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Erstellt am 5-Mai-2009 um 15:21
السلام عليكم ورحمة الله وبركاته

بسم الله الرحمن الرحيم

Eine Ehefrau - Deine Dunya

_______________________________♥*
Durch die Eheschließung, heiratest du nicht nur eine Frau, sondern du heiratest deine ganze Welt. Ab jetzt bis zum Ende deiner Tage wird deine Ehefrau dein Partner, deine Gefährtin und dein bester Freund sein. Sie wird alle Augenblicke, deine Tage und deine Jahre mit dir teilen. Sie wird alle deine Freuden und Sorgen, deine Erfolge und Misserfolge, deine Träume und deine Ängste mit dir teilen. Wenn du krank bist, wird sie auf die beste Art und Weise für dich sorgen; wenn du Hilfe brauchst, wird sie alles tun, was sie für dich tun kann. Wenn du ein Geheimnis hast, wird sie es bewahren. Wenn du einen Rat brauchst, wird sie dir den besten Rat geben. Sie wird immer bei dir sein; Wenn du morgens aufwachst, wird das erste, was dein Augen sehen, sie sein; am Tage wird sie bei dir sein, wenn sie für einen Moment physisch nicht bei dir ist, so wird sie an dich denken, mit ihrem ganzen Herzen, ihrem Geist und ihrer Seele wird sie Du’a für dich machen; wenn du nachts schlafen gehst, wird das letzte, was deine Augen sehen, sie sein; und wenn du am Schlafen bist, wirst du sie weiterhin in deinen Träumen sehen.

Kurz gesagt:
Sie ist deine ganze Welt und du bist ihre ganze Welt. Die beste Beschreibung, die ich persönlich jemals gelesen habe, die die Nähe zwischen den Eheleuten beschreibt, ist die Ayah, die sagt:
هُنَّ لِبَاسٌ لَّكُمْ وَأَنتُمْ لِبَاسٌ لَّهُنَّ
“Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid” [2:187]

Gewiss sind Eheleute wie Kleider füreinander, denn sie versorgen sich gegenseitig mit dem Schutz, dem Komfort, der Bedeckung, der Unterstützung und dem Schmuck, mit dem Kleider den Menschen versorgen. Stelle dir nur eine Reise in den Winter von Alaska ohne Kleider vor! Unsere Ehegatten versorgen uns mit dem selben Grad an Komfort, Schutz, Bedeckung und Unterstützung auf der Reise unseres Lebens auf dieser Erde wie die Kleider es auf der Reise in Alaska tun würden.

Die Beziehung zwischen den Eheleuten ist die fantastischste aller menschlichen Beziehungen: Der Umfang an Liebe und Zuneigung, Vertrautheit und Nähe, Barmherzigkeit und Mitgefühl, Frieden und Ruhe, der die Herzen der Eheleute füllt, ist einfach unerklärbar. Die einzige rationale Erklärung für das fantastischste Gefühl aller menschlicher Gefühle ist folgendes: Es ist ein Gesetz von Allah subhanahu wa ta’ala,
وَاللّهُ جَعَلَ لَكُم مِّنْ أَنفُسِكُمْ أَزْوَاجاً
“Und Allah gab euch Gattinnen aus euch selbst…” [Sura An-Nahl Ayah 72]

Nur Allah subhanahu wa ta’ala in Seiner unendlichen Kraft, grenzenlosen Barmherzigkeit und großartigen Weisheit kann diese faszinierenden und gesegneten Gefühle in den Herzen der Eheleute erschaffen und verwurzeln. In der Tat erinnert Allah subhanahu wa ta’ala jene, die nach Seinen Zeichen im Universum suchen, dass diese Gefühle in den Herzen der Eheleute unter den Zeichen sind, die die Menschen zu Seiner Existenz leiten sollten, wie Er im Qur’an sagt,
وَمِنْ آيَاتِهِ أَنْ خَلَقَ لَكُم مِّنْ أَنفُسِكُمْ أَزْوَاجاً لِّتَسْكُنُوا إِلَيْهَا وَجَعَلَ بَيْنَكُم مَّوَدَّةً وَرَحْمَةً إِنَّ فِي ذَلِكَ لَآيَاتٍ لِّقَوْمٍ يَتَفَكَّرُونَ
“Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber schuf, auf daß ihr Frieden bei ihnen finden möget; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt.”
[Sura Ar-Rum Ayah 21]

Aber Allah subhanahu wa ta’ala weiß, dass das menschliche Herz kein statisches Objekt ist, es ist manchmal schwach und zeitweise dynamisch. Gefühle können sich und sie tun es auch, mit der Zeit verändern. Liebe kann allmählich verschwinden und sterben. Der eheliche Bund könnte abschwächen, wenn nicht richtig dafür gesorgt wird.

