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Hausarbeit: Der Umgang mit dem Tod (im Islam und der mitteleuropäischen Kultur)


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Guest Der_Maure
vor 39 Minuten schrieb Maxi:

Das war nur eine Warnung für seine niveaulosen Provokationen und mit dem Hadith den er kurz vorher gepostet hat,wollte ich ihn nur mit seinen eigenen Waffen schlagen🤷

 

Wenn du aufmerksam gelesen hättest, hättest du Islam Experte bemerkt das ich kein Hadith gepostet habe, ist aber nicht schlimm ich verzeihe dir. 

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Guest Maxi
vor 6 Minuten schrieb Der_Maure:

Normalerweise tue ich das auch nicht, mich auf einer solchen niveauvollen Stufe zu begeben, aber bei dir mache ich auch eine Ausnahme. Weißt du was ein H- Sohn ist ? Schau mal in den Spiegel dann siehst du einen und wenn du nach oben scrollst dann siehst du noch einen in Eintracht mit dir 😘

👍

Ich wollte dich da haben wo du hingehörst und dein wahres Ich zur Schau stellen und ohne dich dabei beleidigt zu haben.

Danke 🙏 

Einen schönen Weltfrauentag wünsche ich dir🙄

 

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Guest Der_Maure
vor einer Stunde schrieb EintrachtSGE:

Ich habe bei dir nämlich kein Problem und nur bei dir in die Unterste Stufe der Niveaulosigkeit zu sinken sprich auf deine Stufe🙄

Geh la3des essen Lady Manana du hast niemanden beleidigt 🤦🏻‍♂️.

Ich wiederhole mich du bist und bleibst ein H-......... Ach ja Du hast gar nichts und schon mal gar nicht da wo du mich haben wolltest. Ich habe dich bewusst so genannt, weil du einer bist. 
Schönen Sonntag 

Die Eintracht H.......wird gleich seinen Senf dazu geben.....im Internet ist das Ladyboy ganz stark 

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Guest Der_Maure
vor 9 Minuten schrieb EintrachtSGE:

Langsam taut er auf....das Eis wird dünner...

 

Ladyboy du bist genau das selbe schau in den Spiegel 😘 ich würde bei dir auftauen wenn ich dirbins Gesicht spucke du feige Ratte 😊

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Quds19
Am 5.3.2020 um 12:56 schrieb TschaTsching:

Hallo zusammen,

ich schreibe eine Hausarbeit mit dem Thema "Der Tod - Umgang mit dem Tod in anderen Kulturen" und bin mir sicher, dass ich durch eure Ideen/Anmerkungen vielleicht auf bestimmte Betrachtungsweisen komme, die ich noch nicht betrachtet habe. Ich fokussiere mich oft auf die für mich wichtig(st)en Aspekte und vergesse/übersehe weitere Aspekte die in die Thematik miteinfließen sollten. Insbesondere soll dabei auf die kulturellen Aspekte eingegangen werden (und teilweise auf das Bestattungsgesetz NRW).

Mein Dozent hat es mir jetzt n bisschen schwieriger gemacht, da er sagt, es gäbe kaum noch religiöse Christen, daher soll ich es auf die mitteleuropäische Kultur beziehen. Das Judentum wollte er gar in nem Gliederungspunkt, da es zu wenig in Deutschland lebende Juden gibt. 

Mein grobe Gliederung sieht in etwa so aus:
- Berufsethischer Unterricht (Wichtigkeit, Moral, Ethik)
- Der Umgang mit dem Tod in anderen Kulturen (bezogen auf Bestattungsgesetz NRW)
   - Umgang mit dem Tod in der mitteleuropäischen Kultur 
   - Umgang mit dem Tod im Islam

Ich freue mich über alle Infos die ihr mir geben könnt (gerne mit Quellen) oder Anregungen die zu nem Umdenken führen 😍
Da es eine vorab-Gliederung ist, kann hier auch nochmal was geändert werden :).

