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WALLEEE

Streit zwischen Marokko und Saudi-Arabien

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Mohammed gegen Mohammed

Marokko und Saudi-Arabien waren über Jahrzehnte enge Verbündete - doch nun haben sich die Beziehungen deutlich verschlechtert. König Mohammed VI. will dem Kurs des saudischen Kronprinzen nicht folgen.

Von Christoph Sydow

Wenn sich zwei Regierungen immer wieder gegenseitig versichern müssen, wie gut sie sich verstehen, liegt oft etwas im Argen. So ist es seit ein paar Monaten zwischen Marokkound Saudi-Arabien. "Unsere diplomatischen Beziehungen zu den Golfstaaten sind stark, besonders zu Saudi-Arabien", erklärte Marokkos Außenminister Nasser Bourita im Februar. Saudi-Arabien sei zufrieden mit den langjährigen Beziehungen zu Marokko entgegnete am Dienstag Abdullah bin Mohammed Al Al-Sheikh, Vorsitzender des Schura-Rates, der den saudischen König Salman berät.

Doch die freundlichen Worte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden Monarchien in den vergangenen zwei Jahren deutlich abgekühlt hat. Wie so vieles, hat auch das mit dem Aufstieg von Mohammed bin Salmanzum Kronprinzen von Saudi-Arabien zu tun.

Als der Thronfolger - MBS genannt - im Mai 2017 eine Blockade gegen sein Nachbarland Katar verhängte, setzte er darauf, dass sein marokkanischer Namensvetter, König Mohammed VI., sich dem Boykott anschließen werde. Schließlich waren die beiden sunnitischen Monarchien in den großen politischen Fragen - Kampf gegen Sozialismus und Panarabismus, enge Bindung an die USA, Widerstand gegen Irans Einfluss in der arabischen Welt - seit Jahrzehnten stets auf einer Linie.

König Salman verzichtet auf Sommerurlaub in Marokko

Umso überraschender war es, dass König Mohammed vor zwei Jahren verkündete, Marokko wolle im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Katar neutral bleiben. Mehr noch: Im November 2017 besuchte der Monarch sogar Scheich Tamim, den Emir von Katar. Außerdem ordnete er Lebensmittellieferungen in den abgeriegelten Zwergstaat an. Während Medien in Katar den Gast aus Marokko als "ersten Blockadebrecher" feierten, regte sich in Riad Unmut.

Im Juni 2018 bot sich die Chance zur Revanche: Saudi-Arabien hintertrieb Marokkos Bewerbung um die Austragung der Fußball-WM 2026. Das Herrscherhaus in Riad verkündete nicht nur öffentlich, die gemeinsame Bewerbung von Kanada, den USA und Mexiko zu unterstützen. Man sorgte auch dafür, dass die Mehrheit der arabischen Staaten gegen Marokkos Kandidatur stimmte.

Dann verzichtete König Salman im vergangenen Jahr auch noch auf seinen traditionellen Sommerurlaub in Marokko. Üblicherweise verbringt der Monarch mehrere Wochen auf seinem 74 Hektar großen Palastgelände in der Nähe von Tanger, begleitet von einer Entourage mit tausend Bediensteten. Rund hundert Millionen Euro soll König Salman pro Jahr in Marokko ausgeben - und damit allein für rund 1,5 Prozent der jährlichen Tourismuseinnahmen im Land sorgen. Doch 2018 verbrachte der betagte König seinen Sommerurlaub lieber im eigenen Land - im neu errichteten Megaprojekt Neom am Roten Meer.

Sticheleien über die Medien

Als dann im Oktober MBS wegen des Mordes an Jamal Khashoggi international in Bedrängnis geriet, vermied es Marokkos Königshaus im Gegensatz zu den meisten anderen arabischen Staaten, dem Kronprinzen seine Unterstützung zu versichern. Im November tourte MBS durch die arabische Welt, um Solidaritätsbekundungen einzusammeln. Er machte Station in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Bahrain, Ägypten und Mauretanien - König Mohammed VI. wollte ihn nicht empfangen. Der Monarch habe einen dichten Zeitplan, schob Außenminister Bourita später als Erklärung hinterher.

