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Maroks Eltern und der Kontrollzwang


Guest Juris

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  • 1 month later...
  • Mitglied
Am 2.10.2019 um 11:15 schrieb Die_Maus:

Ich bin der festen Überzeugung, dass eine von Restriktionen geprägte Erziehung der beste Weg ist, sich selbst aus dem Leben seines pubertierenden bzw. adoleszenten Kindes auszuschließen. Viel wichtiger und effektiver ist es, Kinder von klein auf als vollwertige und eigenständige Menschen zu behandeln und ihnen die Fähigkeit der Reflektion und des Transfers mit auf den Weg zu geben. Kinder sind von Natur aus extrem neugierig, wenn man aber einem Kind auf die Lieblingsfrage "Warum?" immer nur ausweichende Antworten gibt oder kein Interesse zeigt, verlieren sie das Grundvertrauen in die Eltern. Spätestens in der Vorpubertät wird diese Lücke durch substitutive Beziehungen gefüllt, die zu medialer Abhängigkeit und im schlimmsten Fall schlechtem Umgang mit zwielichtigen Gestalten führt.

Daher ist es enorm wichtig, bereits in frühen Jahren eine gesunde Beziehung zu seinem Kind aufzubauen, ihm Konsequenzen evtueller Handlungen aufzuzeigen und ihm dennoch den nötigen Raum zu geben, eigene (negative) Erfahrungen zu sammeln, die früher oder später bestätigen, was Mama und Papa immer gepredigt haben.

Als Kind habe immer gehört: Macht man nicht, das ist hchouma und das ohne, dass jemand rational erklären konnte wieso und was genau hchouma ist. Nun gehören wir zu einer Generation, die durch ihre säkulare und religiöse Bildung gelernt hat, alles zu hinterfragen und vor allem, die weiß, wie sie sich Informationen angeignen und deren Wahrheitsgehalt und Plausbilität überprüfen kann. Das schlägt sich darin nieder, dass die, die bereits Kinder in der Pubertät haben ein ganz anderes Verständnis für deren Sorgen und Nöte haben und gleichzeitig wissen, wie sie die Verbindung zu ihrem Kind aufrechterhalten können ohne als übergriffig empfunden zu werden. Ein wenig alters- und entwicklungsbedingte Renitenz gehört selbstverständlich dazu, aber nicht mehr in dem Ausmaß, wie es vor 20 Jahren noch war.

Vorab: Ich finde deinen Beitrag insgesamt gut.


Ich vermute Vor- und Nachteile in jeder Erziehungskultur.
Klar, die Marokkaner übertreiben es in puncto "wayaou, was denken die anderen, wenn du dieses oder jenes tust?" Darüber hinaus können Familien mit einem beschränkten Bildungsgrad nur bedingt kontrovers und konstruktiv mit ihren Kindern diskutieren, damit sie Gebote und Verbote besser verstehen. Dominanz oder Autorität ist ja oft eine Begleiterscheinung von gefühlter Unsicherheit.
Aber die andere Seite ist doch, dass der Gemeinschaftssinn und vor allem der Familiensinn bei den Südländern oft ausgeprägter ist (so erlebe ich es).
Wie oft besuchen wir unsere Eltern, wie oft telefonieren wir mit ihnen, wie oft unterstützen wir unsere Familien finanziell obwohl wir längst nicht mehr zu Hause wohnen?
Das empfinde ich als wertvolle Eigenschaften, die auch durch unsere eher autoritäre Erziehung vermittelt worden.

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  • 1 month later...
  • Mitglied
Hippasos

Hab das gerade beim Amazonstöbern entdeckt:

https://www.amazon.de/Die-verschleierte-Gefahr-muslimischen-Toleranzwahn-ebook/dp/B078TF9GBR/ref=pd_rhf_dp_s_msx_wsixn_v1_0_9?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B078TF9GBR&pd_rd_r=8745ffd6-bbc1-48e2-9d05-9e1f385257e2&pd_rd_w=VhdEi&pd_rd_wg=tzzXU&pf_rd_p=376a6ff5-b1b5-4897-a468-518912308c5f&pf_rd_r=ZCMNHAAYZFRZNVFVQ8ND&psc=1&refRID=ZCMNHAAYZFRZNVFVQ8ND

Die verschleierte Gefahr: Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen

Pressestimmen

"In ihrem Bestseller Die verschleierte Gefahr behauptet sie, muslimische Mütter würden ihre Söhne zu Versagern erziehen." (www.schlaglichter.at, 03.07.2017)

„Die 33-jährige hat die Macht der Mutter am eigenen Leib erlebt, mit ihrem Buch will sie die Gesellschaft aufrütteln.“ Kronenzeitung

„Starke Thesen einer starken Frau.“ BILD

„Eine beeindruckende Frau.“ ZDF drehscheibe

„Zana Ramadani engagiert sich für muslimische Frauen. Sie will sie dazu ermuntern sich zu emanzipieren. Kein einfaches Unterfangen.“ arte journal

Ihre Kritik richtet sich vor allem gegen das Kopftuch, das Leichentuch unser freien Gesellschaft. … Muslimische Familien entschuldigen zu oft das Fehlverhalten ihrer Söhne… unsere liberale Gesellschaft müsse dem konsequenter entgegentreten. Falsche Toleranz, so das Fazit ihres Buches, darf es nicht länger geben.“ RBB Stilbruch

„Ein Buch das es in sich hat.“ ZDF Markus Lanz

„Zana Ramadani ist radikale Feministin & ehemalige Femen-Aktivistin. In ihrem neuen Buch beschreibt sie, wie islamische Mütter ihre Töchter zum Typ „Aschenputtel“ erziehen.“ Woman

„Mit ihrem Buch will die 33-jährige aufrütteln, sie warnt vor einer Islamisierung Deutschlands und prangert das rückständige Geschlechterbild im Islam an.“ ZDF Forum am Freitag

„In ihrem Buch „Die verschleierte Gefahr“ gibt die frühere Femen-Aktivistin und heutige CDU-Politikerin islamischen Müttern eine Mitschuld am Machogehabe muslimischer Männer.“ Luxemburger Wort

„Zana Ramadani, die Tochter muslimischer Eltern aus Mazedonien, sorgt für Wirbel. Sie wettert gegen Kopftuch und Schleier, die für die Entmündigung und Entweiblichung der Frauen stehen, und gegen den Toleranzwahn der Deutschen. Sie sagt, die Integration von Muslimen kann nur gelingen, wenn die muslimischen Mütter ihre Töchter nicht zu gehorsamen Kopftuchträgerinnen und die Söhne nicht zu verwöhnten Machos erziehen.“ Reutlinger General-Anzeiger

„Teils mittels Gewalt sollte sie sich zu Hause den traditionell islamischen Werten ihrer Mutter unterordnen. Außerhalb der Familie eroberte sie sich ihren Platz als wehrhafte Frau. Ein Spagat, den sie in ihrem Buch eindrücklich beschreibt. Anhand ihrer eigenen Biografie analysiert sie die Macht muslimischer Mütter.“ ORF, Kulturmontag

„Der Sohn darf alles, die Tochter ist ohne Mann und ohne Kopftuch nichts wert. Zana Ramadani prangert in ihrem Buch „Die verschleierte Gefahr“ die Macht der Frauen im Islam an.“ Westfalenpost

"Kein Zweifel, der Text von Zana Ramadani ist etwas Besonderes: Wütend wie Trapattonis legendäre "Flasche leer"-Rede und klug wie Roman Herzogs berühmte Ermahnung zum Ruck, der durch Deutschland gehen müsse. Kurz: Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit.“ Claus Strunz

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