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Karim und Kamal


al-raoui
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Vier Beine ragen in das Wasser. Die zwei Freunde schmeißen die Steine um die Wette. Mit den dünnen Ärmchen umarmen sie sich, drücken sich und schmeißen den nächsten Stein. Das Gesicht dreckig vom Spielen und das Herz erfüllt vor Freude. Glücklich sich zu haben teilen sie ein Brot und keiner will die größere Hälfte haben. Zwei Freunde, wie Brüder im Geiste. Kamal und Karim sind seit ihrer Geburt die besten Freunde und erinnern sich nicht an dem Moment an dem sich sich kennenlernten, weil sie ein Leben ohne einander nicht kannten. Jeden Tag verbachten sie miteinander, aber Karims Eltern passte es nicht, dass die beiden miteinander spielten. Kamals Eltern waren offener und nicht so religiös eingestellt, wie Karims Eltern. Kamals Vater verbrachte viel Zeit im Sportwetten Büro und trank einen Kaffee nach dem Anderen. Karims Vater war der Vorstand in der Moschee. Kamals Mutter trug kein Kopftuch und war viel alleine in der Stadt unterwegs. Karims Mutter verbrachte den ganzen Tag zuhause und hatte am Wochenende Besuch von der Familie. Die beiden Jungs verstehen nicht, weshalb vorallem Karims Eltern etwas gegen ihre Freundschaft hatten. Wenn Kamal an Karims Tür klingelte und Karims Mutter ihn nur halbherzig zunickte, verstand es Kamal nie. Seine äußere Erscheinung schien etwas verwahrlost. Oft trug er tagelang die selben Klamotten. Für ihn waren Karims Eltern sehr edel. Wenn er bei ihnen zuhause war, roch alles gut. Die Räume nach Parfum und die Küche nach Nudelauflauf. Kamal hatte sogar einen Tisch mit Malutensilien. In jedem Raum hing ein Bild von Mekka und in den Regalen lagen dunkelgrüne verschriftliche Ausgaben des Korans. Karim musste jeden Sonntag in die Koranschule. In dieser Zeit zählte Kamal jede Sekunde bis sein Freund endlich nachhause durfte. Meistens fanden Karim und sein Vater Kamal schon aufgeregt wartend vor der Haustür. Er bemerkte nichteinmal die Abneigung Karims Eltern ihm gegenüber. Kamals Vater war anders. Auch nicht positiver, aber anders. Ihm war es regelrecht egal, mit wem Kamal seine Zeit verbrachte. Auf dem Weg zum Wettbüro streichelte er beiden immer den Kopf und gab ihnen jeweils einen Bonbon, oder eine Süßigkeit. Die strenge Nikotin Fahne hielten beide nicht aus und hielten jedes mal die Luft an. Den beiden war alles egal, solange sie den ganzen Tag zusammen spielen durften. Im Winter spielten sie viel im Keller verstecken und im Sommer rannten sie den ganzen Tag über die Wiese. "Karim? Was machst du so in der Koranschule? Macht es spaß?", fragte Kamal eines Tages, als sie auf den Bolzplatz sich umarmend liefen. "Nein, es ist richtig Doof. Die Jungs hänseln mich, weil mein Vater im Vorstand ist und der Sheikh schlägt mich immer", antwortete Karim. "Er schlägt dich? Ich würde dir helfen, wenn ich auch gehen dürfte. Dann würden wir ihn zurückschlagen, aber mein Papa lässt mich nicht. Er sagt es ist zu weit und zu teuer. Du weißt, er hat immer so wenig Zeit." Kamal dachte sein Vater würde arbeiten, wenn er im Wettbüro war. Seine Seele war so rein, dass er seinem Vater nie etwas schlechtes unterstellen würde. "Mein Vater sagt immer, dass dein Vater nicht betet und er deswegen in die Hölle kommt.", entgegnete ihm Karim. Kamal wusste aber nicht was die Hölle ist und lachte einfach. Beide lachten und spielten weiter. Sie spielten lange, sehr lange... es wurde dunkel und keiner der beiden Jungs kam nachhause. Die komplette Familie war mittlerweile auf der Suche nach den beiden Knirpsen. Alle machten sich große Sorgen und die Mütter bekamen langsam Schnappatmung. Selbst Kamals Vater lief durch das ganze Viertel hektisch hin- und her. Kamals älterer Bruder ging mit einer Taschenlampe auf den Spielplatz und sah die beiden, wie sie jeweils mit einem Arm um den anderen an der Wand lehnend schliefen. Er zog beide an den Ohren bis nachhause. Beide schrien, aber er war erbarmungslos. Sie wohnten nebeneinander und beide Familien standen vor der Haustür. Als Karims Vater sah, wie sein Sohn am Ohr schreiend herangezogen wurde, platzte ihm eine Sicherung. Er ging auf Kamals Bruder zu schrie ihn an und schubste ihn von seinem Sohn weg. "Nimm deine dreckigen Hände von meinem Sohn", schrie er hysterisch. "Ohne mich würde dein Sohn immernoch auf dem Spielplatz schlafen", sagte er Kamals Bruder in einem eingeschüchterten Ton. "Nur weil dein Bruder ihn auf solche Gedanken bringt", schrie Karims Vater nochmal aus ganzer Kehle. "Ihr seid zu nichts zu gebrauchen!"

Die Situation geriet außer Kontrolle und die Frauen stellten sich vor ihre Söhne und Männer. Die Situation legte sich und beide Familien gingen rein. Kamal und Karim wurden auseinandergerissen und beide schauten sich schockiert solange in die Augen, bis sie von ihren Familie durch die Tür gebracht wurden.

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Leider total anstrengend zu lesen... 

...keine logischen Absätze und dann die ständige Verwechslungsgefahr beim Lesen aufgrund der Namensgebung Karim und Kamal. Musste immer wieder zum jeweiligen Satzanfang zurück, um zu wissen, bei wem es sich nun aktuell handelt.

Karim Kamal Kamal Karim Karim Kamal Karim Karim Kamal Karim Kamal.  So jetzt ist mir schwindelig davon ...

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vor 2 Stunden schrieb WALL*E:

Leider total anstrengend zu lesen... 

...keine logischen Absätze und dann die ständige Verwechslungsgefahr beim Lesen aufgrund der Namensgebung Karim und Kamal. Musste immer wieder zum jeweiligen Satzanfang zurück, um zu wissen, bei wem es sich nun aktuell handelt.

Karim Kamal Kamal Karim Karim Kamal Karim Karim Kamal Karim Kamal.  So jetzt ist mir schwindelig davon ...

Danke für die objektive Kritik. 

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  • Mitglied
vor 3 Stunden schrieb Lavendel:

muss sagen habe sehr gerne deine Geschichten gelesen Respekt aber leider muss ich bei dieser Story WALL*E  zustimmen lg

Hätte vielleicht nochmal die Geschichte selbst lesen sollen, um zu schauen wie sie klingt. Im nächsten teil bemühe ich mich es leserfreundlicher zu formulieren. :D

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  • Mitglied

Sobald ich wieder etwas Luft habe - direkt!

:)

vor 3 Stunden schrieb Khadija75:

Yallah, bitte....

Möchte wisswn wie es endet....

Shukraan

 

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