Seit Jahresanfang haben sich die Spannungen zwischen Rabat und Riad noch einmal verschärft. Im Januar verkündete Außenminister Bourita, dass Marokko seine militärische Beteiligung am von Saudi-Arabien geführten Krieg im Jemen praktisch beendet habe. Das machte er ausgerechnet in einem Interview mit Al Jazeera bekannt. Der Nachrichtenkanal sitzt in Doha und wird von Saudi-Arabien als Feindsender betrachtet. MBS hat die Schließung des Senders zu einer Bedingung für die Beendigung der Blockade gegen Katar gemacht.

Wieder dauerte es nicht lange, bis sich das Königshaus Saud revanchierte - ebenfalls über die Medien. Der von Saudi-Arabien finanzierte Fernsehsender al-Arabiya strahlte eine Dokumentation aus, der Marokkos Souveränität über die Westsaharaanzweifelte. Der Film bezeichnete das Wüstenterritorium als "besetztes Gebiet" und ließ die westsaharische Befreiungsorganisation Polisario zu Wort kommen.

Rabat beorderte Botschafter zurück

Für Rabat ein Unding: Marokko betrachtet die Westsahara seit 1975 als marokkanisches Staatsgebiet - ein Anspruch, der bislang auch von Saudi-Arabien anerkannt wurde.

Eine Woche darauf beorderte Rabat seinen Botschafter aus Riad zurück. Offiziell zu Konsultationen über die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Saudi-Arabien. 

Inzwischen ist der Diplomat nach Riad zurückgekehrt. Bis aber die Beziehungen zwischen den beiden Königshäusern wieder so gut sind, wie sie es einst waren, dürfte noch viel Zeit vergehen. Das Verhältnis zu Marokko ist damit zu einem Beispiel dafür geworden, wie Kronprinz MBS mit seiner impulsiven Politik auch wohlmeinende Verbündete immer wieder vor den Kopf stößt.

Zusammengefasst: Die Beziehungen zwischen den Königshäusern in Marokko und Saudi-Arabien sind so schlecht wie nie. König Mohammed VI. beteiligt sich nicht an Saudi-Arabiens Blockade gegen Katar und hat seine militärische Beteiligung am Jemenkrieg weitgehend beendet. Zwischenzeitlich beorderte Rabat sogar seinen Botschafter aus Riad zurück. Der Konflikt wird unter anderem über die Medien und in der Sportpolitik ausgetragen.

Quelle: http://m.spiegel.de/politik/ausland/marokko-gegen-saudi-arabien-mohammed-vi-gegen-mohammed-bin-salman-a-1257873.html

 

Ich persönlich finde die Haltung von Marokko gut. Und was sagt ihr dazu? 

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Der_Maure

Huthaifa Ibn Al-Yaman berichtete: „Die Menschen pflegten, den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, über die guten Dinge zu fragen, und ich pflegte ihn über das übel zu fragen, weil ich befürchtete, dass dieses in mich gelangt. Ich sagte: „O Gesandter Allahs, wir befanden uns einst in einer Dschahiliyya und in einem übel zugleich, und Allah brachte uns dieses Gute (durch den Islam). Wird es nach diesem Guten wieder übel geben?“ Und er erwiderte: „Ja!“ Ich sagte wieder: „Und wird es nach diesem übel wieder Gutes geben?“ Er sagte: „Ja! Und es wird Spuren des Verderbens haben.“ Ich fragte: „Und wie sehen seine Spuren des Verderbens aus?“ Er sagte: „Es wird Menschen geben, die die anderen führen, aber nicht mit meiner Rechtleitung von ihnen wirst du Dinge bejahen und andere verabscheuen.“ Ich fragte: „Wird es nach diesem Guten wieder übel geben?“ Und er sagte: „Ja! Es wird Leute geben, die die anderen soweit bis zu den Toren des Höllenfeuers aufrufen, und wer ihnen folgt, den werden sie ins Feuer einführen.“ Ich sagte: O Gesandter Allahs, beschreibe sie uns!“ Und er sagte: „Sie gehören äußerlich zu uns und sprechen unsere Sprache.“ Ich sagte: „Was befiehlst du mir, falls ich so etwas erlebe?“ Der Prophet sagte: „Bleibe stets mit der Gemeinschaft der Muslime und mit deren Imam verbunden.“ Ich fragte: „Wie, wenn sie (die Muslime) weder eine Gemeinschaft noch einen Imam haben?“ Er sagte: „Dann verlasse alle diese Gruppen*, auch dann, wenn du an dem Stamm eines Baumes mit deinen Zähnen festhalten müßtest, bis der Tod dich ereilt, während du dich noch in diesem Zustand befindest!“ (*In unserer Zeit, in der die größte all dieser Gruppen nicht mehr als 2% der Gemeinschaft ausmacht, hat dieser Hadith mehr denn je zuvor eine große Bedeutung. Die Muslime werden dringend zur Rückbesinnung auf ihre Einheit und Zugehörigkeit zur Umma aufgerufen, um sich sobald wie möglich von diesen Gruppen zu distanzieren. Siehe Hadith Nr.7050f., 7084 und und die Anmerkung dazu)  
 

