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  • Marokko: in Zukunft deutlich strengere Einführregeln!

    Der marokkanische Zoll hat bekanntgegeben, dass künftig strengere Einfuhrregelungen gelten. Diese sind für alle Ein- und Ausreisende (auch Urlauber) gültig. So werden beispielsweise Mitbringsel und Geschenke mit einem Gesamtwarenwert von über 2.000 marokkanische Dirham (rd. 200 EUR) gesondert versteuert.
    Wir haben für Euch die wichtigsten Regelungen - unabhängig von alt oder neu - hier aufgeführt:
    Bargeld
    Bargeldbeträge höher 100.000 Dirham (rd. 10.000 EUR) müssen unmittelbar bei Ankunft deklariert werden. Die entsprechende Bescheinigung ist mind. 6 Monate aufzubewahren. Bei Ausreise muss für ggf. höhere Beträge ein Nachweis der Herkunft vorgelegt werden. In der Erklärung des Zolls heißt es: "Für Beträge unter einem Gegenwert von 100.000,00 Dirham sind Sie verpflichtet, diese beim Zoll anzumelden, der sich in bestimmten Fällen vorbehält, einen Nachweis über die Herkunft der ausgeführten Währungen zu verlangen."
     
    Zulässige mitgeführte Gebrauchsgegenstände
    Parfüm / Eau de Toilette: 
    eine Parfüm-Flasche / Flakon bis zu 150 ml eine Flasche Eau de Toilette bis zu 250 ml Alkoholische Getränke (vollständigkeitshalber hier aufgeführt)
    ein Flasche Wein bis zu 1 Liter ein Flasche Spirituosen oder anderer Alkohol bis zu 1 Liter Tabak
    200 Gramm verarbeiteter Tabak  
    Medikamente
    In der Veröffentlichung des Zolls heißt es sinngemäß hier: 
    "Medikamente, die Sie für Ihren persönlichen Gebrauch einführen, werden zoll- und steuerfrei und ohne vorherige Genehmigung des Gesundheitsministeriums zugelassen. jedoch ist es ratsam, bei der Einfuhr dieser Medikamente zusätzlich zu den erforderlichen Dokumenten (ärztliches Attest, Rezept, ...) eine Verpflichtungserklärung (erhältlich bei den Zollämtern) zu unterschreiben, in der Sie erklären, dass diese nur für den persönlichen Gebrauch vorgesehen sind. Übrig gebliebene Medikamente müssen am Ende Ihres Aufenthalts wieder ausgeführt werden."
     
    Nichtkommerzielle Geschenke
    Wie bereits oben erwähnt, können Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 2.000 Dirham (rd. 200 EUR) ohne Zollformalitäten und Einfuhrzölle sowie Steuern aus dem Ausland eingeführt werden. Außerhalb dieser Grenze unterliegen alle anderen eingeführten Waren der Zahlung der entsprechenden Zölle und Steuern und gegebenenfalls der Erfüllung der von anderen Vorschriften als den Zollbestimmungen vorgesehenen Formalitäten.
     
    Lebensmittel
    Laut Veröffentlichung sind verarbeitete und hergestellte Lebensmittel von den Kontrollen nicht betroffen, wenn diese für den persönlichen Gebrauch vorgesehen sind.
     
    Medizinische Geräte
    Die Einfuhr von Medizinprodukten erfordert gegebenenfalls eine gesonderte Genehmigung, die von der Abteilung für Arzneimittel und Pharmazie des Gesundheitsministeriums ausgestellt wird.
    Weitere Informationen hier: https://www.sante.gov.ma/Pages/Accueil.aspx
     
