Islam als Schulfach: Koran im Klassenzimmer

Islam als Schulfach: Koran im Klassenzimmer

09. Feb, 2010 von admin in Allgemein

Mittlerweile werden rund 7000 Schülerinnen und Schüler an 130 Schulen unterrichtet. Ridwan Bauknecht, deutscher Muslim und Islamkundelehrer an vier Schulen im Bonner Süden, sagt, dass mittlerweile 90 Prozent aller muslimischen Familien in seinem Umzugsbereich auch von dem Unterricht profitieren. Doch der «Koran im Klassenzimmer», wie die ARD-Dokumentation von Ahmet Senyurt und Alessandro Nasini am kommenden Mittwoch heißt, ist nicht unumstritten.

Denn Eltern, Politiker, islamische Funktionäre und christliche Kirchen sind uneins über die Einführung islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen. Alle betonen dessen Bedeutung für eine erfolgreiche Integration, alle sehen darin ein wichtiges Mittel zur Wertevermittlung, Auseinandersetzungen gibt es jedoch über das «Wie?».

Bis heute gibt es keinen offiziellen Ansprechpartner, der alle in Deutschland lebenden Muslime gesellschaftlich und juristisch vertritt. Mit wem der Staat in Verhandlung treten soll, wer die theologische Ausbildung der Lehrer und wer die religiösen Inhalte verantwortet, ist daher offen.

Der Druck aber wächst: Die Anzahl der bekennenden muslimischen Schüler in Deutschland steigt und damit die Brisanz der Debatte um einen «deutschen Islam». Das Schulfach «Islamkunde» ist nicht mit dem katholischen oder evangelischen Bekenntnisunterricht zu vergleichen.

Muslimische Verbände und auch die beiden großen Kirchen fordern deshalb unter anderem, dass nicht allein der Staat, sondern auch eine «muslimische Organisation» am Unterricht beteiligt sein sollte.

 

Quelle: freenet.de
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27 Kommentare

visa_card

09. Feb, 2010

Das fehlt uns noch das uns Ungäubige unseren Glauben lehren ???

el-magrebiha

09. Feb, 2010

Wer sagt das er ein Ungläubiger ist!!!
Subhna allah direkt wat zu meckern haben das ist leicht!!
Ich find das das ein Schritt nach vorn ist!!! Bonn macht sich und inscha allah ziehen alle nach!!
Die kleine süße Yusra:-) Mascha allah, möge Allah sie schützen… Ein hoch auf die FVS-Realschule:-)
Wie schade das dass erst nach meiner Zeit eingeführt wurde…

SouSou21

09. Feb, 2010

Klasse Sache !!!

Muslim1428

09. Feb, 2010

wenn man mitreden und bestimmen darf aber das glaube ich kaum und vonwegen muslime haben keinen sprecher was ist den mit diesen zentral rat der muslime der von sich ja behauptet die muslime zu vertreten den erkennt anscheinend auch der staat nicht als vertreter der muslime an.

also ich ahne da nicht gutes die werden uns nie im leben so machen lassen wie der islam es sagt

botagas

09. Feb, 2010

inschala wir es weiter auf mehere schulen unterichtet.
ist ein guter anfang.
sie müssen uns akzaptieren.

Mondschein

09. Feb, 2010

Oh man ich will wieder in die Schule :(

laila88

09. Feb, 2010

Mashallah Inshallah wid der Unterischt stattfinden Allah wird auf unserer seite sein Inshallah

athamant

09. Feb, 2010

da ist doch was faul
die halten uns für dumm einerseits machen sie denn islam nieder
und jetzt wollen sie koran an schulen unterrichten da ist was faul

roselove

09. Feb, 2010

Ich find es schön wenn wir denn islam als unterrichtfach hätten. Ich bin ja noch selber Schülerin.
Aber ob das wirklich klappt ist die frage.
ich meine wir sind hier in Deutschland.
Ich wette das passiert nicht oder das dauert Jahre.
Da bin bestimmt schon aus der Schule
Ich erhoffe mir das die negtiven Sachen nicht eintreffen.
Inshallah können wir in frieden Leben