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Safran-Bluete
vor 1 Stunde schrieb WALLEEE:

Mohammed gegen Mohammed

Marokko und Saudi-Arabien waren über Jahrzehnte enge Verbündete - doch nun haben sich die Beziehungen deutlich verschlechtert. König Mohammed VI. will dem Kurs des saudischen Kronprinzen nicht folgen.

Von Christoph Sydow

Wenn sich zwei Regierungen immer wieder gegenseitig versichern müssen, wie gut sie sich verstehen, liegt oft etwas im Argen. So ist es seit ein paar Monaten zwischen Marokkound Saudi-Arabien. "Unsere diplomatischen Beziehungen zu den Golfstaaten sind stark, besonders zu Saudi-Arabien", erklärte Marokkos Außenminister Nasser Bourita im Februar. Saudi-Arabien sei zufrieden mit den langjährigen Beziehungen zu Marokko entgegnete am Dienstag Abdullah bin Mohammed Al Al-Sheikh, Vorsitzender des Schura-Rates, der den saudischen König Salman berät.

Doch die freundlichen Worte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden Monarchien in den vergangenen zwei Jahren deutlich abgekühlt hat. Wie so vieles, hat auch das mit dem Aufstieg von Mohammed bin Salmanzum Kronprinzen von Saudi-Arabien zu tun.

Als der Thronfolger - MBS genannt - im Mai 2017 eine Blockade gegen sein Nachbarland Katar verhängte, setzte er darauf, dass sein marokkanischer Namensvetter, König Mohammed VI., sich dem Boykott anschließen werde. Schließlich waren die beiden sunnitischen Monarchien in den großen politischen Fragen - Kampf gegen Sozialismus und Panarabismus, enge Bindung an die USA, Widerstand gegen Irans Einfluss in der arabischen Welt - seit Jahrzehnten stets auf einer Linie.

König Salman verzichtet auf Sommerurlaub in Marokko

Umso überraschender war es, dass König Mohammed vor zwei Jahren verkündete, Marokko wolle im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Katar neutral bleiben. Mehr noch: Im November 2017 besuchte der Monarch sogar Scheich Tamim, den Emir von Katar. Außerdem ordnete er Lebensmittellieferungen in den abgeriegelten Zwergstaat an. Während Medien in Katar den Gast aus Marokko als "ersten Blockadebrecher" feierten, regte sich in Riad Unmut.

Im Juni 2018 bot sich die Chance zur Revanche: Saudi-Arabien hintertrieb Marokkos Bewerbung um die Austragung der Fußball-WM 2026. Das Herrscherhaus in Riad verkündete nicht nur öffentlich, die gemeinsame Bewerbung von Kanada, den USA und Mexiko zu unterstützen. Man sorgte auch dafür, dass die Mehrheit der arabischen Staaten gegen Marokkos Kandidatur stimmte.

