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    129 Article in this category

    1. Marokko: Was ich für die Einreise wissen muss!

      Der Sommerurlaub rückt immer näher. Doch wie war das nochmal? Was benötige ich für die Einreise nach Marokko? Reicht die Impfung aus oder benötige ich noch einen PCR-Test?
      Diese und andere Fragen werden Dir in unserem Video auf YouTube beantwortet. 
      Bitte abonniert den Kanal - in Zukunft werden mehr Videos folgen.


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    2. Flashback: das Barrio in Offenbach

      Das Barrio ist ein modernes, mediterranes Café mit viel Auswahlmöglichkeiten. Ob Frühstück, Mittagessen oder Zwischendurch etwas Süßes in Kombination mit einem Espresso. Hier sind Familien mit Kindern, junge Paare oder Studenten herzlich willkommen. 
      Die Location findet Ihr hier:
      Berliner Str. 2
      63065 Offenbach am Main


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    3. Royal Air Maroc startet neues Produkt für die gesamte Familie

      Royal Air Maroc (RAM) stellt das sogenannte „Family Pack“ vor und spricht damit insbesondere die im Ausland lebenden marokkanischen Familien an. Mit einer Reihe von Vorteilen beabsichtigt das Unternehmen Familien oder auch größere Gruppen die Reise von und nach Marokko zu erleichtern.  Das Angebot ist seit dem 20.04.2022 und für das ganze Jahr gültig.

      Was steckt konkret hinter dem „Family Pack“
      Neben ermäßigte Tarife profitieren Reisende der Kategorie „Family Pack“ unter anderem vom einer kostenfreien Änderung der Buchungsdaten, bis zu 20 % Ermäßigung auf den originären Ticketpreis sowie 23 kg Gepäck für alle Familienmitglieder – auch für Kinder unter 2 Jahren. Üblicherweise erhalten Kleinkinder ein Gepäckkontingent von gerade einmal 10 kg. Ebenso fällt die häufig herausfordernde, gleichmäßige Verteilung des Gewichts beim Kofferpacken weg, da im Zusammenhang mit dem „Family Pack“ das Gesamtgewicht betrachtet wird.

      Kostenlose Sitzplatzreservierung
      Mit einer kostenlosen Reservierung der Sitzplätze kann sich der Kunde die Nähe seiner Familie auch im Flugzeug sichern und so das Flugerlebnis mit den Liebsten genießen. Zu den Sitzplätzen gelangt die Familie Dank „Priority Boarding“ in bevorzugter und bequemer Weise. Auch zum Ende der Reise profitieren Reisende von den Vorteilen. So wird die Wartezeit bei der Gepäckausgabe durch bevorzugte Gepäckbereitstellung deutlich verkürzt.

      Alles in allem bietet Royal Air Maroc so für seine Kunden ein „Rundum-Sorglos-Paket“ an.
      Das Angebot finden Sie auf royalairmaroc.com, in jeder RAM-Agentur oder Ihr Reisebüro des Vertrauens.
      https://www.royalairmaroc.com/de-de/family-pack

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    4. Ab 15.06.2022 streikt das Flughafen-Personal in Marokko

      Für den Zeitraum vom 15. bis 19.06.2022 haben Beschäftigte der Flughäfen in Marokko einen Streik angekündigt. Sie beabsichtigen für fünf Tage die Arbeit niederzulegen, um für bessere Arbeitsbedingungen und insbesondere höhere Löhne und Gehälter zu protestieren. Gleichzeitig prangern die Beschäftigten die Ungleichbehandlung in Bezug auf Löhne an. Besonders Techniker, Feuerwehrleute und Ingenieure sollen künftig besser bezahlt werden.
      Unglücklicherweise fällt der Streikzeitraum genau zu der von der Regierung prominent vermarktete "Operation Marhaba". Hinter diesem Streik stecken die Mitglieder des Marokkanischen Demokratischen Gewerkschaftsbundes CDT. Ab Mittwoch wird daher mit Einschränkungen im Flugverkehr gerechnet. Reisende, die in diesem Zeitraum nach, über oder ab Marokko fliegen möchten, sollten sich vorab über den Status ihrer Verbindung informieren. Betroffen sind dann alle Fluggesellschaften.
       