Danke euch vorab vielmals 💃 

Mir ist nicht klar, in welchem Rahmen die Hausarbeit verfasst wird und in welchem Umfang (Uni/FH oder Berufsschule?) und was konkret die Fragestellung in der HA ist.

Daher allgemein brainstormen, in der Hoffnung, irgendwas kann davon hilfreich sein:
Neben einer individuellen Betrachtung fände ich es auch spannend, in einem extra Kapitel besonders Gemeinsamkeiten der betrachteten Religionen und Unterschiede rauszuarbeiten. 

Inwieweit zählt die Kultur (unabhängig von Religion) eine Komponente? Ggf. musst Du Kultur von Religion gesondert betrachten und auch den Kulturbegriff ausarbeiten (sofern es sich um den universitäten Kontext handelt).
Der universitäre Kontext erlaubt auch oftmals das Nutzen von Fallbeispielen, sodass du neben der Fachliteratur vielleicht auch Interviews führen könntest mit Betroffenen.

Du hast auf alle Fälle eine Fülle an Möglichkeiten bei der Religiösen Betrachtung, z.B. Islam:
- Beispielverse und Beispielhadithe zitieren (theologische Sicht), dazu Recherche und Bezug zur Fachliteratur (Abhandlungen von Professoren, Gelehrten usw).

- Konzentration auf Zeremonie (Totengebet) und Bestattungsrituals (religiöse Praxis)
- Traditionelle/kulturelle Einflüsse (40 Tage Trauer, oder so ähnlich. Hängt ja vom Kulturkreis ab)
- Subjektive Sicht und Empfindungen (Betroffene, die krank sind und sich Gedanken um den Tod machen oder Leute, die Nahestehende verloren haben, oder Institutionen wie von Sokrates vorgeschlagen).

Am Ende Resümee: Inwieweit hilft Glaube beim Umgang, was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

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TschaTsching
Am 7.3.2020 um 23:16 schrieb Sokrates:

Schwieriges Thema. Es würde mir leichter fallen dir zu helfen, wenn es ein wirtschaftl. oder techn. Thema wäre.

Die Gliederung wirst du sicherlich noch erweitern und mehr Unterpunkte einbringen, denn jetzt ist die zu kurz und es fehlen Unterpunkte. Die Gliederung konnte ich eigentlich immer erst dann aufbauen, wenn ich mir einige Bücher zum Thema besorgt habe. Schau dir die Inhaltsverzeichnisse an und erstelle dir daraus eine eigene Gliederung für deine Hausarbeit.

Ich habe mal in einigen Hausarbeiten gerne Interviews eingebaut. Das kam immer sehr gut an. 

Das würde gerade bei deinem Thema Sinn machen. Du könntest ja z.B. Bestattungsinstitute, Kirchen, Moscheen oder andere Stellen anrufen und dir einen Termin geben lassen. Sag denen, dass du gerne ein kurzes Interview für deine Hausarbeit führen möchtest. Nimm ein Diktiergerät mit. Vielleicht haben die auch nützliche Broschüren da und können dir noch gute Quellen nennen, die zu zitieren kannst.

Du musst natürlich vorher die Fragen vorbereiten. Am Ende der Hausarbeit solltest du aber nochmal das Institut aufsuchen, um dir das Interview unterschreiben zu lassen. 

Frag vorher deinen Dozenten, ob er Interviews für eine gute Idee hält.

Viel Erfolg inschAllah!

Liebe Sokrates,

vielen lieben Dank für deine ausführliche und nette Nachricht 😍!
In meinem vorherigen Studiengang habe ich Hausarbeiten über das Geschäftsmodell von AibBnb und einer Dading-Website geschrieben und du hast recht, das war um einiges einfacher!

Deine Idee mit den Interviews finde ich ebenfalls super aber dafür bleibt leider keine Zeit, da ich noch für 5 Prüfungen lernen muss und heute das Thema abgesegnet und unterschrieben wurde, Abgabe: 06. April. Und schriftliche Prüfungen dürfen wir in unserem Studiengang nicht verschieben.

