Der Islam und Deutschland

Der Islam und Deutschland

31. Mrz, 2011 von admin in Allgemein

(iz). “Der Islam gehört zu Deutschland” – warum fällt dem Bundesinnenminister diese Aussage so schwer? NatĂĽrlich beweist das gleichzeitige Bekenntnis zu den Muslimen im Lande, dass der Bundesinnenminister kein Radikaler ist. Nur die extremen Islamkritiker fordern ja ein Deutschland ohne Muslime. So weit denkt Friedrich sicher nicht. Allein in Bayern werden jeden Sommer zehntausende zahlungskräftige Muslime aus den arabischen Ländern willkommen geheiĂźen, jedes Jahr Autos und Lastwagen aus MĂĽnchen bestellt und es ist nicht bekannt, dass sich je eine CSU-Größe gegen die Anwesenheit dieser Muslime gestellt hätte.

Subtiler zu bewerten ist Friedrichs beharrliche Aussage, dass der Islam nicht “Teil Deutschland” sei. Ist dies doch versteckte Klientelpolitik, der Traum christlicher Leitkultur, die Muslime als “Geschöpfe Gottes” zu akzeptieren, aber ihren Islam im Grunde abzulehnen? Steckt hier der strategische Ansatz der Konferenz, nämlich insbesondere Muslime, die sich ausdrĂĽcklich vom Islam trennen, gezielt zu fördern? Ist es der Sinn der “Sicherheitspartnerschaft”, den besonnenen Islam hunderttausender Muslime weiter zu diskreditieren? Wäre dies alles so, wäre ein Boykott der Konferenz folgerichtig.

Nur, so einfach ist es nicht. Es muss in jedem Falle ein zentrales Anliegen der Muslime sein, im Gespräch zu bleiben und weiter für ein differenziertes Islambild einzutreten. Gerade auch dann, wenn die Gesprächspartner schwierig sind. Es wäre dabei ein Zeichen der Größe und Souveränität, wenn auch der Innenminister die Konferenz wieder vollständig etabliert. Also auch mit Islamrat und Zentralrat der Muslime, denen es nebenbei auch besser gelungen ist, die etwas mysteriösen Inhalte der Konferenz unter das muslimische Volk zu bringen.

Es wäre auch ein gutes Zeichen, wenn der praktizierende Islam in Deutschland wieder einmal merkt, dass allein ein positiver Beitrag fĂĽr die Gesellschaft gegen die Verschwörungstheorie der “islamistischen” Unterwanderung Deutschlands hilft. Hierher gehört auch die Loyalität zu unserem Lebensmittelpunkt klar zu machen und dem Eindruck aktiv entgegenzuwirken, unsere Moscheeanlagen seien eine Art exterritoriales Gebiet und die islamische Lebenspraxis gegen seine Umgebung gar feindlich eingestellt.

Die Muslime in Deutschland müssen keine fremde Kulturen verteidigen, können Deutsch sprechen und wollen ihre Beiträge, Ideen und Vorschläge hörbar machen. Wenn die Islamkonferenz zu dieser Klarstellung noch dienlich ist, dann ist die Teilnahme auch unter schwierigen Umständen Pflicht.

Quelle: www.islamische-zeitung.de

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3 Kommentare

ULTIMATUM

31. Mrz, 2011

an diesem Beitrag ist nichts entgegenzusetzen. Allerdings lässt er verlauten, dass in unserer Islamischen Comunity in Deutschland angeblich ein kollektives Interesse für Integration besteht. Das mag schon sein, dass mehrere Islamverbände ein solches Konzept zu etablieren versuchen, allerdings macht der Innenminister wie auch viele seiner Befürworter den entscheidenden Fehler NICHT zwischen praktizierenden und unpraktizierenden Muslimen zu unterscheiden.
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Es ist den Muslimen allgemein bekannt dass die negativen Vorurteile ĂĽber den Islam in Deutschland das Resultat falschen Handelns Einzelner Gruppen ist. Das kann in meinen Augen nur beschwichtigt werden indem sich der GroĂźteil der Muslime dafĂĽr einsetzt diese Vorurteile zuerst in eigenen Reihen auf Klar Schiff zu bringen, denn der voreingenommene Deutsche kennt die Kernbotschaft des Islam nicht, er muss sie erstmal lernen und erleben.

RearView

31. Mrz, 2011

“Wir haben Angst vor dem Islam”

INTEGRATION Am Dienstag kommt zum sechsten Mal die Islamkonferenz zusammen. Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) erklärt, warum sie mehr muslimische Religionslehrerinnen an deutschen Schulen will - diese im Unterricht aber kein Kopftuch tragen dürfen

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2011%2F03%2F28%2Fa0095&cHash=cc7ae7793e

blfbd1990

24. Apr, 2011

wallahi, dieses land wird die Islamische Flagge hissen. wenn nicht dieses jahr dann in naher Zukunft inshaALLAH. und ja, es ist ihre politik und wahrlichen muslime zu unterdrücken. Sie und die Juden haben schon längst den krieg gegen uns angefangen. nur wir sind am schlafen und haben noch gar nichts gemerkt.

ich erinnere mich gerade an die Worte vom einem Bruder in Afkanistan der am Krieg beteiligt ist al-hamdulillah..

Jede Muslimische Angelegenheit ist unsere Angelegenheit. wenn eine mutter in somalia weint, so ist es unsere Mutter die weint. Wenn eine Schwester in Irak weint, so ist es unsere Schwester die weint. wenn ein Kind in afkanistan Blutet, so ist es unser Kind welches Blutet. und wenn auf der Arabischen halbinsel, auf dem gesegneten Boden vom Gesanten Mohammed SAWS sich immer noch kofar und muschikin befinden, so ist es unsere Aufgabe sie von dort zu vertreiben. Und wenn in Falastien in der Al-aksar Moschee immer noch kein Athan ausgerufen wird, so ist es unsere Sorge dafĂĽr zu sorgen. Ich erinnere euch an eine gewaltige Sunna unseres Propheten SAWS, eine Sunna die viele Muslime vergessen, und bereits die meisten muslime begraben haben. Die sunna lautet die Sorge der Umma zu tragen, die sorge der gesammten umma zu tragen. er SAWS trug diese Sorge von anfang der Offenbarung bis zu seinem Tod. und er wird sie am jĂĽngsten Tag tragen. “ummati ummati” Jede Muslimische angelegenheit ist unsere Angelegenheit. Wenn in den Gefängnissen der feinde Allahs, sich ein Muslim noch befindet, so ist es unsere Aufgabe ihn von dort zu befreien. wenn die Muslimische Umma geblendet ist vom dissseitigen Leben, so ist es unsere aufgabe mit Allahs hilfe sie aus der Dunkelheit zum Licht zu fĂĽhren. Ab heute ya ummata al-islam, abheute gibt es keine Ruhe mehr. Wir werden nicht mehr ruhen bis jede muslimische angelegenheit geklärt ist. und beibnilillah bekämpfen wir die Menschheit so lange bis sie bezeugen, das niemand das Recht hat angebetet zu werden AuĂźer Allah SWT.

Möge Allah ihn im Krieg den Tot schenken und ihm die höchste Stuffe des Paradieses geben.

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