jabrymomo

09. Feb, 2010

Es ist ein guter Ansatz, den früher oder später etabliert werden sollte. Es gibt eine große Einigung, dass das Vorhaben die Religion als gleichwertig und die die Religionsanhänger als akzeptiert darstellen wird. Die Schüler werden dadurch mehr Akzeptanz und Zuwendung erfahren, die wiederrum positiv auf ihre schulische Leistung und weitere Entwicklung wirkt. Dennoch muss man jetzt das Problem beim Namen. Es liegt an uns, dass vieles nicht erreicht worden ist. Es fehlt vor allem an Organisatiospotenzial der muslemischen Einwanderer. Zwar existieren zwei große Dachverbände: Islamrat und den Zentralrat. Sie sind unterschiedlicher Auffassungen und sie vertreten lediglich ein kleiner Prozentsatz der Muslime. Der deutsche Staat kann und will RICHTIGERWEISE nicht entscheiden, was den muslimischen Kindern gelehrt wird. (Fragen, Streiten, sich einmischen, Stimme erheben und am Ende Einnigung erzielen und durchsetzen.) wären meines Erachtens Handlungsalternativen.

Jessica

09. Feb, 2010

Es wäre mal interessant zu wissen was den die ehemaligen Schüler oder deren Eltern zur “Islamkunde” sagen, wenn dieser Unterricht schon 10 Jahre (!) läuft. Hat es sie in ihrem Glauben bestärkt? Welche Probleme gab es? Welche Übersetzung wurde verwendet? Waren manche Sachen zu flach oder gar falsch? Wie passte er zur Glaubensvermittlung zuhause? War es gar der so oft befürtete “Weichspüler Islam”?? Wäre toll wenn die NRWler sich äußern könnten!

-inaya-

10. Feb, 2010

Ooh die süße Maus auf dem Bild kenne ich doch :D

Schornsteinfegerin

10. Feb, 2010

ich bin gespannt, wann es zustande kommt!

lajana

10. Feb, 2010

guter ansatz…wünschenswert wäre sicher auch,neben dem rein islamischen unterricht und dem reinen religionsunterricht,vielleicht gelegentlich einen gemeinsamen unterricht zum besseren,gegenseitigen verständnis anzubieten.die inhalte könnte man ja vielfältig gestalten…

el-magrebiha

10. Feb, 2010

Inaya haha das hab ich mir auch gedacht!
Natürlich sollte man die Sache vorsichtig angehen. Und die Eltern bzw. Geschiwister haben noch immer die Aufgabe, ihre Kinder aufzuklären, nachzuforschen was die Kiddis so gelernt haben. Eben um sicher zu gehen. Dennoch ist es in erster Linie ne klasse Sache!!!
Ich wäre jetzt gerne noch Schülerin….

La_sina

10. Feb, 2010

Inschallah klappt das auch in ganz deutschland……

TANGEROUIA-1981

10. Feb, 2010

nun…ich kenne ridwan und habe nur gutes von ihm gesehen und gehört.und wer meint aus der pampa heraus troten zu dürfen, dass er kein muslim ist, sollte sich behandeln lassen. Antidepressiva wäre da mal in erwägung zu ziehen.grundgütiger….interessant wäre es, wie man kindern gutes und gesundes wissen vermittelt, sie aber auch gegen die verdummung und vorurteilitis der erwachsenen impfen könnte.das wäre doch mal eine investition für die zukunft.diese art von unterricht ist ein guter anfang, jedoch müssen weitere schritte, die weitaus wichtiger sind, eingeleitet werden.wie z.b. die anerkennung der muslime als etablierte glaubensgemeinschaft in deutschland seitens des staates.da hätte sich das ein oder andere problem gelöst.aber islamophobie und co. bilden noch eine art gerinsel, welches diese und andere entscheidungen noch blockiert.kommt zeit, kommt rat.

LEAMINA

11. Feb, 2010

also die grundschule die meine tochter besucht,bietet auch islamkunde an.doch habe ich meine tochter dort nicht angemeldet.es soll zwar ein muslim sein(ob alevite,schiite…weiss keiner so genau),der den unterricht leitet,jedoch finde ich ,es schon anders,als der islamunterricht in der moschee.
von daher besucht meine tochter 2 mal die woche die moschee,einmal um arabisch zu lernen und einmal wird ueber den islam unterrichtet,suren auswenidg lernen…..

ich wuerde jedem raten,die kinder lieber zur moschee zu schicken,ist aufjedenfall sicherer und effektiver,dort lernen sie auch das beten,was die moschee ueberhaupt bedeutet.,ich finde es in der moschee viel waermer was das klima angeht…..
in der grundschule ist das eher ein fach mehr nicht.