Ich halte dich gerne per PN auf dem Laufenden und nochmals: liiiieben Dank 🎉.

Dir inshAllah auch alles Gute.

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TschaTsching
vor 22 Stunden schrieb Quds19:

Mir ist nicht klar, in welchem Rahmen die Hausarbeit verfasst wird und in welchem Umfang (Uni/FH oder Berufsschule?) und was konkret die Fragestellung in der HA ist.

Daher allgemein brainstormen, in der Hoffnung, irgendwas kann davon hilfreich sein:
Neben einer individuellen Betrachtung fände ich es auch spannend, in einem extra Kapitel besonders Gemeinsamkeiten der betrachteten Religionen und Unterschiede rauszuarbeiten. 

Inwieweit zählt die Kultur (unabhängig von Religion) eine Komponente? Ggf. musst Du Kultur von Religion gesondert betrachten und auch den Kulturbegriff ausarbeiten (sofern es sich um den universitäten Kontext handelt).
Der universitäre Kontext erlaubt auch oftmals das Nutzen von Fallbeispielen, sodass du neben der Fachliteratur vielleicht auch Interviews führen könntest mit Betroffenen.

Du hast auf alle Fälle eine Fülle an Möglichkeiten bei der Religiösen Betrachtung, z.B. Islam:
- Beispielverse und Beispielhadithe zitieren (theologische Sicht), dazu Recherche und Bezug zur Fachliteratur (Abhandlungen von Professoren, Gelehrten usw).

- Konzentration auf Zeremonie (Totengebet) und Bestattungsrituals (religiöse Praxis)
- Traditionelle/kulturelle Einflüsse (40 Tage Trauer, oder so ähnlich. Hängt ja vom Kulturkreis ab)
- Subjektive Sicht und Empfindungen (Betroffene, die krank sind und sich Gedanken um den Tod machen oder Leute, die Nahestehende verloren haben, oder Institutionen wie von Sokrates vorgeschlagen).

Am Ende Resümee: Inwieweit hilft Glaube beim Umgang, was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Hallo und Salam,

einen lieben Dank für deine ausführliche Rückmeldung 😍!

Die Hausarbeit ist für die HS und das genaue Thema lautet:

"Todesnachrichten - Der Umgang mit dem Tod in der europäischen und islamischen Kultur".

Der Dozent wollte es "Kultur" nennen, damit ich unter diesem Kapitel mehrere Nationalitäten aufgreifen kann, da sich das türkische Janazah-Gebet beispielsweise von unserem unterscheidet (Frauen dürfen anwesend sein, etc.) und die europäische Kultur in puncto Bestattungen ebenfalls unterschiedlich ist. Bei den orthodoxe Griechen kaufen z.B. die Enkelkinder die Kleidung für den Leichnam (oder die eigenen Kinder, wenn man keine Enkelkinder hat).

Die Idee mit dem Resümee finde ich sehr hilfreich, ich danke dir sehr! Ich hätte sonst meine Meinung einfließen lassen, inwieweit das Handlungskonzept beim Überbringen einer Todesnachricht überdacht- und wie am Besten vorgegangen werden sollte (vor allem Neulinge im Beruf). Obwohl es dafür natürlich kein wirkliches Rezept gibt :).

Liiiieben Dank und salam

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Guest Sokrates
vor 14 Stunden schrieb TschaTsching:

Liebe Sokrates,

vielen lieben Dank für deine ausführliche und nette Nachricht 😍!
In meinem vorherigen Studiengang habe ich Hausarbeiten über das Geschäftsmodell von AibBnb und einer Dading-Website geschrieben und du hast recht, das war um einiges einfacher!

Deine Idee mit den Interviews finde ich ebenfalls super aber dafür bleibt leider keine Zeit, da ich noch für 5 Prüfungen lernen muss und heute das Thema abgesegnet und unterschrieben wurde, Abgabe: 06. April. Und schriftliche Prüfungen dürfen wir in unserem Studiengang nicht verschieben.