Das Glück in der Ehe kann nicht als selbstverständlich betrachtet werden; beständiges Glück erfordert ständiges Geben von beiden Seiten. Damit der Baum der ehelichen Liebe am Leben erhalten werden kann und weiterhin wächst, muss die Erde gestärkt, gepflegt, bewässert und mit Nährstoffen versetzt werden.

Erinnere dich daran...,

...dass unser Prophet Muhammad sallallahu ‘alaihi wa sallam die Zeit fand, um in die Wüste hinaus zu gehen und mit seiner Frau Aischa radiyAllahu anha wettzulaufen. Sie lief ihm davon, jedoch nachdem sie etwas an Gewicht zugenommen hatte, lief er ihr davon.

...dass der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam seine Frau mitnahm, damit sie den jungen Äthiopiern beim Spielen und Tanzen ihrer Volkstänze zuschauen konnte. Es ist notwendig, Emotionen zu zeigen, um den ehelichen Bund davor zu schützen, einzurosten und auseinander zu bröckeln.

...dass du von Allah subhanahu wa ta’ala für jede Geste, die du deiner Frau zeigst, belohnt wirst, wie der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam sagte,
„Was auch immer du um Allahs willen spendest, dafür wird Allah dich belohnen, und wenn du auch nur einen Bissen Nahrung in den Mund deiner Frau bringst.” [Bukhari, Muslim]

Unterschätze niemals die Wichtigkeit der scheinbar kleinen Dinge wie das Bringen eines Bissen in den Mund der Ehefrau oder das Öffnen der Autotür, etc. Erinnere dich, dass der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam seine Knie für seine Frau auszustrecken pflegte, um ihr auf das Kamel zu helfen, damit sie reiten konnte.

Versuche immer, etwas Zeit für euch beide zu finden, um gemeinsam zu beten. Das Stärken der Bande zwischen euch und Allah subhanahu wa ta’ala ist die beste Garantie, dass euer eigener ehelicher Bund immer stark bleibt. Frieden mit Allah subhanahu wa ta’ala zu haben wird immer dazu führen, mehr Frieden zu Hause zu haben.

Erinnere dich, dass der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam für jene Paare frohe Botschaft gab, die in der Nacht aufstehen, um gemeinsam zu beten. Der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam hielt sogar den Ehepartner, der zuerst aufsteht, dazu an, den anderen aufzuwecken, indem er ihm kaltes Wasser auf sein/ihr Gesicht spritzen lässt.

Versuche immer dein Bestes, um durch Worte und Taten gut zu deiner Frau zu sein. Spreche mit ihr, lächle sie an, suche nach ihrem Rat, frage sie nach ihrer Meinung, verbringe wertvolle Zeit mit ihr und erinnere dich immer, dass der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam sagte,
„Die Besten unter euch sind jene, die ihre Ehefrauen am besten behandeln.” (At-Tirmidhi)

Schließlich, es ist üblich, dass Ehepaare ihrem Ehepartner Liebe und Ehre schwören bis dass der Tod sie scheidet. Ich aber bin überzeugt davon, dass dieser Schwur gut oder sogar großartig ist, aber nicht ausreichend! Es ist nicht ausreichend, dass du deine Frau liebst. Du musst genauso lieben, was sie liebt. Ihre Familie und ihre Liebsten müssen genauso deine Liebsten werden. Sei nicht wie mein Kollege, der unglücklich über die Eltern seiner Ehefrau war, die für einige Wochen zu Besuch kamen. Er sagte offen zu ihr „Ich mag deine Eltern nicht.“ Natürlich schaute sie ihm direkt in die Augen und sagte „Ich mag deine auch nicht!“

Es ist auch nicht ausreichend, dass du sie liebst bis dass der Tod euch scheidet. Liebe sollte niemals enden und wir glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wo jene, die rechtschaffene Taten in dieser Welt verrichteten, mit ihren Ehegatten und ihrer Nachkommenschaft vereint werden.
ادْخُلُوا الْجَنَّةَ أَنتُمْ وَأَزْوَاجُكُمْ تُحْبَرُونَ
„Tretet in das Paradies ein, ihr und eure Gattinnen, (und seid) glückselig!” [Sura Az-Zukhruf Ayah 70]

Das beste Beispiel in dieser Hinsicht ist der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam, dessen Liebe für Khadija, seine Frau von 25 Jahren, einschließlich all jener, die sie liebte, sogar nach ihrem Tod andauerte. Es vergingen viele Jahre nach ihrem Tod und er vergaß sie niemals und wann immer er ein Tier in seinem Haus schlachtete, schickte er etwas davon an Khadijas Familie und Freunde und wann immer er das Gefühl hatte, dass der Besucher an der Tür Hala, die Schwester von Khadija, sein könnte, sagte er das Bittgebet, „oh Allah, lass es Hala sein.“