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    5. Blinde Passagiere: unter dem LKW bis nach Deutschland

      Polizeibeamte haben in Löbau zwei marokkanische Flüchtlinge aufgegriffen, die mit einem Lastwagen aus Ungarn nach Deutschland gereist sind. Das besondere daran: es handelte sich dabei um "Blinde Passagiere".  Die beiden Marokkaner besitzen weder Visa noch sonstige Aufenthaltstitel und versteckten sich im Staukasten unter dem LKW.
      Der bulgarische LKW-Fahrer war laut Medienberichten überrascht und habe von den beiden Marokkanern nichts bemerkt. Nach Angaben der Bundespolizei haben die 24 und 27 Jahre alten Männer jeweils rd. 1.400 Euro für Schleuser für den Transport von Bulgarien bis nach Deutschland gezahlt. Die beiden Marokkaner haben mittlerweile einen Asylantrag gestellt und sind in eine Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht worden.

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    6. Wer ist Nadia Naji?

      Das kann sich sehen lassen: die ehemalige Journalistin Nadia Naji ist die neue Co-Vorsitzende der Grünen (Groen) und bereichert damit die politische Landschaft in Belgien. Sie und Jeremie Vaneeckhout erhielten bei den Wahlen am Samstag 57% der Stimmen. Die 30-jährige Politikerin mit marokkanischen Wurzeln kommt aus dem berühmten Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Der Stadtteil ist bekannt für seinen hohen Anteil an dort lebende Marokkanerinnen und Marokkaner. 
      Die junge Marokkanerin arbeitet von 2017 bis 2020 als Journalistin für das Brüsseler Medium "Bruzz". In 2021 wechselte sie die Seiten und wurde zunächst parlamentarische Assistentin, später politische Beraterin und nun Co-Vorsitzende der Grünen. Gemeinsam mit Vaneeckhout wird sie die Partei bis zu den nächsten Wahlen in 2024 führen. Wir wünschen Nadia alles Gute!
      Quelle Bild: instagram @_nadianaji

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    7. LKW überfährt Marokkaner (19J)

      Auf der Autobahn im Österreichischen Schwechat ist ein 19 jähriger Marokkaner am Montag ums Leben gekommen. Er und drei weitere Personen hatten sich unterhalb eines LKW versteckt und sind so nach Österreich eingereist. Aus nicht bekannten Gründen hat der Marokkaner seinen Halt verloren und stürze auf die Fahrbahn und wurde von dem LKW überrollt. Der 19-Jährige starb noch am Unfallort.  
      Zwei weitere Marokkaner und ein Tunesier, die sich ebenfalls unter dem LKW versteckt hielten, beantragten Asyl.
      Inna lillahi wa inna ilayhi rajiun

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    8. Todesurteil für Brahim: Marokkanische Botschaft kritisiert das Vorgehen scharf

      Der junge Brahim Saadoun und zwei britische Staatsbürger wurden als Söldner in Donezk zum Tode verurteilt (siehe unseren Instagram-Beitrag). Nun erklärte der Chef der Region Donezk, Denis Puschilin, dass das Urteil nicht geändert wird.
      Marokko wiederum kritisiert die Situation und das verhängte Urteil energisch. In einer Erklärung der marokkanischen Botschaft in Kiew hieß es, dass der marokkanische Student, der sich „aus eigenem Willen der ukrainischen Armee angeschlossen hat, derzeit von einer Organisation inhaftiert wird, die weder von den Vereinten Nationen noch von Marokko anerkannt wird“.
      Die diplomatische Vertretung wies darauf hin, dass Saadoun kein Söldner sei. Er sei schließlich in der Uniform der ukrainischen Armee festgenommen worden. Der junge Marokkaner habe auch in seinen Aussagen bestätigte, dass er sich aus freien Stücken der ukrainischen Armee angeschlossen habe und er laut eigenen Angaben die ukrainische Staatsangehörigkeit besitze.
      Somit würde Brahim Saadoun als Kriegsgefangener und nicht als Söldner gelt. Der Umgang mit Kriegsgefangenen ist in der dritten Genfer Konvention geregelt, die auch Russland im Jahr 1867 unterschrieben hat. Demnach müssen Gefangene jederzeit human behandelt, medizinisch versorgt und unter menschenwürdigen Bedingungen untergebracht werden. Sie dürfen auch nicht gefoltert oder getötet werden.

