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WALLEEE

Ramadan- Kranke- ältere Menschen-Fastenpflicht?!

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WALLEEE

Salam alaikum liebe MZ Community!

Euch allen und euren Familien & Liebsten wünsche ich von ganzem Herzen Ramadan Kareem! 🍀🙏❤️

Möge Allah s.w.t. insha’Allah unser aller Fasten annehmen. 🙏

Wie der obige aussagekräftige Titel schon aussagt, habe ich eine Frage, die mir derzeit sehr schwer auf dem Herzen liegt und ich bitte euch meine Fragen mit fundierten, seriösen (sunnitischen) Quellen sowie mit erfahrungsgemäß „wirksamen“ Argumenten des guten „Zuredens“ zu beantworten. 

Folgender Hintergrund: 

In meinem Verwandtschaftskreis befindet sich eine Person, die bereits „gutbetagt“ ist und zudem seit mehreren Jahrzehnten sehr stark und kritisch unter Diabetes und noch einigen anderen gravierenden gesundheitlichen Beschwerden leidet. Die besagte Person bekommt seit gefühlten Ewigkeiten ihren Diabetes nicht in den Griff und die Blutzuckerwerte sind exorbitant hoch (über 500 ist schon quasi normal bis hin zu 600), was stets die Gefahr bedeutet, ins Koma zu fallen. 😰 Deswegen gab es in der Vergangenheit zig Krankenhausaufenthalte und regelmäßige Arztbesuche..., welche keine signifikante Besserungen gebracht haben... sondern sich der Zustand zunehmend verschlechtert. 😔

Diese Person ist vom „alten/altmodischen marokkanischen Schlag“ und hat nach meinem Verständnis mehr ein konservatives / traditionelles Verständnis von der Fastenpflicht / Ramadan, ist in Marokko als Analphabet aufgewachsen... 

Und obwohl diese Person seit Jahrzehnten in Deutschland lebt und zudem auch relativ regelmäßig in die Moschee zum Beten geht, kann sie es trotz ihres stets schlechten Gesundheitszustands nicht sein lassen, zu fasten. Denn diese Person ist es aus Marokko (sehr kleines Rif-Dorf) von Kind auf gewohnt, zu fasten und das Nicht-Fasten kollidiert trotz des schlechten Gesundheitszustandes gegen ihre persönlichen Überzeugung.

Trotz des mehrfachen und dringenden Hinweis von Dritten, dass das Fasten in diesem Fall „haram“ ist, antwortet die betroffene Person, sie könne dennoch das Fasten nicht sein lassen, aus „ouassuas“ ... ich hoffe ihr versteht den letzen Tamazight Begriff... 

Am Montag Abend habe ich mit der betroffenen Person telefoniert und diese dringend gebeten, das Fasten sein zu lassen und rudimentär darauf hingewiesen, dass es „haram“ sei in ihrem Zustand zu fasten. 

Als Reaktion darauf kam kam halt das Argument mit „ouassuass“ und dass es mit dem Fasten gaaaarrrr nicht sooo schlimm sei... und es sei haram nicht zu fasten...

Also habe ich es mit einer absoluten beratungsresistenten älteren traditionsbewussten und konservativen Person aus meinem Verwandtschaftskreis zu tun... ich denke ihr liebe MZ Community kennt ebenfalls solche ähnlichen Fälle aus eurem Verwandten- bzw.  Bekanntenkreis und wisst bestimmt was ich meine... 

Heute musste ich erfahren, dass die Blutzuckerwerte der besagten Person sooooo hoch waren, dass die extrem hohen Werte sich nicht mal mehr mit dem Blutzuckergerät messen ließen. Es besteht also u.a.  die ganz akute Gefahr des ins Komafallens... trotzdem wird aufgrund eines falschen religiösen Verständnisses „munter“ weitergefastet... 😔

Nun habe ich mit meiner übrigen Familie überlegt, eine Spende alternativ zur Fastenpflicht zusammenzubringen, um die Person von ihrer „Fastenpflicht“ zu entpflichten. 

