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Wie das Leben halt spielt


al-raoui
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Am 2.2.2018 um 08:32 schrieb Ahmed2017:

ich kann nicht lesen ,kannst du mir in kurze Sätze erklären was du hier alles geschrieben hast

Tut mir leid, aber das ist eine Geschichte. Ich Weiß nicht, wie ich dir eine Geschichte kurz erklären könnte. Außerdem sagst du, du könntest nicht lesen. Was wird dir eine Zusammenfassung bringen? Verstehe leider nicht ganz was du möchtest. 

LG und salam

  • Haha 1
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Am 28.10.2017 um 00:14 schrieb al-raoui:

Kälte ist kein selbstständiger Begriff. Ohne die Wärme wäre die Kälte nie definiert. Kälte beschreibt den Zustand, der abwesenden Wärme. Kälte und Wärme sind somit auch keine Gegensätze. Liebe und Hass verhalten sich so, wie die Wärme zur Kälte, oder die Dunkelheit zum Licht. Hassenden Menschen fehlt die Liebe, um den liebenswerten Ausgleich zu erreichen. So wie eine Mahlzeit ohne genügend Wärme nicht gart, so leidet das Herz ohne Liebe.

Wahre Worte!!! Insbesondere der letzte Satz!

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  • Mitglied

Wie entkommt man aus einer Geschichte, in die man sich nie gedacht hätte? Wenn Gefühle eines Menschen und der Umgebung dir wichtiger sind, als dein eigenes Recht?

Wie geht man mit Gefühlen um, die einem nicht gehören? Die entweder jetzt oder später in 100 Fetzen fliegen. Wer beurteilt die Gegenwart, obwohl er die Zukunft nicht kennt und sehen wir die heutige Gegenwart irgendwann als Vergangenheit aus der verfälschten Brille der Zukunft? Jeder Tag verändert den Blick und vielleicht vergessen wir einfach zu viel auf dem Weg in die Zukunft. Ich frage nochmal: Wie geht man mit Gefühlen um, die einem nie gehörten und die man vielleicht hätte bie beeinflussen können? Kannst du mit Gefühlen spielen? Traust du dir diese Verantwortung zu? Wie entkomme ich einem Menschen, der nicht weiß wie sehr ich ihm schade? Ihm zu erklären, dass ich ihm schade ist zwecklos. Tag für Tag, Monat für Monat und irgendwann Jahr für Jahr, schnürrt sich dir die Kehle zu.

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  • 2 weeks later...
  • 2 months later...
  • Mitglied
al-raoui

Dounia fuhr zu ihrer Freundin und ich ging auch nach Hause. Ich setzte mich zu meinem Vater und meiner Schwester und aßen zu Abend. Wir freuten uns meine Mutter am nächsten Tag vom Krankenhaus abzuholen. Meine Eltern und meine Schwester sind mir die wichtigsten Menschen im Leben. Ohne sie hätte ich den Mut zum Leben längst verloren. Der nächste Tag war ein aufregender Tag. Ich begann endlich mein Studium. Umgeben von reichen Kindern ohne Charakter fühlte ich mich fremd. Ich sah mich um und fand mich in einer befremdlichen Welt wieder. Belanglose Smalltalks zu belanglosen Themen. Die Welt außerhalb meiner Kultur schien mir fremd. Wie sollte ich das die nächsten Jahre durchhalten? 

 

Weißt du noch wie ich dir in unseren glücklichen Tagen immer von der Uni erzählte? Obwohl es dich nicht interessierte, hörtest du dir jedes Detail an. Ab und an gähntest du und versuchtest es zu unterdrücken, aber du hörtest zu. Wenn das Herz dankt, erfährt es Freude. 

 

Nach dem ersten Tag in der Uni ging ich das Krankenhaus zu meiner Mutter. Wir unterschrieben noch die Entlassungspapiere und der Arzt erklärte mir, wie sie die nächsten Tage ihre Medikamente einzunehmen hat. In marokkanischen Familien kommt es oft vor, dass mindestens ein Elternteil nie in der deutschen Gesellschaft angekommen ist. Meistens hängt es damit zusammen, dass sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Schnell alterten wir und mussten erwachsen werden. Formulare und Vollmachten waren früh ein Bestandteil unseres Wortschatzes. 

 

Mein Vater brachte meine Mutter nach Hause und ich ging in die Innenstadt, um mich mit Dounia zu treffen. Ich wartete an einer Ecke auf sie und rauchte eine Zigarette, als meine Cousine um die Ecke kam. Aus Respekt warf ich sie weg. Als sie vor mir stand, sagte sie:“ heeeey Cousin, keine Sorge, du kannst ruhig rauchen.“ Sie stellte mir noch ihre Freundin vor, grinste weil sie ich stark parfümiert war und sagte ironisch:“ Vieeeeel Spaß“. Dounia kam einige Sekunden später und fragte mich woher ich diese Frauen kenne. Ich erklärte es ihr und wir gingen in Richtung Kino.