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    9. Mittwoch: Spritpreise auf Rekordhoch!

      Die Kraftstoffpreise in Marokko steigen weiter und stellen neue Rekorde auf. An diesem Mittwoch lagen die neuen Preise der Tankstellen in Marokko je nach Region bei etwa 18 Dirham für Benzin (umgerechnet rd. 1,80 EUR) und 16 Dirham für Diesel (umgerechnet rd. 1,60).
      Seit dem Jahr 2015 haben sich die Spritpreise in Marokko fast verdoppelt. Die erneute Erhöhung trifft vor allem die Speditions- und Transportunternehmen hart. Auch wenn sie von der Regierung unterstützt werden, prangern sie diese sukzessiven Erhöhungen weiterhin an und sind der Ansicht, dass die gewährte Unterstützung „nur einen sehr kleinen Teil der Lösung darstellt“.
      Der Wirtschaftsexperte Tayeb Aaïss sieht die Lage gar "kritisch und ernst“ und rechnet mit weiteren Preissteigerungen bis zum Ende des Jahres. Ohne Eingriff der Regierung sieht er die Kaufkraft der Marokkanerinnen und Marokkaner stark gefährdet.

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    10. König Mohamed VI mit Coronavirus infiziert

      "2M" und andere renommierte Nachrichtenagenturen berichten: Der Leibarzt von König Mohammed VI., Dr. Lahcen Belyamani, gab am Donnerstag bekannt, dass der König mit dem  Coronavirus infiziert sei, jedoch ohne Symptome. Ihm wurde nun eine Ruhepause von einigen Tagen verordnet. 
      Anmerkung: unterlasst bitte jegliche Hasspostings. „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, soll entweder Gutes sprechen oder schweigen.“

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    11. Neue Fährverbindungen nach Nador und Al Hoceima

      Die Reederei Trasmediterránea nahm am Mittwoch, den 15.06.2022, die Verbindungen zwischen dem Häfen Motril (Granada) und Nador sowie Al Hoceima auf. Die Maßnahme ist im Zusammenhang mit der gleichzeitig beginnenden Operation Marhaba zu sehen. Im Aktionszeitraum bietet die Reederei auch Verbindungen nach Melilla an. Die erste Fähre von Trasmediterránea verließ am Mittwoch um 14 Uhr den Hafen von Motril in Richtung Nador. Insgesamt plant die Reederei für diesen Sommer 146 Fahrten. 
      Laut dem Vorsitzenden der Hafenbehörde von Motril, José García Fuentes, werden die größten Passagierströme im Juli und August, der Urlaubszeit der in Europa lebenden Marokkanerinnen und Marokkaner, erwartet. Im Jahr 2019 nutzten rd. 156.000 Marokkaner den Hafen von Motril für die Überfahrt.

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    12. Aid Al-Adha: Schafpreise deutlich gestiegen!

      Neben des Preisanstiegs für Kraftstoffe und Lebensmittel entwickeln sich nun auch astronomische Preise für Schafe im Zuge des Aid Al-Adha. Die Politik bestätigte, dass aufgrund der gestiegenen Transport- und Tierfutterkosten mit einen 20%igen Anstieg der Viehpreise zu rechnen ist. 
      Die Opposition und Mitglieder der "Kommission für die Kontrolle der öffentlichen Finanzen" forderte den zuständigen Minister auf, Maßnahmen gegen den befürchteten Preisanstieg zu entwickeln und die Versorgungssicherheit des marokkanischen Viehmarktes entsprechend der Kaufkraft der Bürger sicherzustellen.
      Ein marokkanischer Züchter berichtet, dass bei der beliebtesten Schafrasse "Sardis" derzeit in den Schlachthöfen ein Kilopreis in Höhe von rd. 65 Dirham (rd. 6,50 EUR) veranschlagt wird. Das sind rd. 7 Dirham mehr als im Vorjahr.  
       