Die Person bezieht eine sehr kleine Rente (unter Hartz IV) Niveau. 

Wieviel an Spende ist angezeigt? Um im konkret geschilderten Fall der Fastenpflicht zu entgehen? 

Welche konkreten Quellen kennt ihr, die in solchen Fällen vom Fasten „befreien“?

Ich danke euch jetzt schon für eure Antworten und möget ihr deswegen reichlich mit Hassanats gesegnet werden. 🙏

Eure WALLEEE 🍀🌺

 

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Blickwinkel
vor 8 Minuten schrieb WALLEEE:

Salam alaikum liebe MZ Community!

Euch allen und euren Familien & Liebsten wünsche ich von ganzem Herzen Ramadan Kareem! 🍀🙏❤️

Möge Allah s.w.t. insha’Allah unser aller Fasten annehmen. 🙏

Wie der obige aussagekräftige Titel schon aussagt, habe ich eine Frage, die mir derzeit sehr schwer auf dem Herzen liegt und ich bitte euch meine Frage mit fundierten, seriösen (sunnitischen) Quellen sowie mit erfahrungsgemäß „wirksamen“ Argumenten des guten „Zuredens“ zu beantworten. 

Folgender Hintergrund: 

In meinem Verwandtschaftskreis befindet sich eine Person, die bereits „gutbetagt“ ist und zudem seit mehreren Jahrzehnten sehr stark und kritisch unter Diabetes und noch einigen anderen gravierenden gesundheitlichen Beschwerden leidet. Die besagte Person bekommt seit gefühlten Ewigkeiten ihren Diabetes nicht in den Griff und die Blutzuckerwerte sind exorbitant hoch (über 500 ist schon quasi normal bis hin zu 600), was stets die Gefahr bedeutet, ins Koma zu fallen. 😰 Deswegen gab es in der Vergangenheit zig Krankenhausaufenthalte und regelmäßige Arztbesuche..., welche keine signifikante Besserungen gebracht haben... sondern sich der Zustand zunehmend verschlechtert. 😔

Diese Person ist vom „alten/altmodischen marokkanischen Schlag“ und hat nach meinem Verständnis mehr ein konservatives / traditionelles Verständnis von der Fastenpflicht / Ramadan, ist in Marokko als Analphabet aufgewachsen... 

Und obwohl diese Person seit Jahrzehnten in Deutschland lebt und zudem auch relativ regelmäßig in die Moschee zum Beten geht, kann sie es trotz ihres stets schlechten Gesundheitszustands nicht sein lassen, zu fasten. Denn diese Person ist es aus Marokko (sehr kleines Rif-Dorf) von Kind auf gewohnt, zu fasten und das Nicht-Fasten kollidiert trotz des schlechten Gesundheitszustandes gegen ihre persönlichen Überzeugung.

Trotz des mehrfachen und dringenden Hinweis von Dritten, dass das Fasten in diesem Fall „haram“ ist, antwortet die betroffene Person, sie könne dennoch das Fasten nicht sein lassen, aus „ouassuas“ ... ich hoffe ihr versteht den letzen Tamazight Begriff... 

Am Montag Abend habe ich mit der betroffenen Person telefoniert und diese dringend gebeten, das Fasten sein zu lassen und rudimentär darauf hingewiesen, dass es „haram“ sei in ihrem Zustand zu fasten. 

Als Reaktion darauf kam kam halt das Argument mit „ouassuass“ und dass es mit dem Fasten gaaaarrrr nicht sooo schlimm sei... und es sei haram nicht zu fasten...

Also habe ich es mit einer absoluten beratungsresistenten älteren traditionsbewussten und konservativen Person aus meinem Verwandtschaftskreis zu tun... ich denke ihr liebe MZ Community kennt ebenfalls solche ähnlichen Fälle aus eurem Verwandten- bzw.  Bekanntenkreis und wisst bestimmt was ich meine... 

