Jump to content

Sign in to follow this  
Burberry

unser Sommer

Recommended Posts

Burberry
[B]Roumi[/B] Nässe. Nichts als Nässe. Der Sommer in Deutschland konnte manchmal ganz schön fies sein. Während es optisch so aussah, als wäre der Winter eingetroffen und würde die Stadt mit erfrischendem Niederschlag entzücken, war es doch der schwüle Sommer, der mit heißen Temperaturen und gelegentlichem Regen einen erdrückte. Ich war auf dem Weg nach Hause, als ich merkte, dass ich fürchterlich begann, zu ölen. Um ehrlich zu sein, schwitze ich sehr schnell. Das liegt bestimmt nicht daran, dass ich etwas kräftiger gebaut bin. Ich könnte genauso gut die Figur einer Gisele Bündchen haben, die ich gerade auf dem Titelbild der Bunte erblickte. Meine Fresse hat sie ein Glück. Sie sieht super aus, hat einen noch grandioseren Ehemann und ein süßes Kind, das ihr Glück vollkommen macht. [I]"Nächste Station..."[/I] Ich stieg aus dem Bus und hatte nur noch ein paar Minuten Fußweg vor mir, ehe ich zu Hause war, in mein Pyjama schlüpfen und mich mit meinem Gummibärchen begnügen konnte. Von weiter Ferne erblickte ich meinen Bruder, Bilal. Er war vier Jahre älter als ich und lebte schon seit Jahren nicht mehr bei uns. Eigentlich ließ er sich selten bei uns blicken, weshalb ich an dem Tag verwundert darüber war, ihn zu sehen. Er fing mich ab. Bilal: Wieso ist niemand zu Hause? Ich: Ach echt nicht? Keine Ahnung. Seit wann wartest du denn schon hier? Bilal: Bin auch gerade erst gekommen. Ich (lachend): Ist etwas passiert? Wir alberten auf dem Weg ins Haus noch ein wenig herum, bis er mir sagte, weshalb er gekommen war. Er hatte vor, zu heiraten.
  • Love 2

