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  1. Eine Reise ins vergessene Prolog Es ist wahrlich eine Reise ins vergessene, da ich Marokko, meine Heimat, 16 Jahre nicht besucht habe. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und bin bis zu meinem 16. Lebensjahr fast jedes Jahr in den Sommerferien für sechs Wochen in Marokko gewesen. Wir haben damals die noch dort lebenden Familien Mitglieder, die im Gegensatz zu meinen Eltern in den späten 60ern Anfang der 70er Jahre ihr neues Leben in Deutschland begannen, besucht und dieses dann natürlich auch mit einem Urlaub für die Kinder verbunden. Damals ist es mir nicht aufgefallen, im Gegenteil, aber eigentlich hat sich alles im Leben der "älteren", der Eltern um die Kinder gedreht. Der regelmäßige Urlaub im Land unserer Herkunft sollte uns nicht vergessen lassen...wie eine stetige Erinnerung an die Kultur, Sprache, die Art wie man mit Dingen im Alltag umgeht, wie man sich verhält, sogar wie man isst, sich benimmt, was sich gehört und was nicht. Es war aber auch eine Erinnerung an die Religion, denn in Marokko ist der Islam teil des Alltages und allgegenwärtig anders als im Christlich geprägtem Deutschland. Jetzt mit 33 Jahren bemerke ich, dass ich in meiner zweiten Lebenshälfte, die mich geprägt und hat reifen lassen, fernab meiner Heimat, ihrer Eindrücke und ihres Einflusses war...welches an sich schon ein Unding ist. Welch ein Mensch wäre ich wohl geworden, wenn diese Dinge hätten Einfluß auf meine Entwicklung nehmen können? Sei es im Zwischenmenschlichen, im Religiösen oder Kulturellen Bereich meiner Umwelt...würde ich evtl jetzt eine oder andere Meinungen vertreten? ------- Kapitel Eins: Der Abflug Diese Reise ins vergessene begann quasi schon beim einchecken, wohl bemerkt am Köln/Bonner Flughafen in Deutschland, wo sich anscheinend und offensichtlich die Marokkanischen Gepflogenheiten klamm heimlich in den vermeintlich geregelten Deutschen Alltag eingeschlichen haben. Die Schlange am Check In Schalter war sehr lang und nur eine Dame, die alle abfertigen sollte...sichtlich gestresst von der Hektik, dem Lärmpegel schreiender Babys, spielenden Kindern und den Passagieren, die alles andere als leicht abzufertigen schienen. Die Mitarbeiterin am Check In Schalter war augenscheinlich Deutscher bzw Europäischer Herkunft, jedoch schien sie schon viele der "Deutschen Tugenden" abgelegt zu haben und ersetzte diese mit denen der Marokkaner. "......Sie haben 4,7 Kilo zu viel Gewicht in ihrem Gepäck....." sagte sie einem Passagier in Spe, der jedoch der deutschen Sprache lediglich "relativ" mächtig war, der im Dialog (wenn man dies so nennen mag) einfach nur nickte und lächelte, während die Dame ihn darauf hinwies. "Haben sie verstanden, was ich gesagt habe? Sie müssen entweder 4,7 Kilo ihres Gepäcks hier lassen oder sie müssen 40 Euro für weitere zehn Kilo zuzahlen!", sprach sie ihm zu, dies in einem ruhigen und gelassenen Ton, wohl schon wissend, wie das einchecken dieses Passagiers ablaufen wird. Der Herr nickte und lächelte die ganze Zeit einfach weiter bis er 40 Euro hörte..."Nix 40 Euro, warum 40 Euro?" entgegnete er ihr, diesmal jedoch ohne ein Lächeln im Gesicht, welches ihm bei einem Casting für eine Zahnpasta Werbung definitiv in den Recall befördert hätte. "Ist schon in Ordnung...."....beruhigte sie ihn schlichtend mit den Händen nach unten winkend. Dann murmelte sie irgendwelche Zahlen vor sich und tippte was auf die Tastatur und sagte zu sich selbst, diesmal hatte sie ein Lächeln im Gesicht, jedoch eins mit dem Charakter der Resignation und Aufgabe "....so lange das Gesamtgewicht stimmt...."! So bekam er den Banner an den Koffer und er verschwand leise und schnell in der Menge, einfach nur froh diese Hürde genommen zu haben. Da ich mit meinen "deutschen Tugenden", die mir eingeimpft worden sind mein Gepäck vorher gewogen habe und alles andere schon fertig und bereit war für eine zügige Abfertigung, ohne Probleme, ging es bei mir schnell und unkompliziert, was die Dame sichtlich gefreut hat. Obwohl ich nicht danach gefragt habe und ich nicht einmal darüber nachgedacht habe welcher Platz im Flieger vermeintlich der beste ist teilte mir die Mitarbeiterin mit: "Ich habe ihren Platz umgebucht und hab ihnen jetzt einen Platz am Exit, im Gang gegeben....da haben sie die meiste Beinfreiheit", und lächelte mir schelmisch zu, während sie einen Sticker ausdruckte, mir auf das Ticket klebte und mir mit den Worten: " Danke schön und einen Guten Flug wünsche ich ihnen." überreicht hat. " Den Zugang zu Ihrem Gate finden sie....", sagte sie zu mir während sie mit der Hand nach rechts zeigte, als ich sie unterbrach! " Danke schön, ich weiß...Gate 31 und der Zugang ist dort rechts, hab ich gerade schon gesehen", antwortete ich ihr während ich mir schon meinen Rucksack auf den Rücken schnallte. "Super, dann wissen sie ja Bescheid. Auf Wiedersehen", rief sie mir noch zu, als schon der nächste