Politik & Gesellschaft
» Big Brother is watching you
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In London sind etwa 1000 Kameras aufgebaut um angeblich Straftaten aufzudecken, jedoch helfen die so gut wie kaum zur Verbrechensbekämpfung.
Wo ist die Privatssphäre geblieben oder sollte diese aufgrund der "Überwachung und Sicherheit" derart eingeschränkt werden? Wäre eine solche "Sicherheitsmaßnahme" notwendig für einen Staat? Oder grenzt es eher an Horror bzw. Utopie wie bekannt aus dem Roman "1984" oder "Fahrenheit 451"? |
stell dir vor, es gäbe keinen militärapparat mit all seinen geheimdiensten, dann wären die überwachungskameras keinem eingefallen. will damit sagen, dass sich die unterdrückungsapparate sich so verselbstständigt haben, dass ihnen immer mehr bewußt wird, dass sie ohne sicherheitssymphonie überflüssig wären. was eine institution zur verteidigung des landes und der bevölkerung war, ist längst eine verfassungsverankerte institution zur inneren erschreckung der gesellschaft und kriegsführung im ausland geworden.
was hätte sonst das miltitär in all seinen schattierungen für ein argument für mehr haushalt als die bedrohungsszenarien. die sind das a und o des militärischen establishments. erstaunlicherweise sind sich alle militärs dieser welt ähnlich.wo wird nicht auf der sicherheitsflötte geblasen? bei manchen bedrohungsszenarien würde ich sagen, sie haben " 1984" und " fahrenheits 451" übertroffen. beispielweise die ganzen lügen, mit denen der angriffskrieg der usa und allierten auf den irak in der höchsten weltorganisation gerechtfertigt wurde. ich kann mich genau an den damaligen us- außenminister paul erinnern, wie er vor der uno- generalversammlung präsentationen mit bild- und tonmaterial vorstellte, die beweisen sollten, dass sadam schon im besitz von atomwaffen war. später entpuppte sich alles in einem bericht der amerikanischen geheimdienste als studiowirklichkeit. selbstverständlich fragen sich viele, warum die militärs es immer schaffen, die öffentlichkeit zu täuschen? dafür gibt es m.e. einen einzigen grund. die öffentlichkeit leidet an ihrem kurzzeitgedächtnis. und das wissen alle abteilungen des militärs weltweit.
Editiert von goody, vor 2 Jahr(e)
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Wahre Worte goody.
Das erinnert mich an das was Michael Moore in seinen Büchern und seinem Film zeigen wollte. Der Mensch wird überall beschattet und das ganze wird gerechtfertigt durch potentielle Anschläge, Krisen etc.. Damit der Mensch auch nicht so schnell vergisst, dass er zum gläserenen Wesen geworden ist, kommen immer neue erschreckende Meldungen, denn Angst macht bekanntlich Beine (nicht nur in der Politik wird schließlich die Angst der Menschen ausgenutzt, auch in der Religion wohlgemerkt). Teilweise weiß man nicht mehr welche Nachrichtenmeldung ernst zunehmen ist und welche Instrumentalisierungscharakter hat. Wie Du es mit Colin Paul nunmal angesprochen hast, was alles an gefakten Bildern gezeigt wurde, dann sprach er nach seinem Rücktritt vorm TV und alle Welt war schockiert über die Lüge. Ein paar Tage später und jeder hat es vergessen, keine Forderung eines Truppenabzugs aus dem Irak, nichts! Soviel zu deinem zutreffenden Ergebnis bzgl des Kurzzeitgedächtnisses der Gesellschaft. |
hallo randa,
so ganz gläseren sind wir alle doch nicht. im namen der informationspflicht bombardieren uns die medien mit erschreckenden medlungen. je schrecklicher um so mehr öffentlichkeitswirksam. Angst ist zum symptom der gegenwärtigen gesellschaft geworden. man hat angst vor lebensmitteln, angst vor epidemien, angst vor der weltweiten wirtschaftskrise, angst vor dem verlust der arbeit.., angst vor terroristischen anschlägen, angst vor dem verlust des wohlstandes und des rechtsstaates, angst vor überfremdung, angst vor anderen kulturen und religionen. vieles spricht dafür, dass diese aktuellen ängste von interessengruppen künstlich produziert werden, um daraus politisch wie religiös kapital zu schlagen.angst wird für manipulationszwecke geschürt, um politische entscheidungen zu rechtfertigen. die kriegsargumentation der usa vor ihrem angriff auf den irak ist bis zur aktuellen stunde die höchste form der angstmacherei. auch das ewige bedrohungssyndrom der israelis ist das parade beispiel für die politische instrumentalisierung der angst und gleichzeitig das schlimmste hindernis für frieden in der region. angst ist also untrennbar von politik und religion.
Editiert von goody, vor 2 Jahr(e)
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