Heute musste ich erfahren, dass die Blutzuckerwerte der besagten Person sooooo hoch waren, dass die extrem hohen Werte sich nicht mal mehr mit dem Blutzuckergerät messen ließen. Es besteht also u.a.  die ganz akute Gefahr des ins Komafallens... trotzdem wird aufgrund eines falschen religiösen Verständnisses „munter“ weitergefastet... 😔

Nun habe ich mit meiner übrigen Familie überlegt, eine Spende alternativ zur Fastenpflicht zusammenzubringen, um die Person von ihrer „Fastenpflicht“ zu entpflichten. 

Die Person bezieht eine sehr kleine Rente (unter Hartz IV) Niveau. 

Wieviel an Spende ist angezeigt? Um im konkret geschilderten Fall der Fastenpflicht zu entgehen? 

Welche konkreten Quellen kennt ihr, die in solchen Fällen vom Fasten „befreien“?

Ich danke euch jetzt schon für eure Antworten und möget ihr deswegen reichlich mit Hassanats gesegnet werden. 🙏

Eure WALLEEE 🍀🌺

 

Ich kann nicht religiöses sagen. Ich würde nur vermuten. Allerdings bei solch hohen BZ werten ist Fasten an sich nicht schlecht. Somit steigt der BZ wenigstens nicht höher. Und einige bekommen ihren Diabetes tatsächlich im Ramadan besser reguliert 

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WALLEEE
vor 19 Minuten schrieb Blickwinkel:

Ich kann nicht religiöses sagen. Ich würde nur vermuten. Allerdings bei solch hohen BZ werten ist Fasten an sich nicht schlecht. Somit steigt der BZ wenigstens nicht höher. Und einige bekommen ihren Diabetes tatsächlich im Ramadan besser reguliert 

Danke Liebes für deine Antwort! ❤️

Grundsätzlich gebe ich dir aus meiner Erfahrung mit Blick auf die betroffene Person Recht, dass es besser ist einen höheren als einen zu niedrigen Blutzuckerwert zu haben. 

Denn die Person hat des Öfteren auch jenseits von Ramadan mal Blutzuckerwerte von unter 60 (50 oder so) zu kämpfen, was ganz extrem lebensgefährlich ist. Noch schlimmer als ein erhöhter Blutzuckerwert. Als „Sofort-Haushaltsmaßnahme“ nimmt die Person viel Coca Cola und Dextro Energy zu sich... Was auch seine Zeit braucht, bis es wirkt... 😔

An Ramadan würde das die Person nie tun, da es für sie hieße, das Fasten zu brechen. 

Und ein Wert von über 600, der sich mit Messgeräten nicht mehr messen lässt, ist ebenfalls extrem lebensgefährlich....an und außerhalb von Ramadan... 

Aber ich bin in keinem medizinischen Bereich tätig und mir fehlt daher das genaue Backgroundwissen  dazu... 

Vllt haben wir hier auf MZ ein paar MedizinerInnen oder solche, die im medizinischen Bereich tätig sind (z.B. ArzthelferInnen od. MedizinstudentInnen oder Diabtes-Betroffe oder gar Diabetes-Affine) und die vllt. mehr dazu schreiben können. 