Batzen an Tickets von der Familie nach mir auf ihrem Schalter lag. Ich drehte mich um und folgte den Schildern Richtung Gate 31 und den Sicherheitskontrollen, wo alles Standesgemäß Europäisch glatt verlief. Am Duty Free Shop vorbei, Richtung Gate 31, die letzte Passkontrolle und da war ich nun....angegebene Abflugszeit 18:55Uhr, 17:30Uhr war es...also eigentlich perfekt gelaufen und getimed...zwei Stunden vorher eingecheckt und das Gepäck abgegeben, etwa eine Stunde warten bis man in den Flieger kommt, passt doch alles, dachte ich mir in dem Moment, als ich mich im Gate 31 hingesetzt und die Kopfhörer einstecken wollte, als ich dann realisierte, dass ich diese Rechnung jefoch ohne die Marokkanische Fluggesellschaft Air Arabiya gemacht habe. Auf dem Flugplan erschien die Meldung, dass der Flug zwei Stunden Verspätung hat. "Das fängt ja gut an!", sagte ich zu mir selber mit einem Lächeln im Gesicht, denn mir hat das warten jetzt nichts ausgemacht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Passagieren, die mit mir dort gewartet haben, was mich jetzt aber nicht erstaunt hat. "....Gott möge Schande über sie bringen...", halt es auf Arabisch von einem älterem Herrn von der einen Seite. ".....Wäre ja ein Wunder gewesen, wenn der pünktlich gekommen wäre!", machen sich zwei Jungs über die Situation auf der anderen Seite lustig. Alle zücken auf einmal das Telefon und informieren die Leute in Marokko, dass der Flug Verspätung hat und sie sich keine Sorgen machen brauchen. Der Lautstärke Pegel stieg rasant an und ich setze meine Kopfhörer auf und verzog mich wenigstens akustisch aus dieser Umwelt. Um etwa 20Uhr landete dann unser Flieger in Köln/ Bonn und wurde schon von einem Rettungswagen, Zwei Notärzten und einem Feuerwehr Wagen empfangen und es wurde ein sehr älterer Mann erst mit der Trage aus dem Flugzeug getragen und dann auf einem Rollstuhl von den Rettungskräften wahrscheinlich zum Notdienst am Flughafen gebracht. Nun erklärte sich auch die Verspätung, denn der Flieger hat aufgrund eines Notfalls einen Zwischenstop eingelegt. Jetzt wiederum, typisch Marokkanisch, war der Ärger über die Verspätung bei der Menge sofort verflogen und die noch fluchenden von vorhin standen jetzt am Sichtfenster...." Allah möge ihm Heil bringen, so Allah will", sagte der ältere Mann, der noch vor ner Stunde vom Fluchen nicht weg kam und jeder der dies hörte bekräftigte seine Bitte an Allah noch mit dem Zusatz:"Amin". Ab da an, war die Verspätung des Fluges kein Thema mehr in der wartenden Menge. Der Ärger war verflogen und die Genesungs des Kranken Mannes war nun vorrangig und allgemeines Thema. Das bestätigte meine allgemeine Meinung über uns Marokkaner oder besser gesagt ein Aspekt....wir Marokkaner sind ein Volk der Extreme...alles was wir tun, tun wir voller Hingabe....Wenn wir lieben, dann tun wir das extrem und wenn wir hassen, dann tun wir dies ebenso. Ich könnte jetzt mit mir selbst streiten, ob dies nun eine gute oder schlechte Eigenschaft von uns ist....es gäbe genügend Beispiele, die beides belegen und widerlegen würden...mein Resumee ist jedoch definitiv und durchweg positiv! Ich finde es toll, dass wir Marokkaner in den meisten Fällen Herzensmenschen sind....der logische Menschenverstand wird oft ausgeschaltet und man handelt nach seinem Gefühl, nach dem was einem das Herz sagt...was im weiteren Verlauf meiner Reise sich auch öfters bestätigen und mich zu Tränen rühren wird. Zwei Mitarbeiter der Fluggesellschaft machen sich an der Schleuse bereit zum Einlass und öffnen die Glastüren hinter denen die ungeduldigen Passagiere schon in Schlange standen, seit dem der erste Gast das Flugzeug verließ. Denn nachdem der Notfall mit den Rettungskräften verschwunden waren und der Rest der Gäste das Flugzeug verließen kam bei den Mitarbeitern sichtlich Hektik auf und man versuchte anscheinend die verlorene Zeit ein wenig wett zu machen, was der ungeduldigen Menge ja zur Gute kam. Ich blieb weiter sitzen und war einer von vieren, die als letzte das Flugzeug bestiegen. "Ich verstehe den Sinn und Zweck nicht, wieso ich zwanzig Minuten in der Schlange stehen soll, wenn die Sitzplätze ohne hin fest zugewiesen werden....auch wenn ich als letzter das Flugzeug betreten würde, es wäre ja immer noch derselbe Platz!", sagte ich zu einem der Jungs, die mit mir noch saßen. Wir mussten alle erstmal darüber lachen und komischerweise waren auch die Reaktionen quasi identisch, lachen, dabei den Kopf schütteln und im Chor: "....Typisch Marocs". Gefällt euch das erste Kapitel und möchtet ihr das nächste mit dem Titel "Bruder, vergiss was du aus Europa kennst, du bist jetzt hier in Afrika!" lesen? Dann freue ich mich über ein Feedback von euch und Incha Allah habt ihr Spaß beim lesen. Es ist alles wahr und genau so passiert und von mir verfasst und nicht irgendwie, irgendwo her kopiert....Zur Info. Kheir Incha Allah 😊
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