Share this post


Link to post
Share on other sites

Burberry
AW: unser Sommer [B]Sami[/B] Ich: Wer ist nächsten Monat in Saidia Baby? Ich begann, zu lachen, als ich Saids Blick gesehen hatte und bereute es gleichzeitig, diesen nicht fotografiert zu haben. Said: a dak Lihouuuudi! Er versuchte mich mit Erdnüssen zu bewerfen, die auf dem Tisch waren, traf mich jedoch nicht. Hamza: Ewa safe, mit Essen spielt man nicht. Wir waren in unserem Stammcafe und alberten mal wieder etwas herum, um vom stressigen Alltag wieder herunter zu kommen. Erst wenige Tage zuvor beendete ich die Beziehung mit meiner Ex. Sie war eine tolle Frau, die Nathalie. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass ich sie geliebt habe. Sie gab mir das, was mir keine Marokkanerin geben konnte. Und doch konnte ich nicht mehr mit ihr sein. Irgendwann wurde es mir zu viel. Hamza: Wolltest du nicht mit deiner Nathalie nach Malle? Ich: Themawechsel. Beide fingen an, zu jaulen und lachte dabei. Mir gefiel es nicht. Ich war kein Schwein. Ich hatte sie geliebt. Es ging nur einfach nicht mehr. Hamza würde auch in dem Zeitraum in Oujda sein, somit war eine tolle Zeit am Strand vorprogrammiert. Ich liebte Marokko und das Meer. Ich liebte die Frauen und das Essen. Ich liebte den Sommer und konnte es kaum erwarten. Später machte ich mich auf dem Weg nach Hause. Die Stimmung dort war etwas angespannt. Ich befürchtete schon, dass sich meine Eltern wieder gestritten haben, doch zu meinem Glück erwartete mich etwas anderes. Um die Hand meiner Schwester Jamila würde man anhalten. Ach du Scheiße, sie war doch noch so klein? (Eigentlich war sie mit ihren 25 Jahren ja noch ein Jahr älter als ich, doch für mich war sie immer mein kleiner Engel und umgekehrt genauso). Später kam sie zu mir ins Zimmer. Jamila: Ich wollte es dir ja schon früher sagen. Ich: Schon okay. Jamila: Nein Sam, ich meine es ernst. Ich wollte, doch ich bin nicht dazu gekommen. Es war so stressig und... Ich: Hey! (Ich stand auf) Es ist okay. Ich umarmte sie. Ich: Mabrouk.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [B]Hassna[/B] Ich: Schnell, hinter die Tonnen! Anna und ich rannten auf die Tonnen zu und versteckten uns hinter ihnen. Wir konnten nichts sehen und erkennen, doch wir konnten hören, wie sie an uns vorbei gerannt sind. Anna atmete erleichtert aus. Ich: Ich sagte dir doch, ich kriege das hin. Anna: Willst du mich verarschen? Du hättest es vielleicht dabei belassen sollen, nur einer Person die Tasche zu klauen. Ich: Doppelt hält nun mal besser. Die Shopper auf der Kö wird es eh nicht großartig beschäftigen. Dann kaufen sie sich halt eine neue LV. Anna seufzte und lehnte sich an die Wand, während ich die erste Tasche öffnete. Ich: Oh wow wow wow. Anna: Was ist denn? Ich: Also, das hier ist zwar nur eine Longchamp aber die Eigentümerin hat es beim Geld abheben richtig gut gemeint. Anna: Zeig her. Sie riss mir die Geldbörse aus der Hand und staunte nicht schlecht. Anna: Ach Du meine Güte, das ist der Wahnsinn! Wir entdeckten noch etwas Schmuck und andere Wertsachen in beiden Taschen und machten uns auf dem Weg ins Auto, als die Luft rein zu sein schien. Ich startete den Motor und Anna zog sich die Perrücke aus. Anna: Davon kriege ich noch Schuppen. Ich (lachend): Das wird dir mit vollen Taschen völlig egal sein. Anna: Wie lange wollen wir das eigentlich noch durchziehen? Ich: Was meinst du? Anna: Na unsere krummen Machenschaften. Ich: Und immernoch: Was genau meinst du? Anna: Ich meine alles Hassna, nicht nur das Klauen von Handtaschen. Ich seufzte. Langsam häuften sich derartige Fragen von Anna. Mir gefiel es nicht. Sie brauchte doch keine Angst zu haben. Anna: Ich meine, nehmen wir doch mal dieses Klauen auf der Kö.... Ich: Es steht oft was über uns im Wochenanzeiger. Anna: Eben. Es ist der gefährlichste Job und bringt und nicht so viel ein wie anderes. Ich: Ja aber das ist das Aufregendste. Anna: Das wird nicht immer gut gehen. Ich fuhr rechts ran und bremste scharf. Ich: Sag mal, willse mich verarschen? Kack dich doch jetzt nicht ein! Anna: Hassna, sei doch nicht so geldgeil. Wir sind schon längst gut betucht. Ich: Hör mal, wenn du keinen Bock mehr hast, dann kann ich das auch alleine durchziehen. Anna: Ich will ja nicht ganz damit aufhören. Ich dachte mir nur, dass... Ich: Ich sagte dir schon mal, dass du das Denken den Pferden überlassen sollst. Sie seufzte und schwieg. So gefiel sie mir am Besten. Ich: Wenn ich aus Marokko zurück bin, dann erwartet uns.. Anna: Ich weiß, was uns erwartet. Ich: Gut. Ich fuhr weiter. Ich: Wann endet nochmal deine Mittagspause? Anna (blickt auf die Uhr): Scheiße, ich muss in 20 Minuten da sein. Gib Gas!

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest Fla_Chick
AW: unser Sommer Toller Anfang, lässt sich super lesen, Zeichensetzung, Zeilenabstand und Rechtschreibung... alles da..... korreckkkkt!

