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„Kein Mensch will mit einem Mohamad in den Biergarten gehen“


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Am 10.4.2017 um 23:14 schrieb Lazarova:

Vor allem ihre Glocken ... und i sog ... heyyyyy ab in den Südeeeen ... ihren Arsch hinterheeeer :D

>:( anschauen ja, gegessen wird dahoam !!!!!

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Ja schöne Geschichte.  Bloß wenn er wüsste was der Name bedeutet und sich mit einigen Brüdern zusammengesetzt hätte wäre eine Lösung findbar. Für mich ein Ding der Unmöglichkeit.  Sorry Leute 

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Auktionsende
vor 2 Stunden schrieb Perlentaucher:

Ich hab mir den allerersten Beitrag noch mal durchgelesen. Da steht, dass der besagte Mohamed mit Religion nichts am Hut hat. Also kann ich es verstehen, dass er nicht nach einem Religionsstifter benannt werden will, dessen Religion ihm nichts sagt. Der Name heißt ja der "Gepriesene" und war aber wahrscheinlich schon vor Mohammeds Zeiten als Name im Gebrauch. Viele Namen in Deutschland, wie Peter oder Paul, waren schon in vorchristlichen Zeiten üblich, stammen halt aus der Römerzeit, oder wie Wolfgang aus der Germanenzeit.  Die Namen sind also nicht religiös definiert. Insofern haben  Namen, wie Murat, Ali oder Achmet auch im Islam nichts mit der Religion zu tun, die gibt es auch schon seit ewigen Zeiten. So könnte man das relativ neutral sehen. Andererseits würde ich auch nicht gern Jesus heißen wenn ich Atheist wäre. Auch diesen Namen hat es schon vor dem Christentum gegeben, bei den alten Israeliten war das Josua.

Warum geht man denn gern in den Biergarten? Die wenigsten Leute gehen dorthin, um sich zu besaufen, das meinen nur verbockte Rassisten hier. Im Gegenteil, grölende Säufer, die rumpöbeln, sieht man dort nicht so gern. Man trifft sich dort, um Leute kennenzuleren und um sich zu unterhalten und die lauen Sommernächte zu genießen. Was ist daran verwerflich?

Richtig, besaufen kann man sich in einer Kneipe! 

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Perlentaucher
vor 11 Stunden schrieb Auktionsende:

Richtig, besaufen kann man sich in einer Kneipe! 

Muss ja auch nicht sein!

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Perlentaucher

Mit einem ausgefallenen Vornamen kann man einem Kind das Leben ganz schön vermiesen. Schon im Kindergarten wird es ständig gehänselt.

http://www.vorname.com/exotische_vornamen.html

Nicht nur verschiedene Moden, auch die Namensgebung unterliegt heftigen Trends mit oft jeweils kurzer Lebensdauer. Hier wie da haben die besonders ausgefallenen Varianten den Vorteil, flexibel gedeutet zu werden.

Je ausgefallener je besser?

Dass Eltern ihre Kinder für außergewöhnlich und einzigartig halten, versteht sich von selbst. Manchmal geben sie den Kleinen dann auch ebensolche Namen. Doch die Zahl der Mädchen und Jungen, die Arwen, Winnetou, Anakin oder Calimero heißen, ist in Deutschland verschwindend gering. Meist erregt so ein ausgefallener Name erst dann Aufmerksamkeit, wenn er vor einem Gericht erstritten werden muss.

 

Denn viele Standesämter lehnen aus Weitsicht und zum Schutz des Kindes allzu exotische Namen ab. Gerne wird in diesem Zusammenhang das Beispiel Pumuckl herangezogen. Nur weil 1983 ein Elternpaar diesen Namen für seinen Sohn vor Gericht durchsetzen konnte heißt das nicht, dass in Deutschland zig Pumuckls herumlaufen. Im Gegenteil: Der Junge blieb seitdem der Einzige und war sich des Spotts von Mitschülern und Kollegen sicher.