    Waren, deren Einfuhr verboten ist:
    Waffen und Munition des Krieges, Betäubungsmittel, alle Schriften, Drucksachen, bespielten Kassetten und Videokassetten und Gegenstände gegen die guten Sitten und die öffentliche Ordnung verstoßen  
    unbemannte Flugobjekte (z.B. Videodrohnen)
    Die Einfuhr, auch als Geschenk, von motorbetriebenen und ferngesteuerten unbemannten Fluggeräten wie beispielsweise Drohnen, Modellflugzeugen bedarf einer Einfuhrgenehmigung. Die vorübergehende Zulassung dieser Geräte bedarf einer besonderen Bewilligung. Dazu muss der Reisende mindestens 8 Tage vor seiner Ankunft in Marokko beim Zoll einen Antrag stellen und folgende Informationen bereitstellen:
    die Identität der einführenden Person (Nachname, Vorname, Passnummer); der Firmenname des einführenden Unternehmens; die Aufenthaltsdauer der Ausrüstung in Marokko; die Seriennummer und Informationen zum Gerät (Gerätebeschreibung, Fotos, Kataloge, technisches Datenblatt usw.); die beabsichtigte Verwendung; die Ein- und Ausreisedaten sowie die Einfuhr- und Wiederausfuhrstellen; die Einsatzorte der Drohne Der Zoll weist darauf hin, dass Jede falsche Deklaration oder das Fehlen einer Deklaration die Beschlagnahme des Geräts sowie Strafen nach sich ziehen können.
    Kontaktdaten des Zolls:
    Tel: +212 537 57 90 00
    Hotline (innerhalb Marokkos): 0801 00 70 00

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    Zwei Jahre Haft für Youtuberin und Ehemann!

    Das Gericht von Temara hat am Mittwoch das marokkanische YouTube-Paar des umstrittenen "Rutini al Yawmi"-Kanals wegen Sexualdelikten zu zwei Jahren Haft verurteilt.
    Fatiha und ihr Ehemann wurden am 7. Oktober festgenommen, weil sie „digitale Inhalte verbreitet und gefördert haben, die gegen die guten Sitten und die öffentliche Ordnung verstoßen“. MarocZone hatte hierüber berichtet. 
    Das Gericht hält es für erwiesen, dass die YouTuberin in ihrer Wohnung "vorsätzlich anstößige Szenen" gedreht und auf der Plattform YouTube veröffentlicht hat. Die Staatsanwaltschaft hatte dies u.a. als "schlechtes Beispiel" für Kinder gesehen und forderte eine Haftstrafe für die Youtuberin und ihren Mann.

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    Algerische Marine erschießt marokkanischen Migrantin

    Laut der renommierten Nachrichtenseite "HESPRESS" hat die algerische Marine am Samstag eine marokkanische Migrantin und drei nicht identifizierte Personen beim Versuch von Nordwesten Algeriens die spanische Küste zu erreichen, erschossen.
    Dabei handelt es sich um Faouzia Bakoush. Die 30 jährige Frau starb durch einen tödlichen Schuss der algerischen Marine. Dies bestätigte ihre Familie aus Ahfir, einem Ort zwischen Berkane und Oujda, so die selbe Quelle.
    Der Sprecher der Meschenrechtsorganisation "Association Marocaine des Droits Humains - Section Nador" (AMDH) aus Nador, Omar Naji, teilte mit, dass das Feuer anscheinend eröffnet wurde, nachdem die Flüchtenden sich weigerten den Anweisungen der Marine folge zu leisten.
    Bakoushs Leiche befindet sich derzeit noch in Algerien und wartet auf den Abschluss der Untersuchungen.

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    Junger Franzose in Marokko zu 18 Monate Haft verurteilt!

    Der junge französische Unternehmer Thomas Clausi sitzt seit 9 Monaten in Marokko fest. Er wurde am Donnerstag vom Gericht in Casablanca wegen "Betrugs" und illegaler Verwendung von Kryptowährungen zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt.
    Der 21-jährige Mann ist vor drei Jahren nach Marokko gezogen, um seine Firma "Africa Pay" zu gründen. Er wurde im Dezember 2021 festgenommen, nachdem ihn eine in Casablanca lebende Französin wegen Betrugs angezeigt hat. Sie hatte ihm einen Ferrari verkauft, dafür sollte sie Bitcoins in Wert von 400.000 Euro erhalten. Ein weitere Anzeige gegen Clausi ging von einem Marokkaner bei den Behörden in Casablanca ein. Auch hier handelte es sich um einen Betrugsvorwurf im Zusammenhang mit Bitcoin-Trading.
    Als wäre das nicht genug, wurde der Franzose auch von der marokkanischen Justiz wegen der „Zahlung mit einer ausländischen Währung auf marokkanischem Hoheitsgebiet“ strafrechtlich verfolgt. Die Verwendung von Bitcoins und anderen Kryptowährungen gilt in Marokko als illegaler Geldtransfer. Während der Anhörung versicherte der Beschuldigte, dass ihm dies nicht bekannt sei.
    Der Franzose wartet seit Ende 2021 auf seinen Prozess. Nach Angaben seines Vaters wurde die Anhörung 16 Mal verschoben. Das Urteil fiel schließlich am vergangenen Donnerstag: Clausi wurde zu 18 Monaten Haft und einer Geldstrafe verurteilt.