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [QUOTE=Fla_Chick;755691]Toller Anfang, lässt sich super lesen, Zeichensetzung, Zeilenabstand und Rechtschreibung... alles da..... korreckkkkt![/QUOTE] danke sehr

Share this post


Link to post
Share on other sites

Guest Fla_Chick
AW: unser Sommer [QUOTE=Burberry;755829]danke sehr[/QUOTE] gib Gaaas! :)

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [B]Roumi[/B] [I]Shoufi, hada yemken yji m3ak[/I] Meine Mutter versuchte verzweifelt, etwas Passendes für mich zu finden. Doch ich war nun einmal niemand, der etwas bei Zara oder Mango problemlos finden konnte. Ich war an dem Tag mit meiner Mutter, meiner Tante Fatima und ihrer Tochter Hassna einkaufen. Hassna: Schau mal Roumi, vielleicht passt dir ja diese Tunika? Die schaut doch ganz schick aus und ist nicht so freizügig. Ich ging zu ihr hin und schaute mir das Kleidungsstück an. Es gefiel mir und ich nahm es mit zur Anprobe. Gottseidank passte es mir. Eine weitere Niederlage hätte ich nicht verkraftet und bei C&A ging ich wirklich sehr ungerne einkaufen. Während ich mich mit einer Eroberung zufrieden gab und mich mit meiner Mutter und meiner Tante auf dem Weg zur Kasse machte, blieb Hassna noch eine Weile dort und schaute weiter nach schöner Kleidung. Ich beneidete sie. Sie war so hübsch und hatte eine tolle Figur. Sie ließ sich schon seit Jahren einen Bob beim Friseur schneiden. Das passte sehr gut zu ihrer gesichtsform. Ihre hellbraunen Haare färbte sie auch immer dunkel. Sie hatte honigbraune Augen. Sie hatte zwar auch einen blassen Teint, was bei uns als Schönheitsideal gilt, doch sie bevorzugte es immer, ins Sonnenstudio zu gehen. Sie trug immer schöne Kleider und die Männerwelt lag ihr zu Füßen. Meine Güte, die Gummibärchen sind vielleicht doch nicht meine besten Freunde. Nach der Shopping-Tour tranken wir bei uns zu Hause Tee. Meine Mutter war mit Hassnas Mutter sehr verbunden. Schon damals, als mein Vater noch lebte, war sie diejenige, die meine Mutter immer in Schutz nahm. Meine übrigen Verwandten väterlicherseits machten kein Geheimnis daraus, dass sie nicht viel für meine Mutter übrig hatten. Doch Fatima war fair. Und dafür liebte ich sie. Wir unterhielten uns über die bevorstehende Hochzeit und Hassna erzählte stolz, dass sie gleich vier Kleidungsstücke an drei Tagen anziehen würde. Aber Moment mal, wieso denn drei Tage? Ich: Hassna, diesen Sommer wird Bilal nicht in Marokko heiraten. Hassna: Ach wirklich nicht? Wir sind jetzt davon ausgegangen. Meine Mutter: Nein Liebes, es wird nur die Verlobung im kleinen Kreis gefeiert. Er und Jamila wollten es so. Hassna: Ahh, Jamila heißt sie also. Ist sie denn auch aus Düsseldorf? Ich: Nein, sie ist aus Köln. Hassna: Kanntest du sie schon vorher? Ich: Nein, wieso? Hassna: Na du studierst doch dort. Ich: Ich habe sie vorher noch nie gesehen. Fatima (lachend): Ewa dann kann sie ja nur anständig sein. Wir alberten noch ein wenig herum, bis es spät wurde und Hassna sich mit ihrer Mutter auf den Weg nach Hause machte.