Die große Exotik

Als Kulturphänomen sind die Vornamen doch relativ eigentümlich: Sie sollen für ein komplettes Leben halten und folgen doch immer wieder Moden, die ebenso kurzlebig sind wie die Höhe der Absätze, die Länge der Röcke, der Schnitt von Sommerkleidchen oder die Farbe von Latzhosen – dabei ist von der Latzhose als solche gar nicht zu reden, weil sie nach einer kurzen, aber besonders hitzigen Blüte fix verschwand und dem Vernehmen nach irgendwo auf ihre Reinkarnation wartet. So muss man für ebenso aktuelle wie exotische Vornamen à la Marie Joana – gesprochen Marihuana, Margaery - nach einer Figur aus Game of Thrones, Cassius-Clay Mohamed-Ali – nach dem Boxchamp Cassius Clay (später: Muhammad Ali) oder einfach nur Nayla Alessandra doch hoffen und wünschen, das sich diese Vornamen nicht als die Latzhosen unter den Vornamen herauskristallisieren.

Im Verein mit vielen anderen exotischen Vornamen wären die genannten Beispiele zwar größtenteils Unikate, würden die Geburt ihrer Träger aber unverrückbar auf die ersten zwei Dekaden des 21. Jahrhunderts verorten, als in Deutschland die große Mode der ganz besonderen und exotischen Vornamen grassierte.

Banal versus exotisch

Standesbeamte können da ein Liedlein singen: Sie leiden unter einer fortschreitenden Liberalisierung der Rechtsprechung, denn ab welchem Punkt die kindliche Psyche beschädigt wird, ist schwer festzumachen. Sicher, im Verein mit den Nachnamen liegen wohl bei Axel Schweiß oder auch bei der viel zitierten Rosa Schlüpfer emotionale und reale Grenzen der Toleranz.

Es ist auch anzunehmen, dass ein banaler Schorschi als – sagen wir mal – Staatsanwalt oder Bundespräsident nicht so recht ernst genommen wird. Oder Kanzlerin Nayla Alessandra?

"Banale Vornamen" wie etwa Anna, der mit hebräisch "Gnade" lediglich eine einzige und nicht verhandelbare Bedeutung hat, kann man sich bei Nayla Alessandra schon über die Ursprungssprache das Gehirn zermartern:

 

Ist sie Hawaiianisch ein „Mädel aus dem Paradies“ oder Arabisch "die Erfüllung"? Oder ist der Ursprung doch eher Indianisch, wenn Krieger vom Volksstamm der Lakota im Tipi „Ich liebe Dich“ auf diese Weise sagen?

 

Je nach aktueller Lebenslage wird die Dame namens Nayla in nicht allzu ferner Zukunft flexibel mit ihrem Vornamen operieren können – auch wenn sie mit ihrem Geburtsjahr wohl nur schwerlich flunkern kann.

Kann sie sich dann durch eine Heirat noch einen schönen Doppelnamen zulegen, steht einer Karriere als wahlweise grüne oder freidemokratische Politikerin, als morgendliche Fernsehmoderatorin oder lebenslustige Tennissportlerin rein gar nichts mehr im Weg.

Einfach nur Silke?

Mit Tanja oder mit Silke verhält es sich vollkommen anders. Bei beiden handelt es sich um gern genommene Mädchennamen schon lange vergangener Zeiten. Niemals wäre Tanja grüne oder freidemokratische Politikerin geworden und auch Silkes erotische Strahlkraft hielt sich im Allgemeinen in fest umrissenen Grenzen.

Deshalb ist es womöglich ungerecht, prominente Eltern zu kritisieren, die ihren Kindern exotische Vornamen verleihen und sich uns zur gleichen Zeit mittels ihrer hart erkämpften Medienpräsenz stets und ständig aufdrängen. Denn in Bezug auf die exotischen Vornamen stehen sie doch stellvertretend für die breite Masse aller hippen, originalitätswütigen Eltern.

Chantalismus & Kevinismus 

Doch allzu exotisch muss es gar nicht sein, um aufzufallen. Vor allem bei  Namen aus dem angloamerikanischen und französischen Sprachraum sollten Eltern Vorsicht walten lassen. Satirische Abhandlungen über Kevinismus bwz. Chantalismus finden sich in den Medien zuhauf.

Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass etwas wahres dran ist, wenn Jungen mit Namen Kevin, Justin, Dustin oder Jason und Mädchen mit Namen wie Chantal, Jacqueline, Samantha oder Britney eher den sogenannten bildungsfernen Bevölkerungsschichten zugeordnet werden.

In Schule oder Beruf haben Kinder mit diesen Namen oft mit Vorurteilen zu kämpfen, während Anna, Christian, Marie oder Lukas einfacher durchs Leben gehen. Statistiken zeigen, dass diese „einfachen“ Namen in Akademikerhaushalten häufiger vertreten sind als in Arbeiterfamilien. Neben den nahezu stigmatisierenden Einteilungen in

„Kevin ist blöd, Anna ist intelligent“

kommt folgende Problematik bei ausländischen Namen hinzu: die oft schwierige Aussprache bzw. Schreibweise. Eine Jacqueline oder ein Marcel hat in Frankreich einfach einen klangvolleren Namen als z. B. im Ruhrgebiet.

Die überspitzte Darstellung im Kabarettprogramm von Ruhrpott-Opa Herbert Knebel, der mit Enkeln namens "Jacke-line" bzw. "Marzll" gesegnet ist, hat durchaus ihren wahren Kern.

Exotische Ausprache von Vornamen

Ein Blick in die Kommentar-Einträge auf Vorname.com zeigt, dass viele Jugendliche mit ausländischen Vornamen sich darüber beschweren, dass die Menschen ihren Namen falsch aussprechen bzw. sie ihn regelmäßig buchstabieren müssen – und sie gerne einen anderen, einfacheren Vornamen hätten.

Hier noch ein paar Beispiele, bei denen Eltern sich überlegen sollten,
ob dies geeignete Namen für den Nachwuchs sind:

  • Jannick (nur den Eltern ist klar, dass es sich dabei um einen Zusammensetzung aus Jan und Nick handelt; allerdings sind auch die Schreibweisen Janik, Janick, Janic, Yanik, Yanick, Yannick, Yannic möglich);
  • Jeanette (oder Janet oder Jeannette),
  • Ethan (im Englischen „Iiithan“ mit dem für Deutsche problematischen „ti eitsch“ gesprochen; in der eingedeutschen Version „Eeetan“ eher unschön),
  • Savannah (würden Sie ihr Kind auf Deutsch Einöde nennen?)
  • Dakota (gibt es jemand in den USA, der sein Kind auf den Namen Nordrhein-Westfalen tauft?).

Aussprache und Schreibweise sind das eine, die Bedeutung eines Namens das andere. Dass Anna oder Lukas aus der Bibel kommen und die Begnadete bzw. der Helle bedeuten, lässt sich nachvollziehen.

Doch was ist mit Vornamen aus einem anderen Kulturkreis?

Vielleicht hätte das Promi-Paar Tom Cruise und Katie Holmes bei der Namenssuche für ihre Tochter Suri besser nachforschen sollen: denn im Indischen gibt es zwar für den Namen „Surina“ die Übersetzung „die Göttin“, im Japanischen bedeutet „Suri“ allerdings „Taschendieb“! Darum: Augen auf bei der Namenswahl.

Und mal ehrlich, liebe Eltern: Beteuerungen wie „Wir haben noch nie etwas Negatives über den Vornamen unseres Kindes gehört“ sind zwar an der Tagesordnung, wenn Kinder Janine-Tabatha oder Maddox-Jefferson heißen.

Aber ebenso wie kein Verwandter oder Bekannter beim Ablick eines Neugeboren jemals sagen würde „Der ist aber hässlich“ wird es aus der näheren Umgebung nur selten offene Kritik am Vornamen geben.

 

 
 

 

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Auktionsende
vor 8 Stunden schrieb Perlentaucher:

Mit einem ausgefallenen Vornamen kann man einem Kind das Leben ganz schön vermiesen. Schon im Kindergarten wird es ständig gehänselt.

http://www.vorname.com/exotische_vornamen.html

Nicht nur verschiedene Moden, auch die Namensgebung unterliegt heftigen Trends mit oft jeweils kurzer Lebensdauer. Hier wie da haben die besonders ausgefallenen Varianten den Vorteil, flexibel gedeutet zu werden.