Ich halte dich gerne per PN auf dem Laufenden und nochmals: liiiieben Dank 🎉.

Dir inshAllah auch alles Gute.

Liebe TschaTsching,

sehr gerne!  Ja es würde mich schon interessieren, aber mach erstmal in Ruhe. 😃

Zu anderen Themen hat man eben mehr gute Bücher, die man zitieren kann. 

Falls du mal eine sehr gute Hausarbeit zu den Themen Corporate Identity, emotionalle Intelligenz (in Unternehmen) oder Aufbau eines Start-Ups benötigst, melde dich privat bei mir, dann kann ich dir meine geben.

5 Prüfungen und eine Hausarbeit....mehr braucht man echt nicht mehr....Gutes Gelingen inschAllah! 😅

 

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TschaTsching
vor 20 Stunden schrieb Sokrates:

Liebe TschaTsching,

sehr gerne!  Ja es würde mich schon interessieren, aber mach erstmal in Ruhe. 😃

Zu anderen Themen hat man eben mehr gute Bücher, die man zitieren kann. 

Falls du mal eine sehr gute Hausarbeit zu den Themen Corporate Identity, emotionalle Intelligenz (in Unternehmen) oder Aufbau eines Start-Ups benötigst, melde dich privat bei mir, dann kann ich dir meine geben.

5 Prüfungen und eine Hausarbeit....mehr braucht man echt nicht mehr....Gutes Gelingen inschAllah! 😅

 

Liiiiieben Dank 😍und was für ein tolles Angebot 🎉!!

Hätte niemals gedacht das mir jemand seine Hausarbeit anbieten würde, das ist ein sehr sehr nettes Angebot und das weiß ich echt zu schätzen 👏.

InshAllah, shoukran 

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Am 9.3.2020 um 21:36 schrieb TschaTsching:

Der Dozent wollte es "Kultur" nennen,

Kultur ist trotzdem nicht korrekt und genau das führt zu Missverständnissen. Wenn man es Religion nennt (was der Fall ist), dann kann man dennoch mehrere Nationalitäten einbinden. Die Grundstruktur von Waschung, Janaza-Gebet und Begräbnis ist eine, egal welche Nationalität, da es auf den Schriften ( u.a. Überlieferungen) basiert.

Am 9.3.2020 um 21:36 schrieb TschaTsching:

da sich das türkische Janazah-Gebet beispielsweise von unserem unterscheidet (Frauen dürfen anwesend sein, etc.)

Meinst du das Janaza-Gebet oder das Begräbnis? Denn das Janaza-Gebet soll jeder mit beten, ob Frau oder Mann, wenn anwesend. Es ist sogar empfohlen diese Gebete aufzusuchen, da es einen grossen Lohn dafür gibt und auch hier wird nicht zwischen Mann und Frau unterschieden.

Achte nur darauf, anzugeben wie es wirklich im Islam ist und wenn eine Nationalität es anders handhabt (und damit meine ich, wenn diese wirklich von den Vorschriften des Islam abdriftet), dann deklariere es als Kultur oder Tradition.

 

Viel Erfolg, Es ist ein interessantes und sehr wichtiges Thema. Alles Gute!

 

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TschaTsching
vor einer Stunde schrieb Argentum:

Kultur ist trotzdem nicht korrekt und genau das führt zu Missverständnissen. Wenn man es Religion nennt (was der Fall ist), dann kann man dennoch mehrere Nationalitäten einbinden. Die Grundstruktur von Waschung, Janaza-Gebet und Begräbnis ist eine, egal welche Nationalität, da es auf den Schriften ( u.a. Überlieferungen) basiert.

Meinst du das Janaza-Gebet oder das Begräbnis? Denn das Janaza-Gebet soll jeder mit beten, ob Frau oder Mann, wenn anwesend. Es ist sogar empfohlen diese Gebete aufzusuchen, da es einen grossen Lohn dafür gibt und auch hier wird nicht zwischen Mann und Frau unterschieden.