Share this post


Link to post
Share on other sites
honig81
AW: unser Sommer Schöner Titel, schönes Erzählen... lese gerne weiter mit :)

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [B]Anissa[/B] Ich: Wieso muss ich sie mitnehmen? Ich möchte in Ruhe einkaufen. Bitte Mama! Meine Mutter: Ich finde nicht die Zeit, mit ihr einkaufen zu gehen. Nimm sie mit in die Stadt und kauft euch ein paar schicke Kleidungsstücke. Weitere Bitten meinerseits ignorierte meine Mutter, weshalb ich später mit meiner 16-jährigen Schwester, Shams, in die Stadt fuhr. Shams: Ich hab bei Orsay so ein tolles Oberteil gesehen, das muss ich haben. Ich: Wir gehen ganz bestimmt nicht an Orsay vorbei. Lern doch endlich, dich schick zu kleiden. Shams: Ich bin noch jung, ich darf das. Ich: Das hat damit nichts zu tun. Eine Stunde später fand ich mich tatsächlich im Laden Orsay wieder und sah zu, wie sich Shams ein blaues Neckholder-Top kaufte. Mir sagte dieser Kleidungsstil nicht zu aber ich ließ sie nur machen. Ich war der Meinung, dass jeder das tragen sollte, was er tatsächlich wollte. Ich hatte nicht vor, ihr irgendetwas aufzudrängen. Doch falls sie zu sehr zur Freizügigkeit neigen würde, würde ich eingreifen. Wir verließen den Laden und machten uns endlich auf dem Weg zur Altstadt. Ich shoppte ein wenig hier und dort und war am Ende des Tages geschlagene 300€ leichter. Shams: Deine Sachen sind so schön. Ich muss mir mal was ausleihen. Ich: Du musst nur sterben. Auf dem Weg zum Parkhaus begegneten wir Hamza, unserem Cousin. Er war nicht allein. Hamza: Heeey, ihr zwei Süßen. Ich war mir sicher, dass ich euch hier sehen werde. Ich: Hey, mein Lieblingscousin (Ich umarmte ihn) Shams: Hamza du hier und nicht in Köln? Hamza: Shams du hier und nicht in Hollywood? Sie lachte laut los. Er brachte sie immer zum lachen. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass man dafür bei Shams nicht viel machen musste. Sie lachte viel und gerne. Sie war unser kleiner Sonnenschein. Hamza stellte uns seinen Freund, Sami, vor. Ich hatte ihn schon oft auf Facebook gesehen. Auf Hamzas Fotoalben war er oft zu sehen und auch verlinkt, weshalb ich wusste, wie er hieß. Das behielt ich aber für mich. Hamza: Und, wann bist du nochmal in Marokko? Ich: Ich fliege schon am Freitag. Meine Eltern fahren dann später hinterher. Sami (lachend): Ach, es gibt noch Marokkaner, die nach Marokko [I]fahren[/I]? Ich: Ja, wie du siehst. :) Und du Hamza? Hamza: Wir fliegen in zwei Wochen. Ich würd sagen, wir sehen uns dann in Oujda oder spätestens am Strand? Ich: Inshaallah. Wir quatschten noch ein wenig, verabschiedeten uns aber nach ein paar Minuten wieder voneinander. Es waren gefühlte 5 Stunden, denn in Samis Anwesenheit fühlte ich mich ein wenig unwohl. Ich war sehr schüchtern. Zu Hause angekommen duschte ich mich und bereitete meine Sachen für die Arbeit vor. Anschließend legte ich mich hin. Schon in zwei Tagen werde ich nach Marokko fliegen. Ich freute mich und schlief erschöpft ein.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [B]Sami[/B] Hamza und ich waren zurück in Köln. Ich lud ihn zu mir ein und wir spielten den Rest des Abends Fifa. Ich hatte gerne Besuch bei mir zu Hause. So zügelten sich wenigstens meine Eltern und stritten sich nicht. Ich: Hey, du hast mir noch nie etwas von deiner Cousine erzählt. Hamza: Welche meinst du? Ich: Diese Anissa. Hatte sie zuvor noch nie gesehen. Hamza: Sie ist ja auch aus Düsseldorf. Und wieso sollte ich dir etwas über sie erzählen? Hamza schaute mich skeptisch an. Ich: Hey, wow wow wow! Ich frage nur. Hamza: Das will ich hoffen. Sie ist ein Engel. Ich: Ja, das würde jeder Bruder oder Cousin behaupten. Hamza: Ich meine es ernst. Sie ist ein ruhiges und anständiges Mädchen. Wenn du al ma39oul willst, dann sag mir Bescheid. Ansonsten geh zurück zu deiner Nathalie. Beide lachte wir, doch eigentlich fand ich es gar nicht witzig. War ich jetzt zu unanständig für sie? Außerdem wollte ich doch gar nichts von ihr. Sie hatte einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, einen guten sogar. Doch mehr wollte ich nicht. Ich: Ich und Ma39oul. Khoya, ich dachte, du würdest mich kennen. Wir spielten weiter und ich schoss immer weiter Eigentore.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer Ich denke, das war es für heute.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [QUOTE=salaam1989;756709]tolle geschichte :))[/QUOTE] Ich danke dir.