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Deborah Feldman


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Also ich weiß ja nicht, aber ist es nicht ziemlich unspektakulär, wenn sich eine Geschichte über einen Wandel von orthodox zu liberal in einer einer Gesellschaft gut verkauft, die sich selbst als liberal sieht? Menschen fühlen sich halt gerne in ihrem Weltbild bestätigt. Solche Werke sind dazu noch meistens unsachlich, undifferenziert und vor allem feindselig geschrieben. Wenn ich schon sowas lese: 

"Unorthodox ist eine meisterhafte Schilderung des Emanzipationsprozesses einer jungen Frau aus tiefer Einsamkeit und Angst hin zu einem einzigen Punkt: dem eigenen Denken und Fühlen. "

o.O

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Am 14.1.2017 um 21:10 schrieb Daffy:

Also ich weiß ja nicht, aber ist es nicht ziemlich unspektakulär, wenn sich eine Geschichte über einen Wandel von orthodox zu liberal in einer einer Gesellschaft gut verkauft, die sich selbst als liberal sieht? Menschen fühlen sich halt gerne in ihrem Weltbild bestätigt. Solche Werke sind dazu noch meistens unsachlich, undifferenziert und vor allem feindselig geschrieben. Wenn ich schon sowas lese: 

"Unorthodox ist eine meisterhafte Schilderung des Emanzipationsprozesses einer jungen Frau aus tiefer Einsamkeit und Angst hin zu einem einzigen Punkt: dem eigenen Denken und Fühlen. "

o.O

also ich finde es schon spektakulär, wenn ein junges Mädchen, dass in so eine orthodoxe Gemeinschaft hineingeboren wird, streng kontrolliert und von der Aussenwelt abgeschlossen, sich von alleine solche Gedanken macht und schließlich flüchtet....

aber wir müssen ja nicht einer Meinung sein, ich war/bin sehr beeindruckt von der Frau und ihrer Geschichte.....

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Ok, zugegeben sollte ich erstmal ihr Buch lesen, bevor ich vorschnell urteile. Ihren Webauftritt finde ich aber so dermaßen polemisch, dass ich erst gar keine Lust darauf bekomme.

 

 

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Perlentaucher
Am 16.1.2017 um 01:11 schrieb Daffy:

Ok, zugegeben sollte ich erstmal ihr Buch lesen, bevor ich vorschnell urteile. Ihren Webauftritt finde ich aber so dermaßen polemisch, dass ich erst gar keine Lust darauf bekomme.

 

 

Den Auftritt find ich überhaupt nicht polemisch. Der Textauszug hat mir schon gezeigt, wohin das Buch will. Man sieht jedenfalls wie sturer Buchstabenglaube und nicht hinterfragte Religion in der Lage sind, die Menschen zu verblöden. Da wird eine Szene geschildert, wie jemand die Zimmer und Schränke einer Person überprüft, ob sich da nichts Verbotenes drin befindet. Da kann ich doch gleich die Gestapo rufen. Wenn ich mehr Zeit hätte, dann würde ich das Buch lesen.

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Aisha.Qandisha
Am 19.1.2017 um 15:48 schrieb Perlentaucher:

Den Auftritt find ich überhaupt nicht polemisch. Der Textauszug hat mir schon gezeigt, wohin das Buch will. Man sieht jedenfalls wie sturer Buchstabenglaube und nicht hinterfragte Religion in der Lage sind, die Menschen zu verblöden. Da wird eine Szene geschildert, wie jemand die Zimmer und Schränke einer Person überprüft, ob sich da nichts Verbotenes drin befindet. Da kann ich doch gleich die Gestapo rufen. Wenn ich mehr Zeit hätte, dann würde ich das Buch lesen.

Nach meiner Lebenserfahrung liegt dies aber nicht zwingend an der Religion.

Engstirnige Menschen gibt es überall.  Natürlich fällt es solchen Leuten leichter, wenn  sie sich sozusagen  hinter einer Institution wie Religion, Gruppe, Verein usw. verstecken können.

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Perlentaucher
Am 23.1.2017 um 07:48 schrieb Aisha.Qandisha:

Nach meiner Lebenserfahrung liegt dies aber nicht zwingend an der Religion.

 

Engstirnige Menschen gibt es überall.  Natürlich fällt es solchen Leuten leichter, wenn  sie sich sozusagen  hinter einer Institution wie Religion, Gruppe, Verein usw. verstecken können.

Da geb ich dir Recht, es sind nicht nur die Religionen. Es sind immer so Theoriegebäude, die auf dem Papier gut aussehen, aber die den Menschen nicht sehen und berücksichtigen wollen. Zum Beispiel der Kommunismus, eigentlich eine gute Idee. Alle sind gleich, verdienen das gleiche, egal ob Akademiker oder Straßenarbeiter und können sich nach ihren Bedürfnissen aus dem allgemeinen Fond bedienen. So war es in der Anfangszeit des Kommunismus in Russland. Da wurde sogar das  Geld abgeschafft, hat aber nicht funktioniert, die Läden waren bald leer und Lieferungen blieben aus. Dann ruderte man zurück, Geld wurde wieder eingeführt, aber die Gesetze des Marktes immer noch missachtet, alle enteignet, alles verstaatlicht usw. ist ja bekannt. Weil da welche nicht so recht mitmachen wollten wurde die Geheimpolizei eingeführt und schon beim geringsten Verdacht kam man nach Sibirien ins Lager. Bei den Nazis war's mit umgekehrtem Vorzeichen ähnlich, da kam noch der Rassenwahn dazu. Und ähnlich bei den Theokratien des Nahen Ostens, Persien, Saudi-Arabien und so weiter.

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