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    Tragödie: Familie ertrinkt nach Hochzeitsfeier!

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in den Niederlanden zu einem tragischen Unfall. In der Nähe von Streefkerk sind drei Frauen und ein Mann aus Gouda verstorben. Dabei handelt es sich laut niederländischen Medien um einen 80 jährigen Marokkaner, seine 69 jährige Ehefrau sowie seine beiden Töchter im Alter von 48 und 38 Jahren (Anm. d. Red. bei einer Frau soll es sich offenbar nicht um die Tochter, sondern um die Nachbarin handeln).
    Das Fahrzeug der Familie ist nach einer Hochzeitsfeier in Rotterdam während der Heimfahrt aus noch unbekannten Gründen in Gewässer bei Streefkerk untergegangen. Der Unfall blieb zunächst unbemerkt. Verwandte und Bekannte suchten per Social Media nach den Vermissten.
    Erst am Sonntagnachmittag entdeckten Fußgänger eine Leiche im Fluss. An herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Durch den Einsatz von Hubschrauber und Einsatztaucher konnten die restlichen drei Leichen geborgen werden. Später wurde auch das Auto aus dem Wasser geholt.
    Die Polizei geht vorerst von einem tödlichen Unfall aus, bei dem sich der Fahrer möglicherweise verirrt hat und über auf einer Fährrampe von Streefkerk gelandet ist. Dort fuhr das Auto direkt ins Wasser, wo schließlich alle ertranken.
    inna lillahi wa inna ilayhi raji'un
     

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    Oujda hat Probleme in der Trinkwasserverteilung!

    Die Wasser- und Elektrizitätsverteilungsbehörde von Oujda gab am Samstag bekannt, dass die Trinkwasserversorgung aufgrund von Trübung des Wassers innerhalb des Staudamms "Machraa Hammadi" zu Störungen bis hin zu Unterbrechungen führen wird . 
    Die kürzlichen Regenfälle in der Region von Oujda führten zu einer extremen Trübung des Wassers, die zur sofortigen Verteilungstop führte. Diese Störungen werden andauern, bis sich die Trübung des Wassers deutlich verbessert hat. Wie lange das Ganze andauern wird, ist noch unklar.
    Dafür sehen die Behörden mittelfristig nun dank der schweren Regenfälle eine erhebliche Verbesserung in der Trinkwasserversorgung. Bis dahin wird die Bevölkerung aufgerufen das Wasser in dieser speziellen Situation zu rationieren.

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    Legalisierung von Cannabis (Video)