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [B]Anissa[/B] Ich war mit meiner Mutter in der Küche und bereitete das Essen vor. Meine Mutter: Sie sind alle von dir entzückt Anissa. Ich: Ja, aber müssen sie unbedingt einen Tag vor meiner Abreise kommen? Man kann sich doch denken, dass man kurz vorher im Stress ist. Meine Mutter legte den Kochlöffel weg und sah mich ernst an. Meine Mutter: Das habe ich dir nie beigebracht. Ich: Was meinst du? Meine Mutter: Das Verhalten, das du an den Tag legst. Das ist sehr unhöflich von dir Anissa. Ich: Aber ich habe es ihnen doch nicht ins Gesicht gesagt. Meine Mutter: Und dennoch ist es nicht in Ordnung. Außerdem habe ich dir schon so oft gesagt, dass du niemals hinter dem Rücken anderer reden sollst, sondern es ihnen ins Gesicht sagen musst. Ich: Du meinst, ich soll zu ihnen hin und es ihnen sagen?:p Meine Mutter seufzte schwer und nahm den Kochlöffel wieder in die Hand. Der Geruch der Harira tat mir so unwahrscheinlich gut. Ich liebte diese Suppe. Ich: Es tut mir Leid Mama, es kommt nie wieder vor. Meine Mutter: Inshaallah. Nachdem der Besuch weg war, packte ich die letzten Sachen in meinen Koffer und schloss diesen. Endlich. Am nächsten Tag holte mich mein Bruder Omar von der Arbeit ab und fuhr mich nach Hause. Ich machte mich schnell frisch (was ca. zwei Stunden gedauert hat), verabschiedete mich von meiner Familie und fuhr mit ihm zum Flughafen. Omar: Du fährst nicht alleine an den Strand. Ich: Das sowieso nicht. Ich nehme jemanden mit. Omar: Es muss ein Mann dabei sein. Ich: Wieso? Omar: Sicher ist sicher. Ich (lachend): Es wird schon nichts passieren. Wir kennen Saidia wie unsere Hosentaschen. Baba hat mir extra die Schlüssel für die Ferienwohnung gegeben. Omar: Mouhim, du nimmst jemanden mit. Ich: Ja, mal schauen. Ich dachte auf dem Weg dorthin an Hamza und seinen Freund Sami. Ich freute mich tierisch auf Saidia. Ich verabschiedete mich von meinem großen Bruder, checkte ein und setzte mich hin. Es dauerte eine Weile, bis das Flugzeug startete und zu meiner Überraschung setzte sich jemand neben mich hin, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Burberry
AW: unser Sommer [B]Sami[/B] Hamza: Yallah zid, zid, zid, zid, zid! Wir rannten durch den ganzen Flughafen. Mal knallte ich gegen jemanden oder Hamza stolperte und fiel zu Boden. Wir rannten nun nebeneinander, um rechtzeitig anzukommen. Hamza: Du...(Luft holen) kannst auch nicht richtig (Luft holen) auf die Abflugzeit achten, was. Ich: Bruder, mach mir später Vorwürfe. Wir rannten weiter und kamen Gottseidank noch rechtzeitig an. Glück gehabt. Hamza: Yallah, pass auf dich auf, ich fliege morgen. Ich: Ja über Brüssel direkt nach Oujda. Du hast es besser. Ich muss mir jetzt s7ab nigh la antun. Hamza (lachend): Yallah sir, grüß Nador von mir. Wir umarmten uns und ich checkte ein. Ich war vom Rennen völlig fertig und schwitzte auch ein wenig aber dass ich noch rechtzeitig angekommen war, war für mich die Hauptsache. Ich setzte mich hin, stöhnte leise vor Müdigkeit und schloss die Augen. Ich schlief ein.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Burberry
AW: unser Sommer [B]Roumi[/B] Ich: Ich kann das nicht! Bilal: Wieso nicht? Ich: Ich trau mich nicht! Wir waren mittlerweile in Montpellier, eine Stadt im Süden Frankreichs. Ich fuhr mit meinen Brüdern Omar und Ahmed nach Marokko, während meine Mutter das Flugzeug nahm. Bilal: Du hast jetzt schon seit drei Jahren deinen Führerschein. Ich: Ich weiß... Bilal: Noch nie einen Strafzettel gehabt. Ich (grinsend): Ich weiß. Bilal: Du wurdest noch nie geblitzt. Ich: (breiter grinsend): Ja, ich weiß. Bilal: Und du hattest noch nie einen Unfall gebaut, alhamdoulilah. Ich: Alhamdoulilah. Ahmed: Ja, alhamdoulilah aber willst du es jetzt darauf ankommen lassen Bilal? Er lachte und ich schlug ihm mit einer Zeitschrift, die ich zusammen gerollt hatte, leicht auf den Kopf. Ich: Sehr witzig. Ich blickte zu Bilal rüber. Ich: Am Besten du lässt Ahmed wieder fahren. Ich bin sehr unsicher und wenn ich schon so aufgeregt bin, will ich lieber nicht fahren. Bilal: Wie du meinst. Ahmed fuhr weiter, ich saß neben ihm und Bilal schlief hinten die ganze Nacht durch. Wenn es so weiter gehen würde, würden wir vielleicht schon am übernächsten Morgen in Oujda sein. Ich freute mich.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Sign in to follow this  