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    13. Anstieg der Infektionen: Entwicklung der Covid-Infektionszahlen

      Kurz vor dem Start der Sommerferien lohnt es sich regelmäßig einen Blick auf die Entwicklung der Covid-Infektionen in Marokko zu werfen. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die marokkanischen Behörden auch zu sehr harten Maßnahmen greifen können.
      Experten warnen Angesicht der steigenden Zahlen vor einer neuen Welle. Am 18.06.2022 verzeichneten die Gesundheitsbehörden Marokkos 1.956 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Das sind so viele, wie schon lange nicht mehr. Im Vergleich hierzu: am 01.06.2022 waren es lediglich 361 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Am heutigen Sonntag, den 19.06.2022, wurden 1.258 Neuinfektionen gemeldet. Die Anzahl der Neuinfektionen an Sonntage ist regelhaft niedriger, da nicht alle Meldungen taggleich weitergegeben werden. 
      Mit Blick auf die vergangenen Jahre und den damit verbundenen Infektionswellen bleibt die Entwicklung der Kurve eine spannende Angelegenheit. Wir halten Euch auf dem Laufenden.
       


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    14. Böse Überraschung für alle Pilger

      Nach der Pandemie beabsichtigen rd. eine Millionen Pilger an der diesjährigen Hadsch teilzunehmen. Jedoch kurz vor Beginn des Hadsch hat Saudi-Arabien ein neues Anmeldesystem für Pilger aus Europa, USA, Kanada und Australien eingeführt - zum Unmut der zahlreichen hierlebenden Muslime.
      Insgesamt pilgerten jedes Jahr rd. 2,5 Millionen nach Mekkah. Damit gehörte die Hadsch-Saison zu der größten Menschenansammlung der Welt. Aus Sicherheitsgründen hat Saudi-Arabien zu Beginn der Pandemie die Anzahl der Pilger auf rund 1.000 einheimische Pilger begrenzt. Im Jahr 2021 wurden rd. 60.000 ausländische Pilger zugelassen. Auch für die diesjährige Hadsch hat Saudi-Arabien eine in der islamischen Welt sehr kritisch gesehene Limitierung vorgesehen; an der Pilgerfahrt dürfen nur Personen, die jünger als 65 Jahre sind teilnehmen. Zusätzlich müssen auch die Nachweise in Bezug auf Corona-Testung und Impfung berücksichtigt werden. 
      Das ist jedoch nicht genug. Saudi-Arabien führt nun ein Anmeldesystem mit Losverfahren ein, damit das diesjährige Limit von einer Million Pilger nicht überschritten wird. Diese neue Regelung führen die saudischen Behörden ohne Ankündigung kurz vor Beginn der Hadsch ein. Besonders ärgerlich ist das Vorgehen der Verantwortlichen für Pilger, die bereits ihre Reise über die klassischen Hadsch-Reiseagenturen gebucht haben. Diese müssen laut Medienberichten ihre Reise wieder stornieren und sich über das neue Anmeldesystem zunächst einmal registrieren. Erst nach der Verlosung kann eine Buchung erfolgen.
      Das Visum müssen die Reisenden künftig über das saudische Internetportal www.motawif.com.sa beantragen. Die Gebühren hierfür sind im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls gestiegen. 

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    15. Fehlende Booster-Impfung: Marokkaner sitzt seit Monate im Gefängnis

      Ein 26-jähriger Marokkaner mit einem von italienischen Behörden ausgestellten Einreiseverbot für den Schengenraum wird August 2021 in der Schweiz aufgegriffen. Der Mann hatte weder ein Bahnticket noch Ausweispapiere dabei. Das Amt für Migration hat daraufhin beschlossen den Mann abzuschieben.
      Doch die Umsetzung der Abschiebung erwies sich schwieriger als gedacht. Denn Marokko wies auf die geltenden Einreiseregelungen hin und forderte eine Booster-Impfung für die Einreise. Der Marokkaner hatte jedoch "nur" zwei Impfungen aufzuweisen. Eine dritte Impfung lehnte der Mann kategorisch ab. Dies führte dazu, dass die marokkanischen Behörden die Einreise nach Marokko mit Hinweis auf die geltenden Vorgaben abgelehnt haben.
      Die Schweizer Behörden steckten den Mann hingegen in "Durchsetzungshaft". Dies wird i.d.R. angeordnet, wenn eine Abschiebung aufgrund des Verhaltens eines Flüchtlings nicht umgesetzt werden kann. Hier beabsichtigt das Verwaltungsgericht den Mann so lange festzusetzen, bis Marokko seine Einreisebestimmungen lockert. Dann könne der Mann auch ohne Impfung ausgewiesen werden, so die Vorstellung des Gerichts.
      Erst kürzlich wurde seine Haft weiter bis Ende Juni verlängert. Der Marokkaner habe den weiteren Verlauf selbst in der Hand. Durch eine Impfung könne er die Haft beenden und somit abgeschoben werden.
      Ob der Marokkaner sich auch weigert eine PCR-Testung vorzunehmen ist uns nicht bekannt, denn Marokko hat bereits seine Einreisebestimmungen gelockert. Vielleicht hilft auch den Schweizer Behörden ein Blick auf das Video:

       

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    16. Alamierend! Stauseen in Marokko fast trocken!

      Die Dürre in Marokko hält weiterhin an. Das Land kämpft mit den hochsommerlichen Temperaturen - häufig jenseits der 40 grad Celsius - und den daraus resultierenden Folgen.
      Die Wasserverknappung wird auch in Großstädten immer deutlicher. In Oujda, mit rd. 500.000 Einwohner, wird beispielsweise fast täglich die Wasserversorgung für die Bevölkerung gedrosselt. Spätestens ab der Mittagszeit schauen viele Haushalte in die Röhre. Erst gegen Sonnenaufgang steht dann den Bewohnern das Wasser wieder zur Verfügung.
      Deutlich wird das Ganze mit einem Blick auf die nachfolgende Satellitenaufnahme des zweitgrößten Staudamms des Landes „Al-Massira“ südlich der Stadt Settat. Im Vergleich zu 2017 hat sich das Wasser 2022 stark reduziert. Man mag es kaum glauben, aber der Staudamm hat eine aktuelle Auslastung von lediglich 6,3%. So oder so ähnlich geht es vielen Stauseen. 

      Quelle: Copernicus
      Landesweit werden etwa 88% des Wasserbedarfs für die Bewässerung in der Landwirtschaft herangezogen. 12%  wird wird für die Trinkwasserversorgung sowie Abdeckung anderer Wirtschaftszweige genutzt. 
      Die marokkanische Regierung arbeitet an unterschiedlichen Lösungen. Eines davon ist beispielsweise die Entsalzung des Meerwassers. Dies ist jedoch mit anderen Hürden verbunden. Zum einen ist hier ein hoher Energiebedarf notwendig und zum anderen müssen Chemikalien eingesetzt werden. Beides keine optimalen Voraussetzungen.
      Die nächsten Jahre sind entscheidend für die künftige Sicherstellung der Ressource „Wasser“. 

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    17. Brahims Schwester kritisiert marokkanische Behörden und das Volk

      Brahim Saadoun soll als Söldner für die Ukraine gegen die russische Armee gekämpft haben und wurde nun von der sogenannten Volksrepublik Donezk zum Tode verurteilt. Nun kritisiert die Schwester des Verurteilten die unzureichende marokkanische Unterstützung. Iman Saadoun äußert sich im britischen "Guardian" kritisch über die Einsatzbereitschaft der marokkanischen Behörden und die mangelnde Solidarität des marokkanischen Volkes. So seien in den sozialen Netzwerken zahlreiche Beiträge von Landsleute, Brahim streben sehen wollen. 
      Zur Erinnerung: Brahim Saadoun wurde am 09. Juni 2022 gemeinsam mit zwei Briten zum Tode verurteilt. Der oberste Gerichtshof der selbsternannten Volksrepublik Donezk hat in seiner Urteilsbegründung behautet, dass der Angeklagte seine Schuld gestanden habe.
      Die Familie von Saadoun hatte kurz darauf verlauten lassen, dass Brahim bereits 2020 die ukrainische Staatsangehörigkeit angenommen hat und der ukrainischen Armee beigetreten ist. Seit 2021 seit er Teil der Marineeinheit in Mariupol. Somit könne man ihm auch kein Söldnertum vorwerfen.
      In den Sozialen Netzwerken solidarisieren sich immer mehr Meschen unter den Hashtag #savebrahim mit dem Marokkaner.
       

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    18. MaschaAllah: Er wollte keine Sünde begehen!