Achte nur darauf, anzugeben wie es wirklich im Islam ist und wenn eine Nationalität es anders handhabt (und damit meine ich, wenn diese wirklich von den Vorschriften des Islam abdriftet), dann deklariere es als Kultur oder Tradition.

 

Viel Erfolg, Es ist ein interessantes und sehr wichtiges Thema. Alles Gute!

 

Hallo Argentum, 

vielen Dank für deine Rückmeldung :)!
Du hast natürlich recht, mir wäre "Religion" auch lieber, vor allem da ich Bezug zum Bestattungsgesetz nehmen muss (vor allem auf den Islam bezogen) aber er sagte, dass es kaum noch Christen gäbe und man sich eher an die "Traditionen", iSv: schöne Kleidung, teurer Sarg, der Tote trägt die Lieblings Rolex, etc. hält.

Mal ein anderes Thema:
Ich bin gerade verwirrt 🐣. Ich komme aus NRW und mein Vater ist sehr konservativ und geht immer zu Janas-Gebeten und da sind nie Frauen anwesend. Ich habe ihn nämlich schon ganz oft gefragt, weil ich bspw. schon auf nem türkischen Totengebet gewesen bin. Er sagte, dass er bis jetzt nur einmal eine Frau gesehen hätte und sie die Tante von den verwaisten kleinen Kinder war und deswegen anwesend gewesen ist. Ebenso geht keine Frau (die ersten drei Tage) zum Grab, auch hier ist es bei den Türken anders. Ich bin auf deine Antwort gespannt, denn das interessiert mich wirklich sehr :).

Daher einen lieben Dank vorab!

Und dir natürlich auch alles Gute inshAllah 🎉

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vor 9 Stunden schrieb TschaTsching:

Mal ein anderes Thema:
Ich bin gerade verwirrt 🐣. Ich komme aus NRW und mein Vater ist sehr konservativ und geht immer zu Janas-Gebeten und da sind nie Frauen anwesend. Ich habe ihn nämlich schon ganz oft gefragt, weil ich bspw. schon auf nem türkischen Totengebet gewesen bin. Er sagte, dass er bis jetzt nur einmal eine Frau gesehen hätte und sie die Tante von den verwaisten kleinen Kinder war und deswegen anwesend gewesen ist. Ebenso geht keine Frau (die ersten drei Tage) zum Grab, auch hier ist es bei den Türken anders. Ich bin auf deine Antwort gespannt, denn das interessiert mich wirklich sehr :).

Im Grunde ist es eher bei den Türken so, dass die Frauen zu den Gebeten wenig bis gar nicht die Moschee aufsuchen, dies ändert sich aber allmählich, alhamdulillah.

Dass eine Frau nicht am Janaza-Gebet teilnimmt oder nicht teilnehmen darf, entspringt eher der Kultur oder Tradition und ist nicht auf den Islam zurückzuführen. Den Überlieferungen ist nur zu entnehmen, dass es gewaltigen Lohn dafür gibt, nach Geschlecht wird aber nicht unterschieden. In der Moschee, die dein Vater aufsucht, ist das vielleicht nur nicht üblich, entspricht aber nicht der Regel. Es gibt sogar Gruppen auf den SozialMedia, welche aufzeigen, wo und wann es Janaza-Gebete gibt, diese werden auch von Frauen (aufgrund der Liebe zu Allah swt, in Aussicht auf den Lohn und auch in Aussicht darauf, dass beim eigenen Janaza-Gebet, viele teilnehmen) gerne in Anspruch genommen. 

Was das Beiwohnen einer Bestattung an sich angeht und die darauffolgenden Besuche des Grabes, gibt es unterschiede in den Meinungen, da Frauen eher dazu neigen, extrem emotional zu reagieren, vor allem, wenn es um nahe Verwandte geht. Aus diesem Grund wird dies für Frauen verboten oder eingeschränkt. Wie die Gewichtung bei den Meinungen ist, kann ich dir nicht sagen, weil ich nicht so sicher bin, dazu müsste ich mein Wissen nochmal auffrischen.