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Blickwinkel

Ja das ist genau mein Fachgebiet deshalb hab ich darauf geantwortet. Die Person hat wohl eine absolute Insulinresistenz wenn da kein Insulin gespritzt wird dann geht der nicht mehr runter außer sie läuft einen Marathon oder hat viele Muskeln die die Glucose im Blut Verwerten 

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WALLEEE
vor 3 Minuten schrieb Blickwinkel:

Ja das ist genau mein Fachgebiet deshalb hab ich darauf geantwortet. Die Person hat wohl eine absolute Insulinresistenz wenn da kein Insulin gespritzt wird dann geht der nicht mehr runter außer sie läuft einen Marathon oder hat viele Muskeln die die Glucose im Blut Verwerten 

Oh da freue ich mich, dass du vom Fach bist. Doch,  die Person spritzt bei erhöhtem Blutzuckerwert. Aber das dauert halt extrem lange, bis die Spitzen bei ihr wirken. Wie gesagt, die Person ist nicht nur beratungsresistent, sondern scheinbar leider auch gegen das Insulin selbst... 😒

Trotz aller Krankenhaus- und Arztbesuche, bekommen wir Ihren Blutzuckerwert nicht geregelt. Wobei ich sagen muss, dass das sehr wahrscheinlich an der betroffenen Person selbst liegt. Da diese sich nicht strikt an einen Ernährungsplan hält (trotz Schulungen) und sich die Spritzen nicht regelmäßig setzt... sondern stets dazu „altmodisch“ sinngemäß  sagt: „Tja, das ist halt Allahs Wille“. Das macht uns alle wahnsinnig und verzweifelt. 

Und im Zweifel verzichtet sie auf die Spritzen, da ihr ein Wert von über 500 und aufwärts vom „Wohlbefinden“ her lieber ist, als ein Wert von unter 70 od. 60 od. 50. 😔

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Blickwinkel
vor 1 Minute schrieb WALLEEE:

Oh da freue ich mich, dass du vom Fach bist. Doch,  die Person spritzt bei erhöhtem Blutzuckerwert. Aber das dauert halt extrem lange, bis die Spitzen bei ihr wirken. Wie gesagt, die Person ist nicht nur beratungsresistent, sondern scheinbar leider auch gegen das Insulin selbst... 😒

Trotz aller Krankenhaus- und Arztbesuche, bekommen wir Ihren Blutzuckerwert nicht geregelt. Wobei ich sagen muss, dass das sehr wahrscheinlich an der betroffenen Person selbst liegt. Da diese sich nicht strikt an einen Ernährungsplan hält (trotz Schulungen) und sich die Spritzen nicht regelmäßig setzt... sondern stets dazu „altmodisch“ sinngemäß  sagt: „Tja, das ist halt Allahs Wille“. Das macht uns alle wahnsinnig und verzweifelt. 

Und im Zweifel verzichtet sie auf die Spritzen, da ihr ein Wert von über 500 und aufwärts vom „Wohlbefinden“ her lieber ist, als ein Wert von unter 70 od. 60 od. 50. 😔

Ja das mit dem Wohlbefinden kann ich verstehen. Die Dauer bis Eintritt Wirkung vom Insulin hängt von Insulin ab. Es gibt grob gesagt drei verschiedene Insulinarten. Schnelles um akute Spitzen zu regulieren; langsames welches versucht den BZ konstant im grünen Bereich zu halten; diese beiden werden oft zusammen verordnet; Und es gibt Mischinsulin , bin persönlich kein Fan davon. Außerdem passiert es im Alter oft und gerade bei länger Insulinpflichtiger Behandlung das die Menschen immer in die gleiche Körperregion spritzen. Das führt zu Vernarbungen im Gewebe, das Insulin bleibt dort und wirkt oft gar nicht oder nach starker Körperlicher Anstrengung extrem schnell. 

Einfach mal die Region wechseln Oberarm und Oberschenkel sind auch gut geeignet 

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Lionheart
vor einer Stunde schrieb WALLEEE:

Oh da freue ich mich, dass du vom Fach bist. Doch,  die Person spritzt bei erhöhtem Blutzuckerwert. Aber das dauert halt extrem lange, bis die Spitzen bei ihr wirken. Wie gesagt, die Person ist nicht nur beratungsresistent, sondern scheinbar leider auch gegen das Insulin selbst... 😒

Trotz aller Krankenhaus- und Arztbesuche, bekommen wir Ihren Blutzuckerwert nicht geregelt. Wobei ich sagen muss, dass das sehr wahrscheinlich an der betroffenen Person selbst liegt. Da diese sich nicht strikt an einen Ernährungsplan hält (trotz Schulungen) und sich die Spritzen nicht regelmäßig setzt... sondern stets dazu „altmodisch“ sinngemäß  sagt: „Tja, das ist halt Allahs Wille“. Das macht uns alle wahnsinnig und verzweifelt. 