Je ausgefallener je besser?

Dass Eltern ihre Kinder für außergewöhnlich und einzigartig halten, versteht sich von selbst. Manchmal geben sie den Kleinen dann auch ebensolche Namen. Doch die Zahl der Mädchen und Jungen, die Arwen, Winnetou, Anakin oder Calimero heißen, ist in Deutschland verschwindend gering. Meist erregt so ein ausgefallener Name erst dann Aufmerksamkeit, wenn er vor einem Gericht erstritten werden muss.

 

Denn viele Standesämter lehnen aus Weitsicht und zum Schutz des Kindes allzu exotische Namen ab. Gerne wird in diesem Zusammenhang das Beispiel Pumuckl herangezogen. Nur weil 1983 ein Elternpaar diesen Namen für seinen Sohn vor Gericht durchsetzen konnte heißt das nicht, dass in Deutschland zig Pumuckls herumlaufen. Im Gegenteil: Der Junge blieb seitdem der Einzige und war sich des Spotts von Mitschülern und Kollegen sicher.

Die große Exotik

Als Kulturphänomen sind die Vornamen doch relativ eigentümlich: Sie sollen für ein komplettes Leben halten und folgen doch immer wieder Moden, die ebenso kurzlebig sind wie die Höhe der Absätze, die Länge der Röcke, der Schnitt von Sommerkleidchen oder die Farbe von Latzhosen – dabei ist von der Latzhose als solche gar nicht zu reden, weil sie nach einer kurzen, aber besonders hitzigen Blüte fix verschwand und dem Vernehmen nach irgendwo auf ihre Reinkarnation wartet. So muss man für ebenso aktuelle wie exotische Vornamen à la Marie Joana – gesprochen Marihuana, Margaery - nach einer Figur aus Game of Thrones, Cassius-Clay Mohamed-Ali – nach dem Boxchamp Cassius Clay (später: Muhammad Ali) oder einfach nur Nayla Alessandra doch hoffen und wünschen, das sich diese Vornamen nicht als die Latzhosen unter den Vornamen herauskristallisieren.

Im Verein mit vielen anderen exotischen Vornamen wären die genannten Beispiele zwar größtenteils Unikate, würden die Geburt ihrer Träger aber unverrückbar auf die ersten zwei Dekaden des 21. Jahrhunderts verorten, als in Deutschland die große Mode der ganz besonderen und exotischen Vornamen grassierte.

Banal versus exotisch

Standesbeamte können da ein Liedlein singen: Sie leiden unter einer fortschreitenden Liberalisierung der Rechtsprechung, denn ab welchem Punkt die kindliche Psyche beschädigt wird, ist schwer festzumachen. Sicher, im Verein mit den Nachnamen liegen wohl bei Axel Schweiß oder auch bei der viel zitierten Rosa Schlüpfer emotionale und reale Grenzen der Toleranz.

Es ist auch anzunehmen, dass ein banaler Schorschi als – sagen wir mal – Staatsanwalt oder Bundespräsident nicht so recht ernst genommen wird. Oder Kanzlerin Nayla Alessandra?

"Banale Vornamen" wie etwa Anna, der mit hebräisch "Gnade" lediglich eine einzige und nicht verhandelbare Bedeutung hat, kann man sich bei Nayla Alessandra schon über die Ursprungssprache das Gehirn zermartern:

 

Ist sie Hawaiianisch ein „Mädel aus dem Paradies“ oder Arabisch "die Erfüllung"? Oder ist der Ursprung doch eher Indianisch, wenn Krieger vom Volksstamm der Lakota im Tipi „Ich liebe Dich“ auf diese Weise sagen?

 

Je nach aktueller Lebenslage wird die Dame namens Nayla in nicht allzu ferner Zukunft flexibel mit ihrem Vornamen operieren können – auch wenn sie mit ihrem Geburtsjahr wohl nur schwerlich flunkern kann.