      Im Nordrhein-Westfälischen Monheim hat der seit 1999 in Deutschland lebende Hüseyin Ersoy rd. 557.000 Euro und 2.700 Schweizer Franken während eines Entrümpelungsauftrags gefunden. In einem Schuhkarton fand der 45-Jährige das Geld und konnte kaum seinen Augen trauen.
      „Zuerst dachte ich, das Geld sei gefälscht. Als ich es untersuchte, stellte ich fest, dass es echt war." so der Mann gegenüber dem türkischen Magazin "sabah.com". Dem Muslime war sofort klar, dass er das Geld nicht behalten konnte. Somit hat er den gesamten Betrag der Tochter des Verstorbenen zurückgegeben. Auch sie konnte nicht glauben, dass ihr verstorbener Vater so viel Bargeld zuhause aufbewahrte.
      "Ich bin ein frommer Muslim und ich denke, ich habe eine Tat vollbracht, die für Generationen ein Beispiel sein sollte, indem ich die Vorurteile gegenüber dem Islam widerlegt habe. Ich habe auf mein Gewissen gehört.“ so Hüseyin weiter. Er wäre mit dem Geld ohnehin nicht glücklich geworden, stellte er fest. "Mein 15-jähriger Sohn war derselben Meinung. Da wurde mir klar, dass ich sehr reich bin", sagte er.
      Alhamdulillah, dass es noch solche Menschen gibt. 

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    19. Pünktlich zu Aid Al-Adha: das Schaf per App bestellen!

      Kein Scherz! Pünktlich zum Aid Al-Adha kündigt der Minister für Landwirtschaft, Fischerei, ländliche Entwicklung sowie Wasser und Wälder, Mohammed Sadiki, am Mittwoch den Start einer digitalen Plattform für den Kauf und Verkauf von Schafe und Ziegen an. Hinter dieser Aktion steckt der nationale Schaf- und Ziegenverband (ANOC). Die Anwendung "My ANOC Marketplace" wurde am heutigen Mittwoch gelauncht. Die App ist unteranderem auf "Google Play" zu finden. 
      Ziel der Applikation ist es den Mitgliedern des Schaf- und Ziegenverband eine digitale Verkaufsplattform zu bieten. Dabei soll es Käufern ermöglichen Schafe oder Ziegen online zu bestellen. Diese werden mit einem nationalen Lieferdienst sogar bis nach Hause gebracht. Mit Hilfe einer Suchfunktion kann der Käufer u.a. nach der Rasse, dem Gewicht und / oder das Alter einschränken.
      Damit streben das Ministerium und der Verband einen direkten Kontakt zwischen Käufer und Züchter an. Gleichzeitig möchten die Verantwortlichen den Umweg über einen oder mehreren Zwischenhändlern umgehen. 
      Screenshots der App:

      In der App-Beschreibung heißt es:
      "My ANOC ist ein Marktplatz für alle, die Schafe oder Ziegen kaufen möchten, jederzeit, überall und zur direkten Lieferung auf nationaler Ebene.

      Ob Sie Privatperson, Gastronom oder Unternehmer sind, unsere Qualitätsprodukte gemäß dem ANOC-Label sind das ganze Jahr über und für alle Anlässe mit einem einfachen Klick verfügbar: eine Geburt, eine Hochzeit, eine Feier mit Familie oder Freunde, ein gastronomischer Wunsch, für die Eid-Feier... Kurz gesagt, alle Gelegenheiten sind gut :)"
      3... 2... 1... meins!

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    20. Marokko verlängert den Ausnahmezustand!

      Die marokkanische Regierung hat heute die Verlängerung des Ausnahmezustands um einen Monat, also bis zum 31. Juli, bekanntgegeben. Dies hat das marokkanische Kabinett in seiner heutigen Sitzung, unter Leitung des Regierungschefs, Aziz Akhannouch, in Rabat beschlossen. In Marokko herrscht seit März 2020 der Ausnahmezustand.
      Während des Ausnahmezustands aktualisiert Marokko seine Präventivmaßnahmen je nach epidemiologischer Situation. Der COVID-Ausnahmezustand legitimiert die Behörden strengere Maßnahmen (z.B. Ausgangssperren, Kontakteinschränkungen oder Maskenpflicht) zur Eindämmung des Coronavirus kurzfristig einzuführen.
      Am Donnerstag bestätigte Marokko 3.086 Neuinfektionen und 2 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Experten zeigen sich besorgt und gehen davon aus, dass die Zahlen in den nächsten Tagen weiter ansteigen. Um diesem Trend entgegenzuwirken drängen die Experten auf die Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen (Maske, Abstand, etc.).