Dann verzichtete König Salman im vergangenen Jahr auch noch auf seinen traditionellen Sommerurlaub in Marokko. Üblicherweise verbringt der Monarch mehrere Wochen auf seinem 74 Hektar großen Palastgelände in der Nähe von Tanger, begleitet von einer Entourage mit tausend Bediensteten. Rund hundert Millionen Euro soll König Salman pro Jahr in Marokko ausgeben - und damit allein für rund 1,5 Prozent der jährlichen Tourismuseinnahmen im Land sorgen. Doch 2018 verbrachte der betagte König seinen Sommerurlaub lieber im eigenen Land - im neu errichteten Megaprojekt Neom am Roten Meer.

Sticheleien über die Medien

Als dann im Oktober MBS wegen des Mordes an Jamal Khashoggi international in Bedrängnis geriet, vermied es Marokkos Königshaus im Gegensatz zu den meisten anderen arabischen Staaten, dem Kronprinzen seine Unterstützung zu versichern. Im November tourte MBS durch die arabische Welt, um Solidaritätsbekundungen einzusammeln. Er machte Station in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Bahrain, Ägypten und Mauretanien - König Mohammed VI. wollte ihn nicht empfangen. Der Monarch habe einen dichten Zeitplan, schob Außenminister Bourita später als Erklärung hinterher.

Seit Jahresanfang haben sich die Spannungen zwischen Rabat und Riad noch einmal verschärft. Im Januar verkündete Außenminister Bourita, dass Marokko seine militärische Beteiligung am von Saudi-Arabien geführten Krieg im Jemen praktisch beendet habe. Das machte er ausgerechnet in einem Interview mit Al Jazeera bekannt. Der Nachrichtenkanal sitzt in Doha und wird von Saudi-Arabien als Feindsender betrachtet. MBS hat die Schließung des Senders zu einer Bedingung für die Beendigung der Blockade gegen Katar gemacht.

Wieder dauerte es nicht lange, bis sich das Königshaus Saud revanchierte - ebenfalls über die Medien. Der von Saudi-Arabien finanzierte Fernsehsender al-Arabiya strahlte eine Dokumentation aus, der Marokkos Souveränität über die Westsaharaanzweifelte. Der Film bezeichnete das Wüstenterritorium als "besetztes Gebiet" und ließ die westsaharische Befreiungsorganisation Polisario zu Wort kommen.

Rabat beorderte Botschafter zurück

Für Rabat ein Unding: Marokko betrachtet die Westsahara seit 1975 als marokkanisches Staatsgebiet - ein Anspruch, der bislang auch von Saudi-Arabien anerkannt wurde.

Eine Woche darauf beorderte Rabat seinen Botschafter aus Riad zurück. Offiziell zu Konsultationen über die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Saudi-Arabien. 

Inzwischen ist der Diplomat nach Riad zurückgekehrt. Bis aber die Beziehungen zwischen den beiden Königshäusern wieder so gut sind, wie sie es einst waren, dürfte noch viel Zeit vergehen. Das Verhältnis zu Marokko ist damit zu einem Beispiel dafür geworden, wie Kronprinz MBS mit seiner impulsiven Politik auch wohlmeinende Verbündete immer wieder vor den Kopf stößt.

Zusammengefasst: Die Beziehungen zwischen den Königshäusern in Marokko und Saudi-Arabien sind so schlecht wie nie. König Mohammed VI. beteiligt sich nicht an Saudi-Arabiens Blockade gegen Katar und hat seine militärische Beteiligung am Jemenkrieg weitgehend beendet. Zwischenzeitlich beorderte Rabat sogar seinen Botschafter aus Riad zurück. Der Konflikt wird unter anderem über die Medien und in der Sportpolitik ausgetragen.

Quelle: http://m.spiegel.de/politik/ausland/marokko-gegen-saudi-arabien-mohammed-vi-gegen-mohammed-bin-salman-a-1257873.html

 

Ich persönlich finde die Haltung von Marokko gut. Und was sagt ihr dazu? 

Danke, ich habe den Artikel gestern gelesen und war auch erst überrascht.