Kann sie sich dann durch eine Heirat noch einen schönen Doppelnamen zulegen, steht einer Karriere als wahlweise grüne oder freidemokratische Politikerin, als morgendliche Fernsehmoderatorin oder lebenslustige Tennissportlerin rein gar nichts mehr im Weg.

Einfach nur Silke?

Mit Tanja oder mit Silke verhält es sich vollkommen anders. Bei beiden handelt es sich um gern genommene Mädchennamen schon lange vergangener Zeiten. Niemals wäre Tanja grüne oder freidemokratische Politikerin geworden und auch Silkes erotische Strahlkraft hielt sich im Allgemeinen in fest umrissenen Grenzen.

Deshalb ist es womöglich ungerecht, prominente Eltern zu kritisieren, die ihren Kindern exotische Vornamen verleihen und sich uns zur gleichen Zeit mittels ihrer hart erkämpften Medienpräsenz stets und ständig aufdrängen. Denn in Bezug auf die exotischen Vornamen stehen sie doch stellvertretend für die breite Masse aller hippen, originalitätswütigen Eltern.

Chantalismus & Kevinismus 

Doch allzu exotisch muss es gar nicht sein, um aufzufallen. Vor allem bei  Namen aus dem angloamerikanischen und französischen Sprachraum sollten Eltern Vorsicht walten lassen. Satirische Abhandlungen über Kevinismus bwz. Chantalismus finden sich in den Medien zuhauf.

Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass etwas wahres dran ist, wenn Jungen mit Namen Kevin, Justin, Dustin oder Jason und Mädchen mit Namen wie Chantal, Jacqueline, Samantha oder Britney eher den sogenannten bildungsfernen Bevölkerungsschichten zugeordnet werden.

In Schule oder Beruf haben Kinder mit diesen Namen oft mit Vorurteilen zu kämpfen, während Anna, Christian, Marie oder Lukas einfacher durchs Leben gehen. Statistiken zeigen, dass diese „einfachen“ Namen in Akademikerhaushalten häufiger vertreten sind als in Arbeiterfamilien. Neben den nahezu stigmatisierenden Einteilungen in

„Kevin ist blöd, Anna ist intelligent“

kommt folgende Problematik bei ausländischen Namen hinzu: die oft schwierige Aussprache bzw. Schreibweise. Eine Jacqueline oder ein Marcel hat in Frankreich einfach einen klangvolleren Namen als z. B. im Ruhrgebiet.

Die überspitzte Darstellung im Kabarettprogramm von Ruhrpott-Opa Herbert Knebel, der mit Enkeln namens "Jacke-line" bzw. "Marzll" gesegnet ist, hat durchaus ihren wahren Kern.

Exotische Ausprache von Vornamen

Ein Blick in die Kommentar-Einträge auf Vorname.com zeigt, dass viele Jugendliche mit ausländischen Vornamen sich darüber beschweren, dass die Menschen ihren Namen falsch aussprechen bzw. sie ihn regelmäßig buchstabieren müssen – und sie gerne einen anderen, einfacheren Vornamen hätten.

Hier noch ein paar Beispiele, bei denen Eltern sich überlegen sollten,
ob dies geeignete Namen für den Nachwuchs sind:

  • Jannick (nur den Eltern ist klar, dass es sich dabei um einen Zusammensetzung aus Jan und Nick handelt; allerdings sind auch die Schreibweisen Janik, Janick, Janic, Yanik, Yanick, Yannick, Yannic möglich);
  • Jeanette (oder Janet oder Jeannette),
  • Ethan (im Englischen „Iiithan“ mit dem für Deutsche problematischen „ti eitsch“ gesprochen; in der eingedeutschen Version „Eeetan“ eher unschön),
  • Savannah (würden Sie ihr Kind auf Deutsch Einöde nennen?)
  • Dakota (gibt es jemand in den USA, der sein Kind auf den Namen Nordrhein-Westfalen tauft?).

Aussprache und Schreibweise sind das eine, die Bedeutung eines Namens das andere. Dass Anna oder Lukas aus der Bibel kommen und die Begnadete bzw. der Helle bedeuten, lässt sich nachvollziehen.