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    21. Wie intelligent ist die marokkanische Bevölkerung?

      Laut "World Population Review" belegt Marokko im durchschnittlichen IQ-Ranking weltweit lediglich den 174. Platz. Unter insgesamt 199 aufgelisteten Ländern hat Marokko einen durchschnittlichen IQ-Gesamtwert von 67,03 erreicht, damit gehört Marokko laut dieser Statistik zum Tabellenkeller.
      Die Webseite von "World Population Review" bezieht sich dabei auf die in 2019 veröffentlichte Arbeit "The Intelligence of Nations" der beiden Autoren Richard Lynn und David Becker. Jedoch haben sich die Psychologen bei Ihrer Bewertung auf die Bildungsdaten der Länder gestützt. Was zwar Erkenntnisse über das jeweilige Bildungssystem, jedoch nur bedingt Aussagekraft über den durchschnittlichen IQ einer Bevölkerung geben kann. Unklar ist auch, welche Daten hier genau herangezogen wurden. Dennoch werfen wir einen Blick auf das Ranking:
      Die folgende Liste zeigt die Top 10 der angeblich klügsten Länder laut "The Intelligence of Nations":
      1) Japan: 106,48
      2)Taiwan: 106,47
      3) Singapur: 105,89
      4) Hongkong: 104.1
      5) China: 104,1
      6) Südkorea: 102,35
      7) Weißrussland: 101.6
      8 ) Finnland: 101.2
      9) Liechtenstein: 101.07
      10) Deutschland: 100,74
      Marokko rangiert auf Platz 174 und ist in unmittelbarer Nachbarschaft Dies ist die Liste der 10 wichtigsten Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA), wobei die Reihenfolge der vollständigen Liste beibehalten wird:
      170) Dschibuti
      171) Nigeria
      172) Kamerun
      173) Somalia
      174) Marokko
      175) Namibia
      176) Dominikanische Republik
      177) Sao Tome
      178) DR Kongo
       
       


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    22. Marokko: 23 Strände sind nicht zum Baden geeignet!

      Das marokkanische Ministerium für Energiewende und nachhaltige Entwicklung hat am Freitag seinen Bericht über Badegewässer für das Jahr 2022 vorgestellt. Demnach entsprechen rund 88% der marokkanischen Strände dem Qualitätsstandard. 
      Insgesamt wurden 493 Probenentnahmestationen Landesweit aufgebaut. Davon konnten 430 entsprechend der Norm ausgewertet werden. So wurden 379 Stationen, also 88,14%, gemäß den Anforderungen der marokkanischen Norm NM.03.7.199 für mikrobiologisch einwandfrei erklärt. Bei 51 Teststationen (11,86%) wurden Mängel in der Wasserqualität festgestellt und damit als grundsätzlich badeuntauglich deklariert. Als Erläuterung hierfür wird im Bericht Überwachung der Qualität von Badegewässern und Strandsand des Königreichs u.a. folgendes genannt: "der Einfluss von Abwassereinleitungen und/oder einer hohes Aufkommen von Badegästen, kombiniert mit unzureichender Hygieneinfrastruktur und auch der Klimawandel trägt zum Ergebnis bei, insbesondere im Hinblick auf das teilweise verschmutzte Regenwasser“.
      Diese 51 Teststationen verteilen sich auf 23 Strände, die zu fünf Küstenregionen gehören:
      Tanger-Tétouan-Al Hoceima (25), Rabat-Salé-Kénitra (11), Casablanca-Settat (11), Souss-Massa (03) und Dakhla - Oued Ed-Dahab (01) Die 493 Probeentnahmestationen verteilten sich auf 186 Strände (125 an der Atlantikküste und 61 im Mittelmeer).
      Den Bürgern wurden Tools zur Verfügung gestellt, um die Qualität der Badegewässer individuell abzufragen, darunter auch eine App für Smartphones (iPlages) und die Website: labo.environnement.gov.ma.
      Screenshots der App "iPlages":
       




