaubst du ein einziger Marokkaner interessiert es was mit seinen Daten passiert? Unser ungebildet Volk lebt mehr den Schein als das Sein! Hauptsache die verlogene Fassade bröckelt nicht.

da muss man fairer Weise sagen, dass das kaum ein Volk interessiert. Die Deutschen besonders nicht. 

Vor Facebook Zeiten, war in Deutschland nicht mal eine Volkszählung möglich, weil das Volk sich nicht "überwachen" lassen wollte

heute sind es genau diese Leute die in FB usw alles über sich preisgeben und posten.

wo sie mit wem sind, nicht mal die "Privatsphäre" ihrer Kinder schützen sie ausreichend

es werden Nacktbilder von Kindern gepostet,  FB war eine zeit lang ein El Dorado für Pädophile 

das ist also keineswegs ein marokkanisches Phänomen. 

immer schön fair bleiben 😉

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Egal
vor 18 Stunden schrieb AnonymousKollektiv:

In den USA wird in diesem Zusammenhang die Kooperation mit Unternehmen wie Google und Facebook diskutiert. 

Diskutiert? Das ich nicht lache..

FB und Co. sind bereits fester Bestandteil des Geheimdienstes. Ist ja nicht so, dass die Seiten weiterhin kostenlos betrieben werden - indem man freiwillig Daten von sich preisgibt, wenn die keinen Nutzen davon haben.

Sich in der heutigen "Smartphone-Genaration" Gedanken über Datenschutz zu machen, ob irgendwelche Daten preisgegeben werden könnten, ist so eine Sache..... Jeder der online Banking, Handy, etc. besitz oder nutzt, hat schon längst zugestimmt seine "Daten" preizugeben. 

Von daher......

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

GeheimeFrau
vor 2 Minuten schrieb Fehler404:

Sich in der heutigen "Smartphone-Genaration" Gedanken über Datenschutz zu machen, ob irgendwelche Daten preisgegeben werden könnten, ist so eine Sache..... Jeder der online Banking, Handy, etc. besitz oder nutzt, hat schon längst zugestimmt seine "Daten" preizugeben. 

Von daher......

Und das sind dann die, die aufschreien wenn es darum geht dass der Netzbetreiber Daten freigibt, auch wenn diese anonym sind. 

🤦🏽‍♀️

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Für Euch unterwegs…in Wiesbaden bei Caftan Bladi

    Wir waren wieder mal für euch unterwegs. Diesmal auf der Veranstaltung Caftan Bladi in Wiesbaden. Hier ein paar Eindrücke vom Event.        

    Med
    Med | 
    Events

    Halalfood im Test: Safari Grill Haus in Offenbach

    Wir testen für Euch wie gewohnt die besten Halal-Locations in Eurer Umgebung und dieses Mal hat es uns zu einer Neueröffnung nach Offenbach verschlagen. Das Safari Grill Haus hat vor kurzem seine Tore in bester Offenbacher Lage in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes geöffnet (Anschrift s. unten). Mit einer Vielzahl an Halal-Gerichten lockt das großzügig geschnittene Restaurant jung und alt und weist 40 Sitzplätze im Innenraum sowie rd. 10 Plätz im Außenbereich aus. Bereits am Eingang kommt

    Med
    Med | 
    Halalfood


  • Who's Online (See full list)

    • LiWo
    • Safya
    • Sara El
    • Atif2310
    • Murakami
    • Sturmtochter
    • oui-88
    • rawdaw
    • Farasha_79
    • Dunia
    • Gast-2020
    • Mimi40
    • Antar
    • Golden_man
    • Karim1234
    • Fezi_32
    • TheNormaleOne
    • Guests1970
    • Amarousch
    • Sweetcurly
    • Bruce_Wayne
    • Samar-Hessen
    • Anonym
    • geier
    • Maghrebi_Ffm
    • MisterNoName
    • MissDuttfisch_
    • HartAberHerzlich
    • Kebdani
    • DiabloRe
    • Maghreb_83
    • Choupette
×
×
  • Create New...

Important Information

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Privacy Policy