Im Allgemeinen wird im Islam die Farbe weiß gewählt, sie drückt Reinheit aus.

Wenn man das große Ganze betracht, sprich das ganze Leben, erkennt man einen roten Faden:

Wenn wir geboren werden, spricht man in unser rechtes Ohr den Adhan und in unser Linkes die Iqaama...

....und wenn wir sterben, werden wir gewaschen, die rituelle Waschung wird an uns ausgeführt und unser Totengebet ohne Adhan und Iqaama praktiziert, denn diese wurden schon zuvor, nach unserer Geburt, gesprochen.

Und so schließt sich der Kreis, unser Leben ist so kurz wie die Zeitspanne zwischen Adhan und Gebet. 

 

Möge Allah swt dir die Hausarbeit erleichtern, amin.

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TschaTsching
vor einer Stunde schrieb Argentum:

Im Grunde ist es eher bei den Türken so, dass die Frauen zu den Gebeten wenig bis gar nicht die Moschee aufsuchen, dies ändert sich aber allmählich, alhamdulillah.

Dass eine Frau nicht am Janaza-Gebet teilnimmt oder nicht teilnehmen darf, entspringt eher der Kultur oder Tradition und ist nicht auf den Islam zurückzuführen. Den Überlieferungen ist nur zu entnehmen, dass es gewaltigen Lohn dafür gibt, nach Geschlecht wird aber nicht unterschieden. In der Moschee, die dein Vater aufsucht, ist das vielleicht nur nicht üblich, entspricht aber nicht der Regel. Es gibt sogar Gruppen auf den SozialMedia, welche aufzeigen, wo und wann es Janaza-Gebete gibt, diese werden auch von Frauen (aufgrund der Liebe zu Allah swt, in Aussicht auf den Lohn und auch in Aussicht darauf, dass beim eigenen Janaza-Gebet, viele teilnehmen) gerne in Anspruch genommen. 

Was das Beiwohnen einer Bestattung an sich angeht und die darauffolgenden Besuche des Grabes, gibt es unterschiede in den Meinungen, da Frauen eher dazu neigen, extrem emotional zu reagieren, vor allem, wenn es um nahe Verwandte geht. Aus diesem Grund wird dies für Frauen verboten oder eingeschränkt. Wie die Gewichtung bei den Meinungen ist, kann ich dir nicht sagen, weil ich nicht so sicher bin, dazu müsste ich mein Wissen nochmal auffrischen.

Im Allgemeinen wird im Islam die Farbe weiß gewählt, sie drückt Reinheit aus.

Wenn man das große Ganze betracht, sprich das ganze Leben, erkennt man einen roten Faden:

Wenn wir geboren werden, spricht man in unser rechtes Ohr den Adhan und in unser Linkes die Iqaama...

....und wenn wir sterben, werden wir gewaschen, die rituelle Waschung wird an uns ausgeführt und unser Totengebet ohne Adhan und Iqaama praktiziert, denn diese wurden schon zuvor, nach unserer Geburt, gesprochen.

Und so schließt sich der Kreis, unser Leben ist so kurz wie die Zeitspanne zwischen Adhan und Gebet. 

 

Möge Allah swt dir die Hausarbeit erleichtern, amin.

Ich danke dir sehr für deine ausführliche Antwort und das du mich dadurch nochmal in eine andere Richtung gelenkt, vielen Dank dafür 🎉! Bin gerade dabei die Unterschiede in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark auszuarbeiten.
Ich werde nochmal mit meinem Papa darüber sprechen inshAllah!

Danke für deine lieben Worte, auch dir und deiner Familie wünsche ich nur das Beste!

 

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Quds19

@TschaTsching: Hast du mittlerweile das Drehbuch für deine Hausarbeit entwickelt?

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