Doch was ist mit Vornamen aus einem anderen Kulturkreis?

Vielleicht hätte das Promi-Paar Tom Cruise und Katie Holmes bei der Namenssuche für ihre Tochter Suri besser nachforschen sollen: denn im Indischen gibt es zwar für den Namen „Surina“ die Übersetzung „die Göttin“, im Japanischen bedeutet „Suri“ allerdings „Taschendieb“! Darum: Augen auf bei der Namenswahl.

Und mal ehrlich, liebe Eltern: Beteuerungen wie „Wir haben noch nie etwas Negatives über den Vornamen unseres Kindes gehört“ sind zwar an der Tagesordnung, wenn Kinder Janine-Tabatha oder Maddox-Jefferson heißen.

Aber ebenso wie kein Verwandter oder Bekannter beim Ablick eines Neugeboren jemals sagen würde „Der ist aber hässlich“ wird es aus der näheren Umgebung nur selten offene Kritik am Vornamen geben.

 

 
 

 

Üffffffffffffffff du immer mit deinen Romanen.......

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Perlentaucher
vor 14 Stunden schrieb Auktionsende:

Üffffffffffffffff du immer mit deinen Romanen.......

Hast du Probleme mit längeren Texten?

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Perlentaucher

Für Leute, die Schwierigkeiten mit Amtsdeutsch und längeren Texten haben gibt es jetzt Texte in LeichteSprache. Hier ein Beispiel:

 

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/LeichteSprache/Inhalt/03_informationen_fuer_mich/formulare_broschueren/imagebroschuere.pdf?__blob=publicationFile&v=21

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Auktionsende
vor 12 Minuten schrieb Perlentaucher:

Für Leute, die Schwierigkeiten mit Amtsdeutsch und längeren Texten haben gibt es jetzt Texte in LeichteSprache. Hier ein Beispiel:

 

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/LeichteSprache/Inhalt/03_informationen_fuer_mich/formulare_broschueren/imagebroschuere.pdf?__blob=publicationFile&v=21

Hahaha 

Gibt's das auch in Audio?

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vor 57 Minuten schrieb Perlentaucher:

Für Leute, die Schwierigkeiten mit Amtsdeutsch und längeren Texten haben gibt es jetzt Texte in LeichteSprache. Hier ein Beispiel:

 

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/LeichteSprache/Inhalt/03_informationen_fuer_mich/formulare_broschueren/imagebroschuere.pdf?__blob=publicationFile&v=21

:D lach mich schief!!! 

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Perlentaucher

Die Frage ist doch nicht, wer geht mit einem Mohamed in den Biergarten, sondern geht Mohamed überhaupt in einen Biergarten. Da sitzt er zuhause brav in seinem Kämmerlein, schaut fern oder beschäftigt sich mit seinem Wischkästlein sofern er nicht den Koran studiert und seine Gebete verrichtet. Und dann wartet er, dass irgendeiner klingelt und ihn mit in den Biergarten nimmt. Dann beklagt er sich, dass er nicht integriert ist und wenn er Türke ist, dann stimmt er für Erdoganspräsidialverfassung.

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Schnee
Am 13.4.2017 um 20:09 schrieb Perlentaucher:

Man trifft sich dort, um Leute kennenzuleren und um sich zu unterhalten und die lauen Sommernächte zu genießen. Was ist daran verwerflich?

...oder eben um ein Bierchen zu trinken oder ein anderes alk. getränk zu genießen. Warum steht man nicht einfach dazu? der ursprungsbegriff "biergarten" rührt sicherlich nicht daher, dass man dort gern zu seinem butterbrot nen o-saft trank... 

Im grunde ist es jedoch shit egal, warum man in nen biergarten geht und es ist nichts verwerfliches dran. ich versteh deine reaktion nicht. 