السلام عليكم ورحمة الله وبركاته
Erstellt am 8-Mai-2009 um 13:40
@ amatuSabur
Danke für deine Bemühungen und deine UNTERSTÜTZUNG
Wa Salamu Alaikum
Dieser Beitrag wurde gelöscht.
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Erstellt am 9-Mai-2009 um 02:58
Mir kamen die Tränen sehr schön liebe Schwester, jazaka allahu kheiran
[Mitgliedschaft beendet]
Erstellt am 11-Mai-2009 um 23:23
Bismi Allah Ar-Rahman Ar-Rahim
Salamu 3alaikum wa rahmatu Allahi wa barakatuh

Wa iyaki jaza Allah subhanahu wa ta3ala Ukhti Marokkinschen
Gern geschehen Akhi!! Ist doch selbstverständlich...

wa Salamu 3alaikum wa rahmatu Allahi wa barakatuh
[Mitgliedschaft beendet]
Erstellt am 14-Sep-2009 um 14:43
Salam alaikum
Achh wie schön den Text hab ich lange net mehr gelesen :-)
Barak allahu feeki
Erstellt am 5-Nov-2009 um 07:35
LINK:
http://data.islamiat.de/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=55&Itemid=34
Salam mu3alaikum 

Ich
liebe diese Geschichte einfach ein Paradebeispiel für eine starke Frau
die sich immer vor augen gehalten hat das alles Matkab ist .
Für all
die die beim hören nicht so recht mitkommen oder mit dem runter laden
Probleme hatten hab ich die Story noch mal in Kurzfassung zum lesen .