Und im Zweifel verzichtet sie auf die Spritzen, da ihr ein Wert von über 500 und aufwärts vom „Wohlbefinden“ her lieber ist, als ein Wert von unter 70 od. 60 od. 50. 😔

Salam, 

Erhöhte zuckerwerte auf Dauer sind sehr ungesund, und kann im schlimmsten Fall zu Schlaganfällen, oder anderen nervenerkrankungen führen, Den zuckerwerte kann man daheim in Zeitabständen messen,

Man kann auch täglich ein bis 2 Pillen metformin nehmen der den Zucker regelt bzw. Senkt, mit Ansprache des Arztes. Wenn sie Werte von 500 hat ist das schon ein wenig extrem, wobei man definitiv erst mal auf die Ernährung schauen sollte, Kekse ,cola, alles was gesüsst ist weglassen, 

Viel Wasser trinken eine gute Bewegung, viel Gemüse essen sollte helfen,

Stress vermeiden und eine schönes wohnumfeld erstellen,

Ihr könnt auch mal den langzeitzuckerwert checken und gemeinsam mit dem Arzt checken woran das ganze liegt..organische Funktion prüfen,

Hilft alles nix, sollte medikamentös mit einem tagesplan der zuckerwerte reguliert werden, Spritzen vlt v den Kindern geben lassen oder pflegedienst wenn vorhanden, wie bei den deutschen n Plan,  nix dem Zufall überlassen,

Sollte mal der zuckerwerte unter 70 Fällen, dann ist man ne Banane oder ein Apfel, oder etwas anderes süßes, dann steigt der blitzschnell hoch,

Apfel reguliert auch den zuckerwerte positiv,

hoffe dir ein wenig geholfen zu haben, 

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Lionheart

Du fragtest nach dem tagessatz für kranke die nicht fasten können,

Laut einem immam liegt er zwischen 7 und 10 Euro pro Tag, 

Es heisst eine gute Mahlzeit für einen Armen Menschen.

Gehst du vom mindersatz aus entspricht das 30 x 7 = 210 Euro .

 

 

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Montarrouit

Salam 3leikum und Ramadan Karim euch allen. Erstmal wünsche ich der betroffenen Person in cha Allah die besten Genesungswünsche. Allahishafih/a und möge Allah sein/ihr leiden erleichtern. In dem Fall wo eine kranke Person aufgrund von längerer Krankheit nicht fasten kann, reicht es wenn man eine Arme Person speist. Es ist da keine Summe festgelegt sondern, es reicht wirklich eine Mahlzeit pro Tag.

 

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Montarrouit

Ibn ‘Abbaas (radiya-llahu anhu) sagte:

„Dies bezieht sich auf sehr alte Männer und Frauen, welche nicht fasten können. Sie sollen eine bedürftige Person (Miskin) für jeden (nicht gefasteten Pflicht-)Tag speisen.” (Al-Bukhari, 4505)

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Cleaner

Salam aleikum,

hier eine Antwort dazu:

 

Gepriesen sei Allah.

Wenn das Fasten für den Kranken zu schwierig ist, ist es für ihn besser, nicht zu fasten und die Tage nachzuholen, an denen er nicht fastete. Es ist kein Muss für ihn zu fasten, wenn es zu schwierig ist.