Zitat

Warum geht man denn gern in den Biergarten? Die wenigsten Leute gehen dorthin, um sich zu besaufen, das meinen nur verbockte Rassisten hier. Im Gegenteil, grölende Säufer, die rumpöbeln, sieht man dort nicht so gern.

wer sind die verbockten rassisten, die beahupten, man ginge in nen biergarten um sich zu besaufen und zu pöbeln? zeigt euch :ph34r: ...meine wenigkeit wars net.

 

 

 

 

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Auktionsende
vor 3 Stunden schrieb Perlentaucher:

Die Frage ist doch nicht, wer geht mit einem Mohamed in den Biergarten, sondern geht Mohamed überhaupt in einen Biergarten. Da sitzt er zuhause brav in seinem Kämmerlein, schaut fern oder beschäftigt sich mit seinem Wischkästlein sofern er nicht den Koran studiert und seine Gebete verrichtet. Und dann wartet er, dass irgendeiner klingelt und ihn mit in den Biergarten nimmt. Dann beklagt er sich, dass er nicht integriert ist und wenn er Türke ist, dann stimmt er für Erdoganspräsidialverfassung.

Was hast du gegen Türken?

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  • Mitglied
Schnee

das einfachste wäre doch, wenn der besagte mohamad einfach mal seine mitmenschen darüber aufklärt, dass er mit religion nix am hut hat. warum auf jemandes einladung warten, aber selber nicht aktiv werden?

gesetzt den fall, dass sein umfeld ihn bereits ziemlich gut kennt und er trotzdem auf ablehnung stößt... in welcher form auch immer... dann handelt es sich hier um wat ganz anderes und die namensänderung ist schon fast nachvollziehbar.. 

i dunno... i dunno... o.O

 

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  • 5 years later...
  • Mitglied
Der-Maure
Am 4.4.2017 um 07:06 schrieb Gast:

 

https://www.welt.de/regionales/bayern/article163375158/Kein-Mensch-will-mit-einem-Mohamad-in-den-Biergarten-gehen.html

Ausländische Namen als Belastung: Als Mohamad wurde ein Münchner Friseur im Irak geboren - doch der verhasste Name macht ihm das Leben schwer. Bis es ihm gelingt, Behörden von einer Änderung zu überzeugen.

 

Im Mai feiert der 38-jährige Ari Dillmann seinen ersten Geburtstag. Dann ist es ein Jahr her, dass der Friseur aus München seinen verhassten Namen loswurde: Mohamad Khidir Mohamad. Zu viel wurde hineininterpretiert, zu viele Vorurteile löste der Name aus. Die Probleme, der Druck brachten Dillmann an den Rand der Verzweiflung und hätten ihn beinahe das Leben gekostet. Er ist sich sicher: „Da sind ganz viele, die solche Namen haben, die leiden darunter.“ Gemeint sind Kinder und Enkel von Gastarbeitern genauso wie Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland kamen.

Geboren im Irak nannten ihn seine strenggläubigen Eltern nach dem Propheten, doch mit Religion hatte Dillmann nach eigener Aussage nie etwas am Hut. Über Stationen wie etwa der Türkei und der Schweiz sei er 1999 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Schon damals habe er Probleme wegen seines Namens gehabt. Zwei Jahre später, mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, sei es schrecklich geworden.

„Ich habe überall versucht, mich anzupassen“

„Ich habe überall versucht, mich anzupassen“, erzählt er. „Ich habe keine Heimat, ich wollte hier mitmachen – aber richtig.“ Doch der Name „war wie ein Stoppschild“. Dass ausländische Namen Probleme bei der Suche nach Wohnung und Job bereiten, hört man immer wieder. Doch bei Dillmann ging es weit darüber hinaus: „Kein Mensch will mit einem Mohamad in den Biergarten gehen.“ Mohamads gehörten in die Moschee.

 

Im Krankenhaus wurden ihm von vornherein keine Gerichte mit Schweinefleisch angeboten. Seine jetzige Partnerin lernte er im Internet kennen, er nannte sich Robin. Erst später legte er ihr seinen Personalausweis auf den Tisch. Unter seinem richtigen Namen hätte es kein Date gegeben, ist Dillmann überzeugt. Als er anfing, als Friseur zu arbeiten, habe ihm ein Chef gesagt, er solle sich anders nennen – um die Kunden nicht zu verprellen.