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    23. Frankfurt: Vereinsgründungsfeier Gemeinsam e.V. (Video)

      Wir waren für Euch unterwegs! Am 18.06.2022 war MarocZone auf der Vereinsgründungsfeier von Gemeinsam e.V. in Frankfurt in der Stadthalle Bergen.
      Mit dabei waren Künstler wie Mounir Mayor, Nizar Ghaly, Milouda Al Hoceima und Kaoutar Berrani, die über eine Million Follower auf Instagram verfügt. Ehrungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Für ihr soziales Engagement wurden im Zuge der Feierlichkeiten geehrt: Dr. Majid Hamdouch, Dr. Mourad Aberkan, Leila - auch bekannt als "Kozina Narif", Siham Boumeftah, Bouarfa Hassani sowie Simohammed El Ouahhabi. Wir haben Stimmen der Preisträger für Euch.
      Zudem waren Aussteller vor Ort, die neben Kosmetik auch Kleidung, Bücher, Accessoires und vieles mehr angeboten haben. Auch hier haben wir einige Aussteller für Euch im Gepäck.




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    24. Nach Grenzsturm: Vorwürfe gegen das Sicherheitspersonal

      Mindestens 23 Menschen starben beim Versuch die sechs Meter hohe Zaunanlage zwischen Marokko und Spanien - an der Grenze zu Melilla - zu überwinden. Darüber hinaus wurden mehrere Meschen verletzt. Darunter auch marokkanische Sicherheitskräfte. Die Verletzten befinden sich derzeit unter ärztlicher Aufsicht im Hassani-Krankenhaus in Nador und im Universitätskrankenhaus von Oujda, wie örtliche Behörden mitteilten.
      Nun wächst die Kritik an den marokkanischen Sicherheitskräften. Der Leiter der Marokkanischen Vereinigung für Menschenrechte (AMDH) in der Stadt Nador, Amin Abidar, kritisiert "ungerechtfertigte Gewalt" und "Misshandlung" der Flüchtenden. Zudem seien die Menschen ohne medizinische Hilfe und gefesselt auf dem Boden liegen gelassen worden. In den Sozialen Netzwerken verbreiten sich auch Videos, auf denen gewaltsame Aktionen zu sehen sind. Diese seien von Aktivisten aufgezeichnet und verbreitet worden, so Abidar gegenüber den Medien.
      Rund 2000 Menschen - vornehmlich aus Subsahara-Staaten - versuchten am Freitag die Grenze zwischen Melilla und Marokko zu überwinden. Auf manchen Videos ist zu erkennen, dass die flüchtenden Menschen teilweise mit Schlagstöcken bewaffnet waren. Nach Angaben der AMDH sind mind. 27 Menschen gestorben. Aus offiziellen Kreisen werden niedrigere Zahlen gemeldet. 



      Bildquelle Twitter: Geoestrategia y Política, maghrib_awalan

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    25. Monsterstau in Sebta (Ceuta)

      Ein schier endlose Fahrzeugschlange wartet am Sonntag in Sebta (Ceuta), um die Einreise nach Marokko fortzusetzen. Der massive Stau führte dazu, dass Autofahrer und ihre Familien im Rahmen der Operation Marhaba in der Regel vier Stunden an der Grenze verbrachten, bevor sie die Grenze passieren konnten. Bei den derzeitigen Temperaturen bedeutet dies insbesondere für Familien mit Kleinkinder ein enorme Belastung.
      Grund hierfür sind u.a. strenge Zollkontrollen, berichten Reisende. Gleichzeitig werden die gesundheitlichen Voraussetzungen im Zusammenhang mit Covid-19 (Impfpass / Testnachweis, Gesundheitsformular) engmaschig kontrolliert. Dies nimmt bei der Masse an ankommenden Fahrzeugen mit Familien - für die Beamten anscheinend unerwartet - viel Zeit in Anspruch. Hinzu kommt, dass für die Reisenden weder Essens- und Getränkestände in der Nähe sind. Da wächst der Unmut der Reisenden.
      Am gestrigen Samstag passierten 1.123 Fahrzeuge die Grenze Sebta-Marokko - Tendenz steigend!

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