Der Beweis dafür ist wie folgt:

1 - Ahmad (5832) berichtete, dass Ibn 'Umar sagte: Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) sagte: „Allah liebt es, dass seine Erleichterungen angenommen werden, so wie er es hasst, wenn Ungehorsam begangen wird. Von al-Albaani in Irwa 'al-Ghaleel, 564, als saheeh eingestuft.

2 - al-Bukhaari (6786) und Muslim (2327) berichteten, dass 'Aa'ishah (möge Allah mit ihr zufrieden sein) sagte: Dem Gesandten von Allah (Frieden und Segen von Allah seien auf ihm) wurde nie die Wahl zwischen zwei Dingen gegeben, wovon er nicht die leichtere wählte, es sei denn, es war eine Sünde. Wenn es eine Sünde war, war er am weitesten davon entfernt.

Al-Nawawi (möge Allah ihm gnädig sein) sagte:

Dies zeigt, dass es ein Muss ist, die einfachere und schonendere Option zu wählen, solange es sich nicht um Haram oder Makrooh (verpönt) handelt.

Vielmehr ist es verpönt für jemanden, der krank ist zu fasten, wenn ihm das Fasten zu schwer fällt. Sein Fasten kann haram sein, wenn die Befürchtung besteht, dass er durch das Fasten geschädigt wird.

Al-Qurtubi (möge Allah ihm gnädig sein) sagte: (2/276):

Bei einem Kranken können zwei Szenarien zutreffen:

1 - Er kann überhaupt nicht fasten, deshalb muss er sein Fasten brechen und es ist für ihn verpflichtend, nicht zu fasten.

2 - Wenn er in der Lage ist zu fasten, wird dies ihm Schaden zufügen und für ihn schwierig sein. In diesem Fall ist es für ihn ein Muss, sein Fasten zu brechen und nicht zu fasten. in diesem Fall würde nur eine unwissende Person fasten.

Ibn Qudaamah (möge Allah ihm gnädig sein) sagte in al-Mughni, 4/404:

Wenn ein Kranker das Fasten ertragen kann und tut, dann hat er etwas verpöntes getan, wegen des daraus resultierenden Schadens und weil er das von Allah gewährte Zugeständnis vernachlässigt hat.

Shaykh Ibn 'Uthaymeen (möge Allah ihm gnädig sein) sagte in al-Sharh al-Mumti (6/352):

Daraus erkennen wir den Fehler der Mudschaheddin und der Kranken, denen das Fasten schwerfällt und die ihnen sogar Schaden zufügen können, aber sie weigern sich, das Fasten zu brechen. Wir sagen, dass sie einen Fehler machen, wenn sie die Güte Allahs und das Zugeständnis, das er gewährt hat, nicht akzeptieren und sich selbst Schaden zufügen. Allah sagt im Koran:

"Und tötet euch nicht selbst"

[al-Nisa 4:29]

https://islamqa.info/en/answers/11107/is-it-better-for-one-who-is-sick-not-to-fast-in-ramadaan

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Klassiker77

Salam,

aus meiner Sicht müsste man erst einmal wissen um welchen Typ Diabetes es sich bei dieser Person handelt. Typ 1 / Typ 2

Ich nehme aber mal an Typ 2, wenn diese nicht schon im Kindesalter erkrankt ist. Dann hat diese mit Sicherheit Insulin + Tabletten zur Regulierung. 

Bei einem so hohen BZ (Blutzucker) dauert es auch seine Zeit bis dieser sich nach Insulingabe senkt..so im Schnitt 30/40 mg je 20 min

Ohne tägliche Hilfe ggf. Pflegedienst, wird man das Problem nicht wirklich in den Griff bekommen. Aufgrund des Krankheitsbildes und der Folgeerkrankungen die bestimmt auch schon vorliegen, sollte man evtl. eine Pflegestufe beantragen. 

Und zuletzt sollte ihn evtl. ein Imam im persönlichen Gespräch aufklären, dass es aus religiöser Sicht verboten ist zu fasten.

Hoffe ich konnte helfen...

Wa salam

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