    Der TV_Sender arte hat am 22.10.2022 eine aktuelle Dokumentation zur Legalisierung von Cannabis in Marokko veröffentlich. In der Video-Beschreibung heißt es:
    "Marokko gilt schon lange als der weltweit größte Produzent von Cannabisharz, allerdings auf illegaler Ebene, denn über Jahrzehnte hatten die Behörden dort offiziell die Anweisung, gegen den Handel mit Haschisch hart durchzugreifen. 
    Die Politik der harten Hand aber förderte vor Ort, zwischen Ortspolizei und Bauern, die Korruption, besonders im Rif-Gebirge: Dort bauen die Landwirte seit Jahrzehnten Cannabis an, aus purem Überlebenswillen. Die Region des Rif-Gebirges galt immer als rebellisch, gefährlich und unzugänglich.
    Der König legalisiert nun den Anbau von therapeutischem, kosmetischem und industriellem Cannabis, eine neue nationale Regulierungsbehörde soll die Korruption tilgen, das Misstrauen und die kriminelle Vergangenheit des Rif-Gebirges. Sie soll "den illegalen, umweltschädlichen Anbau in legale, nachhaltige, wertschöpfende und beschäftigungsfördernde Aktivitäten umwandeln", heißt es im Gesetzentwurf.
    Angesichts der weltweiten Tendenz, Cannabis zu legalisieren, will das Königreich Marokko sich nun auch auf dem Weltmarkt positionieren, denn der wächst allein in Europa jährlich  um 60%. Pharmaunternehmen in Marokko positionieren sich, um den Markt neu auszurichten. Doch die kleinen Bauern fürchten, nach Jahrzehnten der Kriminalisierung, von den Großen nun ganz legal über den Tisch gezogen zu werden…"
    Quelle: Youtube.de
     


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    Steuerbehörden verfolgen Influencer!

    Marokkanische Influencer stehen derzeit besonders im Visier der Generaldirektion für Steuern (DGI). Die Behörde setzt große Ressourcen ein, um Steuersünder zu erwischen.
    Eine Vielzahl von YouTuber, Instagrammer, TikToker und andere Influencer zeigen ihre Einnahmen nicht an. Das ist den marokkanischen Behörden ein Dorn im Auge. Daher wurde durch die marokkanischen Steuerbehörden ein System eingerichtet, um den Lebensstil der Steuerzahler mit den deklarierten Einkommen zu vergleichen, berichtet Die Zeitschrift "Assabah".
    Dabei profitiert die Generaldirektion für Steuern von der engen Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden und Institutionen - wie beispielsweise dem Grundbuchamt und Zulassungsstellen.
    Kürzlich wurden Inhaber von Social-Media-Kanälen aufgefordert, ihre Einkommensteuer- und Mehrwertsteuererklärungen einzureichen, heißt es in der Zeitung. 
    Die Behörden gehen bei einigen Influencer von Einnahmen von über 100.000 Dirham (rd. 10.000 EUR) pro Monat aus, was einem Jahreseinkommen von etwa 1,2 Millionen Dirham (120.000 EUR) entspricht. Der überwiegende Teil der Influencer gibt jedoch kein Einkommen an.

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    Starke Inflation in Marokko!

    Marokkos Inflationsrate stieg im September gegenüber dem Vorjahr um 8,3 %, was vor allem auf den raschen Anstieg der Lebensmittelpreise und höhere Transportkosten zurückzuführen ist, so die neuesten Zahlen des Landes. Lebensmittelpreise sind im Durchschnitt um 14,7 % gestiegen.
    Von August auf September sind die Kosten vor allem bei Gemüse (7,2 %), Milchprodukte und Eier (2,7 %) sowie Obst (2,6 %) stark angestiegen. Fleischprodukte stiegen um 1,4 %, Öle und Fette um 1,0 %.
    Kaffee, Tee und Kakao stiegen ebenfalls um 0,8 %. Auch Brot und Getreide zeigte einen Anstieg um 0,5 %. 
    Lediglich bei Fisch und Meeresfrüchte konnte man einen Preisrückgang um 3,6% verzeichnen.

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    Zwei Babys vor einer Moschee gefunden

    In der Nähe des Bahnhofsviertels Thiers in Nizza, wurden zwei Babys in unmittelbarer Nähe einer Moschee durch die Besucher gefunden. Die beiden Säuglinge sind nicht älter als sechs Monate. Die Babys wurden zwischen zwei Fahrzeugen gefunden, berichtete der zuständige Staatsanwalt. Laut der Tageszeitung "Nice Matin" soll die Mutter die beiden Kinder dort zurückgelassen haben.
    Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Fürsorgepflicht eingeleitet. Aufnahmen aus einer Videoüberwachung soll zur Klärung des Sachverhaltes führen. 
    Die beiden Säuglinge wurden zunächst dem Jugendamt übergeben. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus konnten sie bei einer Pflegefamilie untergebracht wurden, teilte der Staatsanwalt mit.

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