TANGEROUIA-1981

11. Feb, 2010

ich verstehe deine ängste LEAMINA liebes…darum ist es wichtig, persönliche gespräche zu suchen.es ist wichtig den lehrerInnen die dieses fach unterrichten eine chance zu geben sich zu artikulieren, dann erst kann man entscheiden, ob es gut oder nicht so gut ist.auch die moscheen sollten ein wenig kritischer unter beäugung genommen werden, denn nicht jeder der einen bart und eine abaja trägt ist ein frommer paradiestorbehüter.nicht alles was in moscheen vermittelt wird, ist die pure wahrheit, das resultat: kiddies die, wenn sie alt genug sind, entweder bei penny markt oder plus klauen,weil es die ghanima/beute der kuffar/ungläubigen ist, oder lieber in shisha bars mit knackigen schnecken sitzen und von einer party zur anderen surfen.das ist die realität und wer diese nicht sehen will, kann die augen zu machen und diese holt einen ein, sobald man selbst kiddies hat.heisst nicht, dass die moscheen generel zum abreissen sind, absolut nicht.doch wer draussen bemängelt sollte intern für frühjahres frische sorgen.und die haben wir nicht.auch weigere ich mich, kinder in solch moscheen abzugeben, um den koran unter dem zwang des olivenbaumzweigs zu erlernen,diejenigen die es einst durchmachen mussten sind entweder eher in der JVA als im hotel mama wohnhaft, oder sind mit ein paar tausend euros auf der flucht richtung vodka,eis und freiheit.gemach gemach…

Dickkopf

11. Feb, 2010

Es wird sicher schwierig, alle unter einen Hut zu kriegen und einen Islamunterricht zu gestalten, mit dem sich alle einverstanden erklären können. Egal welche Glaubensrichtung, die Basics sind doch die gleichen und genau das könnte in dem Unterricht vermittelt werden. Ergänzend können die Kinder ja trotzdem noch zum Unterricht in die Moschee gehen, die die Eltern ausgesucht haben.
Ich würde sogar noch weiter gehen und mir wünschen, dass alle Kinder ab einem gewissen Alter in den jeweils anderen Religionsunterricht gehen. Christen und Moslems wissen viel zu wenig voneinander und es würde allen Kinder gut tun, mehr über “die anderen” zu erfahren. Wissen hat noch niemandem geschadet. Heißt es nicht: “Al ilmou nour!”?

Dickkopf

11. Feb, 2010

(Ich meinte, sie sollen nicht NUR in den eigenen Reli-Unterricht gehen, sondern zusätzlich in den anderen. :-) )

TANGEROUIA-1981

11. Feb, 2010

dickkopf liebes…waau wajau was sagst du da.das haben ja nicht einmal die erwachsenen gebacken bekommen, dieses den kiddies aufzubürgen wäre ein gewagter schritt.so ne zwangsmaßnahme wünsche ich mir bei den erwachsenen.und pro vorurteil 3 sozialstunden…mann wär das ein event….

Dickkopf

11. Feb, 2010

:-) Wetten, dass die Kiddies besser damit zurecht kämen? Wäre schön, wenn sie schon ganz früh mehr lernen würden, was ihnen im Leben wirklich was nützt… Bei vielen Erwachsenen ist doch der Zug abgefahren. Die sind oft so verbohrt, dass da auch Sozialstunden nix mehr nützen.

lajana

11. Feb, 2010

die kiddies kriegen das locker hin…das sehe ich jeden tag…da kann man einen unbefangenen umgang fördern.vorurteile sind nicht angeboren,sondern erlernt…

naoual90

11. Feb, 2010

Man kann viel über Menschen denken…,aber jemand als Ungläubigen zu bezeichen ohne mal ihn zu kennen ist falsch…stell dir mal vor jemand bezeichnit dich als Unglübig… ich Persönlich kenne den Islamlehrer und er ist ein sehr guter Mensch möge Allah s.w.t ihn beschützen und ihn ein Platz im Paradis geben.

Marrakchiya

16. Feb, 2010

das ist mal was erfreuliches,ich hoffe das es auch an unseren Schulen statt finden wird.Bisher gibt es nur den Türkischesunterricht an unseren Schulen.Inshallah das ist schonmal ein kleiner positiver Schritt.

marocco_midar_007

24. Feb, 2010

salam zusammen

marschallah die kleine dort auf dem bild.
das stimmt inschallah geht es nach vorn und inschallah wird auch in vielen schulen islam als fach inschallah.
ja klar ist bonn im vorteil und es gibt einige schulen ihr die den fach haben aber nicht über in bonn ist es erlaubt nur mansche schulen in bonn und auch kopftuch tragen können und dürfen inschallah wird auch so weiter gehn und in anderen städten auchso sein inschallah..

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