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vor 56 Minuten schrieb Excellent:

Die Geschichte hat wohl nie ein Ende was...... Ufffffffffff 

Eifersüchtig?, weil du nicht so gut mit Worten kannst?!.. 

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vor 5 Stunden schrieb Sanfteperle✨:

Eifersüchtig?, weil du nicht so gut mit Worten kannst?!.. 

Mit Worten kann man deine Perle nicht streicheln, wichtig ist die Größe......... Vom Portmoinet... 

Worte sind nur Schall und Rauch.... 

Edited by Guest
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  • 2 weeks later...
  • Mitglied
al-raoui
Am 16.5.2018 um 18:38 schrieb Rosegold:

Bin schon gespannt, wann du die Lust und das Empfinden zum weiter Schreiben wieder erlangst...

*Lesezeichen*

Morgen gehts weiter

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  • Mitglied
al-raoui

Wir schauten uns den Film an, aber er war nicht besonders gut. Er war so schlecht, dass mich heute nicht mehr an ihn erinnern kann. Ich langweilte mich und ärgerte lieber die Dame an der Seite. Ich kommentierte jede Szene und sie wollte konzentriert schauen. Als der Film vorbei war war sie etwas sauer. Irgendwann holte ich Schokolade aus meiner Tasche und sie lachte. Sie war ein sehr unkomplizierter Mensch. Sie war einer der Menschen, die alles in ihrem Leben perfekt abstimmten. Im Sommer trug sie mindestens 10 Armreife und kombinierte ihre Chucks passens zu diesen. Ich mochte ihren Stil. Eine Person, die Situationen gut überdachte. Das zog sich durch ihr komplettes Verhalten durch. Wir verbrachten noch sehr viel Zeit an diesem Abend und ihr Duft erinnerte mich immer an die Zeit in Marokko. Viele meiner Freunde und Bekannten sahen mich mit ihr. Sie grüßten dezent und liefen weiter. Wir sprachen schon darüber in welcher Stadt wir später wohnen würden. Sie würde ihre Ausbildung beenden und mich in meinem Studium unterstützen bis ich fertig werde. Wegen ihrer zerrütteten Familie war schnell klar, dass wir bei mir in der nähe wohnen würden. Es fühlte sich gut an. Wir bauten Luftschlösser und wollten eine kleine Zweizimmerwohnung neben der Moschee. Wir scherzten rum über die Namen unserer zukünftigen Kinder. Die Phantasien des Herzens werden zur gefühlten Realität. Jeder der mal Gefühle mit einem besonderen Menschen teilte versteht diese Situation. Umso schlimmer ist es, wenn die Sandburg fällt.

Es war wie immer ein schöner Abend und am nächsten Tag sollte sie mich wieder verlassen. Wir gingen beide Heim und verabredeten uns für den nächsten Tag, um uns zu verabschieden.

Am nächsten Tag saß ich fleißig im Hörsaal und hörte gute zu. Der Platz neben mir war frei und meine Unterlagen lagen dort. „Darf ich mich hinsetzen?“, fragte eine Stimme. Und ich sagte „klar!“. Eine blonde Frau setzte sich zu mir und wir konzentrierten uns auf die Vorlesung. Irgendwann ging der Dozent aus dem Saal und sie sagte: „Coole Handy Hülle, hat das irgendeine Bedeutung?“. Ich schaute auf mein Handy und hatte meine hülle mit dem marokkanischen Mosaik schon lange nicht mehr wahrgenommen. „Ja, das ist typisches Muster in Marokko.“, antwortete ich kurz, um das Gespräch schnell zu beenden. „Und du bist auch aus Marokko?“, fragte sie direkt. Ich mochte diese Frage nicht und antwortete meistens darauf: Meine Wurzeln sind in Marokko, aber geboren bin ich in Deutschland. Dieses mal aber hatte ich keine Lust und sagte einfach „ja“. Sie lies aber nicht locker. „Ich bin die Clara und wie heißt du?“

Ich sagte meinen Namen und sie sagte „Ach, sehr exotisch klingt dein Name“.

Ich lächelte kurz und schaute nach vorne. 

Dounia wollte mich nach der Vorlesung abholen, also lief ich direkt raus. Clara lief aber mit und wir führten Smalltalk. An der Straße verabschiedete ich mich und ging zu Dounia. 

„Hast du schnell Freunde gefunden?“, fragte sie leicht eifersüchtig, aber auch mit einem Lächeln.

Ich schaute genervt und sagte nichts dazu.

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vor 11 Minuten schrieb Saidaloubnatouscha:

Endlich geht es weiter... . ich glaube du brauchtest wirklich eine Schreibpause. Freue mich bald weiterlesen zu dürfen ☺

Offen gestanden weiß ich nicht mehr wer diese Dounia sein soll... 🙉😂🤭

Aber der Autor schreibt schön. 👍

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