Geopolitisch ist derzeit einiges im Argen und im Neustrukturierungsprozess.  Die Meinungsbildung hierzu fällt mir jedoch schwer, weil ich schlichtweg zu wenige Fakten kenne. Zudem ist der Artikel furchtbar tendenziös geschrieben. 

Zitat

Die Beziehungen zwischen den Königshäusern in Marokko und Saudi-Arabien sind so schlecht wie nie

So schlecht wie "nie" impliziert einen bedrohlichen Zustand, dabei beschreibt der ganze Artikel nur Umstände, die m.E. auf eine geringere Zusammenarbeit hindeuten (ist keine schöne Entwicklung, muss aber nicht in eine Krise münden). Es sollte auch klar sein, dass sich Beziehungen zweier Länder durch neue Regenten neu finden müssen.

Zitat

König Mohammed VI. beteiligt sich nicht an Saudi-Arabiens Blockade gegen Katar

Daran beteiligen sich einige Länder (Tunesien, Algerien, Sudan ..) nicht, insofern kommt Marokko keine exklusive Stellung zu.

Zitat

 Zwischenzeitlich beorderte Rabat sogar seinen Botschafter aus Riad zurück. 

Zwischenzeitlich heißt auch, dass es vermutlich nicht der Fall ist. Problem also schon vermutlich gelöst.

Die Dynamik liest sich im Artikel zwar sehr destruktiv heraus, aber die große Bedrohung sehe ich noch nicht (aber ich kann mir dazu, wie gesagt, keine fundierte Meinung bilden). 

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Der_Maure

Huthaifa Ibn Al-Yaman berichtete: „Die Menschen pflegten, den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, über die guten Dinge zu fragen, und ich pflegte ihn über das übel zu fragen, weil ich befürchtete, dass dieses in mich gelangt. Ich sagte: „O Gesandter Allahs, wir befanden uns einst in einer Dschahiliyya und in einem übel zugleich, und Allah brachte uns dieses Gute (durch den Islam). Wird es nach diesem Guten wieder übel geben?“ Und er erwiderte: „Ja!“ Ich sagte wieder: „Und wird es nach diesem übel wieder Gutes geben?“ Er sagte: „Ja! Und es wird Spuren des Verderbens haben.“ Ich fragte: „Und wie sehen seine Spuren des Verderbens aus?“ Er sagte: „Es wird Menschen geben, die die anderen führen, aber nicht mit meiner Rechtleitung von ihnen wirst du Dinge bejahen und andere verabscheuen.“ Ich fragte: „Wird es nach diesem Guten wieder übel geben?“ Und er sagte: „Ja! Es wird Leute geben, die die anderen soweit bis zu den Toren des Höllenfeuers aufrufen, und wer ihnen folgt, den werden sie ins Feuer einführen.“ Ich sagte: O Gesandter Allahs, beschreibe sie uns!“ Und er sagte: „Sie gehören äußerlich zu uns und sprechen unsere Sprache.“ Ich sagte: „Was befiehlst du mir, falls ich so etwas erlebe?“ Der Prophet sagte: „Bleibe stets mit der Gemeinschaft der Muslime und mit deren Imam verbunden.“ Ich fragte: „Wie, wenn sie (die Muslime) weder eine Gemeinschaft noch einen Imam haben?“ Er sagte: „Dann verlasse alle diese Gruppen*, auch dann, wenn du an dem Stamm eines Baumes mit deinen Zähnen festhalten müßtest, bis der Tod dich ereilt, während du dich noch in diesem Zustand befindest!“ (*In unserer Zeit, in der die größte all dieser Gruppen nicht mehr als 2% der Gemeinschaft ausmacht, hat dieser Hadith mehr denn je zuvor eine große Bedeutung. Die Muslime werden dringend zur Rückbesinnung auf ihre Einheit und Zugehörigkeit zur Umma aufgerufen, um sich sobald wie möglich von diesen Gruppen zu distanzieren. Siehe Hadith Nr.7050f., 7084 und und die Anmerkung dazu)  
 

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