Zeige uns Dein Bild vom Islam

Zeige uns Dein Bild vom Islam

13. Jul, 2011 von admin in Allgemein

Berlin/Essen. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff rufen das Magazin zenith und die Stiftung Mercator zum bundesweiten zenith- Fotopreis 2011 auf. Welche Berührungen haben die Menschen in Deutschland mit dem Islam und wie sieht die Lebenswirklichkeit von Muslimen jenseits der Integrationsdebatte aus? Wie authentisch sind die in den Medien transportierten Bilder?

Der erste bundesweite zenith-Fotopreis 2011 ruft dazu auf, persönliche Erfahrungen als Fotostrecke oder Fotoreportage zu zeigen: frei, ergebnisoffen, kritisch und neugierig. So sollen Bilder und Fotogeschichten von Lebensrealitäten entstehen, die das muslimische Leben zeigen und dokumentieren. Insbesondere sollen in Deutschland lebende Muslime animiert werden uns einen Blick in das zu gewähren, was uns sonst verborgen bleibt. Hauptförderer des Fotowettbewerbs ist die Stiftung Mercator.

Das Magazin zenith – Zeitschrift für den Orient, das den Preis ausrichtet, berichtet unabhängig, jung und kritisch aus einer Welt, die vielen Deutschen fremd ist, aber immer näher rückt. zenith hinterfragt dabei immer wieder gängige Kulturklischees. „Die Stiftung Mercator will durch den Fotowettbewerb Jugendliche darin fördern, sich kreativ mit dem Thema ‘Islam und Muslime in Deutschland’ auseinanderzusetzen. Damit wollen wir eine kritische Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Diskussion über den Islam in Deutschland anstoßen und einen potentialorientierten Diskurs fördern “, sagt Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Die Stiftung Mercator ist eine der großen privaten Stiftungen in Deutschland. Sie verfolgt klar definierte reformerische Ziele in ihren Themenclustern Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung.

„Die Idee zum Wettbewerb und dem Thema Islam in Deutschland speist sich aus dem Bewusstsein für die Probleme der Auslandsberichterstattung“, sagt zenith-Bildchef Marcel Mettelsiefen, der zu den Initiatoren des Wettbewerbs gehört. „In der Fotografie geht es nicht nur um technische und ästhetische Ansprüche, sondern auch um Zugang zu einem bestimmten Umfeld oder Milieu“. In Konfliktgebieten haben Fotografen Kameras an einheimische Jugendliche verteilt – sie sollten damit ihr eigenes Umfeld abbilden, zu dem ausländische Profis manchmal keinen Zugang finden.

„Auch in Deutschland gibt es Lebenswelten, die die Nachrichtenberichterstatter kaum erreichen können. Auch deshalb neigen wir manchmal dazu, Klischees zu reproduzieren“, erklärt Mettelsiefen weiter.

Professionelle Fotografen und Foto-Studenten sind ebenso zur Teilnahme aufgerufen wie Amateure und Nachwuchstalente. Die Jury besteht aus den Bildchefs bedeutender Agenturen und Magazine: Ruth Eichhorn (GEO), Andreas Trampe (Stern), Bernd von Jutrczenka (dpa), Sonja Streit (Brigitte), Thomas Höpker (Magnum), Margot Klingsporn (Agentur Focus), Marcel Mettelsiefen (zenith) sowie Rolf Nobel, Pro- fessor für Fotografie an der FH Hannover und Heinrich Völkel, Reportagefotograf bei der Agentur Ostkreuz.

Neben den Juroren stimmen auch die Leser von zenithonline.de über die Beiträge ab. Ein interaktives Votingsystem in der zenithonline-Mediathek macht dies möglich.

Einsendeschluss ist der 30. September 2011
Teilnahmebedingungen auf: www.zenithonline.de

Quelle: www.islamische-zeitung.de

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7 Kommentare

art_Hakim

13. Jul, 2011

Ich mach mit ;-)

BREAK

13. Jul, 2011

Für alle mal die Möglichkeit Bilder zu schießen die was bringen :DD eigentlich müsste halb MZ mitmachen. Machen ja einige gerne Fotos hier :DDD Da kann man mal die energie für was gutes einsetzen ….

geier

13. Jul, 2011

wiedereinmal kapiert niemand, worum es hier geht……

hhmmm

14. Jul, 2011

bin deiner meiner du geier =)

Nivea

14. Jul, 2011

Billige Masche. Das Problem des VERFASSUNGSSCHUTZ ist, dass sie kaum jemand aus dem muslimischen Raum finden, der seine Brüder und Schwester ausspioniert. Selbst wenn sie jemanden haben, der ausländisch aussieht, kennt er sich mit den Gepfolgenheit nicht aus in der muslimischen Gesellschaft. D. h. er wird schneller entlarvt als im lieb ist. Daher werden junge Muslime gesucht mit einer billigen Masche. In der heutigen Zeit ist viel Video- und Bildermaterial verbreitet bzw. vorhanden. Und die junge Generation lässt kaum eine Gelegenheit aus um in ihrem Umfeld alles zu fotografieren geschweige denn aufzunehmen um es später auf Youtube hochzuladen. Meiner Ansicht nach. BOYKOTTIERT diesen Schwachsinn.

lajana

16. Jul, 2011

würde es davon abhängig machen,welchen einfluß man auf die auswahl und die weiterverwertung hat…man kann es als chance begreifen,oder als zielführende aktion,wie es schon angedacht wurde…man kann sich ja informieren…vielleicht sollte man nicht dinge immer gleich vom tisch wischen,denn alles birgt auch positive möglichkeiten und einflußnahmen,an die man zunächst vielleicht einmal gar nicht denkt…die grundsätzliche annahme einer “opferrolle” und das unterstellen,von negativen absichten,verbaut auch manchmal etwas den klaren blick,auch wenn eine gesunde skepsis,immer angebracht ist…

TabulaRazza

17. Jul, 2011

Ja nee is klar die wollen nur spionieren…dabei liegt es nicht etwa an den Einsendungen wie verfolgungswürdig Szenen sind oder so? Was soll der Verfassungsschutz bitte mit nem Bild von Menschen die Gutes tun?? Was sollte daran rechtlich interessant sein? Ich glaub wer gleich an Verfolgung denkt hat selbst eine fragwürdige Vorstellung vom Islam oooooder (was wahrscheinlicher ist) selbst medial transportierte negative Bilder übernommen und es nichtmal gemerkt…

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