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  1. Das US-amerikanische Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) hat Marokko von ihrer Liste der Hochrisikoziele für Reisende im Hinblick auf die Verbreitung von COVID-19 gestrichen. Das Königreich, das zuvor zu den sogenannten Hochrisikoländern (Stufe 3) gehörte, wird nach dem neuesten Update nun in die Kategorie der Reiseziele mit mittlerem Risiko (Stufe 2) eingestuft. Stufe 2 gilt laut CDC für Länder, die in den letzten 28 Tagen zwischen 50 und 100 neue Fälle von Covid-19 pro 100.000 Einwohner gemeldet haben. In den letzten 24 Stunden wurden in Marokko insgesamt 26 neue Fälle von COVID-19 registriert, teilte das Ministerium für Gesundheit und Sozialschutz am Montag mit. Nach Angaben des Ministeriums konnten bisher 24.891.938 Bürgerinnen und Bürger mit einer Dosis geimpft werden. 23.384.674 gelten als doppelt geimpft. Eine Booster-Impfung (3. Impfungen) haben bisher 6.751.903 Personen erhalten.
  2. Admin

    USA setzt Marokko auf Warnliste!

    Die USA hat Marokko auf die Liste der Länder mit einem „hohen Infektionsrisiko im Hinblick auf Covid19“ gesetzt und ihren Bürgern geraten, sich vor der Anreise vollständig impfen zu lassen. Bürger ohne vollständige Impfung sollten es laut US-Außenministerium vermeiden nach Marokko zu reisen. Das "Centers of Disease an Prevention" (Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention) empfiehlt dabei eine Auffrischungsimpfung nach sechs Monaten für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahre. Das Außenministerium warnte vor einem erhöhten Todesrisiko für Personen mit mäßig oder stark geschwächter Immunität. Marokko durchläuft aktuell wieder höhere Infektionszahlen. Derzeit dominiert die Omicron-Variante BA.5 im Land. „Marokko hat mit dem Ausbruch von Omicrons BA.1 bis Ende 2021 bereits seinen Höhepunkt der Infektionen erlebt, und nun durchlebt das Land BA.2, das im Vergleich leichter übertragbar ist als BA.1“, sagte Tayeb Hamdi, medizinischer Forscher für Gesundheitspolitik gegenüber den Medien. Hamdi führte weiter aus, dass diese Untervariante ansteckender und die Symptome stärker seien als bei BA.1 und mit einer längeren Krankheitsdauer von etwas sieben statt vier Tagen zu rechnen sei. Am heutigen Sonntag (10.07.2022) melden die Behörden 1.120 Neuinfektionen sowie fünf Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Dabei ist zu beachten, dass sonntags in der Regel die gemeldeten Zahlen deutlich geringer ausfallen, da nicht alle Zentren die Zahlen am Wochenende und insbesondere am heutigen Eid Al Adha melden.
  3. Marokko erhält seit Dienstag Gas aus Spanien. Das verflüssigte Erdgas (LNG), das in Wiederverdampfungsanlagen in Spanien verarbeitet wird, bevor es nach Marokko geschickt wird, stammt spanischen Berichten zufolge aus den Vereinigten Staaten. Die erste für Marokko bestimmte LNG-Ladung aus den Vereinigten Staaten wurde in Bilbao verarbeitet, bevor sie am Dienstag über die Maghreb-Pipeline in umgekehrter Richtung nach Marokko verschickt wurde. Seit Algerien seine Gaslieferung nach Marokko eingestellt hat, arbeitet Marokko an alternativen Lieferungen aus aller Welt. Dies stellt sich aber gegenwärtig aufgrund des Ukraine-Russland-Kriegs als schwieriger dar. Spanien musste Algerien sogar zusichern, dass Marokko kein algerisches Gas erhält, nachdem Algerien mit einem Lieferstopp nach Spanien gedroht hat.
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