  • Für Euch unterwegs…in Wiesbaden bei Caftan Bladi

    Wir waren wieder mal für euch unterwegs. Diesmal auf der Veranstaltung Caftan Bladi in Wiesbaden. Hier ein paar Eindrücke vom Event.        

    Med
    Med | 
    Events

    Halalfood im Test: Safari Grill Haus in Offenbach

    Wir testen für Euch wie gewohnt die besten Halal-Locations in Eurer Umgebung und dieses Mal hat es uns zu einer Neueröffnung nach Offenbach verschlagen. Das Safari Grill Haus hat vor kurzem seine Tore in bester Offenbacher Lage in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes geöffnet (Anschrift s. unten). Mit einer Vielzahl an Halal-Gerichten lockt das großzügig geschnittene Restaurant jung und alt und weist 40 Sitzplätze im Innenraum sowie rd. 10 Plätz im Außenbereich aus. Bereits am Eingang kommt

    Med
    Med | 
    Halalfood


  • Who's Online (See full list)

    • soufinae86
    • Aiman76
    • Gentle89
    • Dunia
    • Nsib
    • Cinderella02
    • Blackstreet
    • Nayla
    • Mr_Nobody
    • Charlie
    • Farasha_79
    • Naddel
    • Netter-Mann
    • WALLEEE
    • Mariama
    • LaDouce
    • Layani84
    • Nadim
    • Koeftewomin120
    • Haaanan
    • Exotischeee
    • Was
    • leyla092
    • JackDanielsRe
    • LeLionAmazigh
    • Fesia
    • Janna2017
    • Neutral
    • Sissi94
    • Kareem20
    • Ayyoub
    • SaraJo
    • Miss Maroc
    • TalentlessW84
    • Elhombre
    • Sara El
    • Tfatout
    • Alin
    • Bema
    • mondlicht91
    • Maryam01
    • Habibi86
    • Monsieur
    • Zinnarif2019
    • Sisteryoumind
    • Sarahlina89
    • Maghrabi 🇲🇦👊
    • Gast123
    • Faith_full
    • Amira2018
    • Ayaa
    • DerStandhafte
×
×
  • Create New...

Important Information

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Privacy Policy