Willy Brandt brachte ihn auf die Idee

Bei der Arbeit erfuhr er auch, dass man Namen ändern lassen kann: In einem Magazin las ein Kunde etwas über Ex-Bundeskanzler Willy Brandt. Der Friseur fragte, wer der Mann sei. Brandt hieß gebürtig Herbert Frahm und trug später seinen einstigen Decknamen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Am selben Abend habe er gegoogelt, wie das geht.

 

Viele Namensänderungen sind in Deutschland an der Tagesordnung: bei Hochzeiten, Scheidungen und Adoptionen. Daneben gibt es sogenannte behördliche Namensänderungen, die das Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen regelt. Wie viele davon in Deutschland Gebrauch machen, wird nirgends erfasst. Entscheidend ist laut Paragraf 3, dass ein „wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt“.

So frei fühlte er sich noch nie

 

Johannes Mayer vom Kreisverwaltungsreferat Münchenlistet derartige Gründe für Ausnahme- und Härtefälle auf: Sammelnamen wie Mayer und Müller, die zu Verwechslungen führen. Anstößige oder lächerliche Namen. Kompliziert zu schreibende oder sprechende Namen – was bei Migranten häufig der Anlass für eine Namensänderung ist. Aber auch Namen, die eine seelische Belastung für den jeweiligen Träger bedeuten.

Wie stark er den psychischen Druck empfunden hat, macht Dillmann im Gespräch nur zögerlich deutlich: „Das kostet mein Leben, wenn ich ihn nicht ändere.“ Heute sagt er: „So frei war ich noch nie.“

Die Änderung war ihm Tausende Euro wert

Doch bis dahin brauchte er mehrere Anläufe, blitzte beim Standesamt dreimal ab. Einmal habe er den Chef der Behörde getroffen, der ihn gefragt habe, warum er nicht mehr Mohamad heißen wolle. Dillmann antwortete nach seiner Erinnerung, ob der Mann Jesus oder Hitler heißen wolle? Wie ein Religions- oder Kriegsführer – das sind seine Interpretationen von Mohamad. Davon wollte er sich distanzieren.

Mit anwaltlicher Hilfe klappte es schließlich. Ari sei kurdisch, bedeute Helfer. Dillmann sei angelehnt an die Herkunftsstadt seiner Familie. Was ihm das wert war? „Tausende Euro.“ Die Stadt München gibt die Gebühren für die Änderung eines Familiennamens mit bis zu 1022 Euro an, die Änderung eines Vornamens mit maximal 255 Euro.

Dillmann kostete es zudem den Kontakt zur Mutter. Als er erfuhr, dass die Änderung durch ist, brach er weinend zusammen – dann rief er seine Mutter an. „Schön für dich“, sei ihre einzige Reaktion gewesen.

Nur einmal war der Name kein Problem

Er kenne viele, denen es ähnlich gehe, sagt Dillmann. Doch manche trauten sich nicht, ihren Namen zu ändern. Wegen der Familie oder weil sie als Flüchtlinge gerade eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen haben. „Das soll ein Thema werden“, sagt der Friseur der inzwischen einen eigenen Salon leitet. Als der die Namensänderung publik gemacht hat, hätten einige Kunden gratuliert. Andere seien nie mehr gekommen.

An Mohamad denkt er nicht gern zurück. Nur eine gute Erinnerung hat er: Das einzige Mal, dass der Name kein Problem gewesen sei, war bei einer Polizeikontrolle. Als die Beamten seinen Führerschein sahen, hätten sie sofort gedacht: Der hat sicher keinen Alkohol getrunken.

Von dieser Sorte Mensch ohne Identität kenne ich so einige. Die gibt es jetzt Haufenweise, unter Marokkaner.  Mehrheitlich von dieser Krankheit sind leider viele Frauen betroffen.

Ob der Namen geändert wird oder nicht, man bleibt in den Augen der deutschen immer ein Ausländer.

Da nutzt jede Form von Assimilation nichts. Da kann man jeden Abend ein Bier im Biergarten trinken.
 

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