Die Liebesgeschichte von Zainab (r.a.)
Die Tochter des Propheten Mohammed (sws.) .
Abu
al - 'As bin Al-Rabi ist der Neffen von Khadija (r.a.) der Frau des
Propheten (sws.). Er war eine wichtige Persönlichkeit des Klans der
Quraish, den der Prophet (sws.) sehr liebte und auf Gegenseitigkeit
ruhte.
Der erste Teil dieser Geschichte spielt bevor Mohammed (sws.) wusste, dass er überhaupt der Prophet sein wird.
Bevor Mohammed (sws.) zum Propheten wurde, kam Abul As Ibnu Rabi zu ihm und sagte sinngemäß:
„Oh Mohammed ich möchte deine älteste Tochter Zainab zur Ehefrau nehmen.“
Daraufhin erwiderte der Prophet (sws.) :
„Ich gebe dir meine Tochter Zainab nicht zur Ehefrau, bis ich sie gefragt habe.“
Selbstverständlich ging der Prophet (sws.) zu seiner Tochter Zainab und sagte zu ihr:
„Der Sohn deiner Tante ist zu mir gekommen und hat deinen Namen erwähnt.
Würdest du zufrieden sein ihn als Ehemann zu haben?“
Auf diese feinfühlige Art und Weise berichtete unser Prophet Mohammed (sws.) seiner Tochter von Abu al-‘As bin Al-Rabi‘.
Ihr Gesicht errötete und sie lächelte.
Mit dieser Reaktion erklärte Zainab ( r.a.) ihr Einverständnis und sie heirateten daraufhin.
So begann die Liebesgeschichte.
Nach
ein paar Jahren hat Zainab (r.a.) zwei Kinder bekommen und zwar eine
Tochter namens Oumama und einen Sohn namens Ali. Ihr gemeinsames Leben
verlief sehr schön und sie waren sehr zufrieden. Nun begannen Probleme
aufzutauchen. Probleme, die ein Ehepaar in unserer heutigen Zeit
niemals erleben wird.
Was geschah?
Mohammed (sws.) ist nicht mehr einfach nur ein Mann geblieben.
Er ist ein Prophet geworden.
Als
dies geschah war Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ verreist. Nach seiner Rückkehr
findet er eine andere Zainab (r.a.) vor. Sie ist eine Muslima geworden.
Auf seinem Rückweg bekam Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ von Leuten mit,
dass sein Schwiegervater Mohammed (sws) behauptete er sei ein Gesandter
Allahs (swt.). Die Menschen sagten zu ihm:
„Dein Schwiegervater behauptet ALLAH (swt.) hätte ihn gesand. Er hat eine neue Religion mitgebracht.“
Als Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ das Haus betritt sagt Zainab (r.a.) zu ihm:
„Ich habe eine wunderbare Nachricht für dich. Eine wunderbare Nachricht habe ich für dich! Eine riesengroße Freudennachricht!“
Sie erzählte ihm von alldem von ihm verpassten Begebenheiten und teilt ihm glücklich mit:
„Ich bin Muslima geworden. Ist das nicht wunderbar? Ist das nicht wunderbar?“
er antwortete: „Hättest du mich nicht vorher informieren sollen?“
Das Problem hat angefangen!
Alles worauf er vorher vertraute ,war jetzt für seine Ehefrau nicht mehr die Wahrheit.
Die Grundlagen seines Lebens ,waren nicht mehr die seiner Ehefrau und diese informierte ihn nicht vor ihrem handeln.
Er sagte zu ihr : „Wäre es nicht besser, wenn du es mir vorher gesagt hättest?“
Sie
sagte dann zu ihm: „Ich hätte meinen Vater nicht zum Lügner erklären
können. Er ist auch kein Lügner. Ich bin nicht die einzige, die Muslima
geworden ist. Deine Tante Khadija (r.a.) ist auch Muslima geworden, die
Frau Abu Bakr (r.a.) ist auch Muslim geworden...“
Sie zählte ihm
mehrere wichtige Persönlichkeiten auf, die alle zum Islam übergetreten
sind , um ihm zu zeigen, dass sie nicht die einzige war, die den Weg
Islam gewählt hatte.
Er sagte dann zu ihr : „Ich nicht! Ich möchte
nicht, Er hat sein Volk im Stich gelassen und ist Muslim geworden,
wegen seiner Ehefrau.
Das möchte ich nicht !“
„Hast du keine Entschuldigung für mich? Kannst du meine Situation nicht verstehen?
Dein
Vater ist für mich kein unwichtiger Mensch. Er bleibt weiterhin eine
Respekt Person für mich. Nur weil ich diese Religion nicht annehmen
möchte heißt es nicht, dass er keinen Wert mehr für mich hat.“
Wie gesagt Zainab (r.a.) hat ihm angeboten Muslim zu werden aber er hat verneint.
Zainab (r.a) war gerade dabei für Ruhe zu sorgen, indem sie folgendes sagte:
„Und wer? Wer sonst soll eine Entschuldigung für dich finden, wenn nicht ich?
Ich bin deine Ehefrau und ich werde dir helfen die Wahrheit zu erkennen so weit ich kann.“
Sie kam einer ihrer wichtigsten Aufgaben als Ehefrau nach.
Welcher Mensch aus unserer Zeit wäre an ihrer bzw. seiner Stelle in der Lage gewesen so mit seinem Ehepartner umzugehen?
Er
wollte weiterhin die Götzen anbeten und sie hat eine vollkommen neue
Religion angenommen. Für beide Seiten ein brutaler Schock. Wie groß ist
die Liebe, die ihnen von ALLAH (swt) gegeben wurde?
„Ich bleibe bei dir, bis du die Wahrheit gefunden hast!“, sagte sie ihm und das tat sie auch.
Ganze 20 Jahre lebten sie so. Sie als Muslima und er als Kafir (Ungläubiger).
(Dazu
muss erwähnt werden, dass es damals noch erlaubt war, dass ein
Ungläubiger mit einer Gläubigen verheiratet ist. Der Vers, in dem ALLAH
(swt) dies verbietet war noch nicht herab gesandt.)
Der Prophet Mohammed (sws.) hat zu dieser Zeit nichts dazu gesagt.
Er hat ihr nicht den Umgang mit ihm verboten oder ähnliches.
Die Al Hidjra ist eingetroffen.
Alle Muslime zogen von Mekka nach Medina zusammen mit dem Propheten (sws).
Sollte Zainab (r.a.) auch nach Medina und ihren Gatten in Mekka zurücklassen?
Sie, die ihren Mann liebte und weiterhin liebt ist zum Propheten (sws) gegangen und fragte ihn:
„Oh Gesandter Allahs erlaubst du es mir, dass ich mit meinem Ehemann hier in Mekka bleibe?“
Er sagte zu ihr: "Bleib mit deinem Ehemann und deinen Kindern zusammen. Bleib ruhig mit ihnen zusammen.“
So
ist Zainab (r.a.) in Mekka geblieben. Man darf nicht vergessen, dass
Zainab (r.a.) mit ihrem Ehemann ein schönes Leben führte trotz dieser
ganzen Uneinigkeiten.
Es sollten aber noch mehr Probleme kommen .
Die
Schlacht von Badr ist gekommen. In dieser Schlacht kämpften die Kufar
gegen die Muslime. Also Mekka gegen Medina. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘
hatte eine Entscheidung getroffen.
Er wollte mit den Mekkanern zusammen in die Schlacht ziehen um mit ihnen zusammen gegen den Propheten (sws) zu kämpfen.
Zainab
(r.a.) weinte sehr sehr viel. Sie hatte große Angst ihren Vater oder
ihren Ehemann verlieren zu können. Deshalb nahm sie stets Zuflucht bei
ALLAH (swt.) und sprach:
„Oh ALLAH. Ich fürchte mich vor dem Tag,
wenn die Sonne aufgeht und meine Kinder haben keinen Vater mehr oder
ich habe keinen Vater mehr.“
Wie hätte sie handeln müssen. Wie konnte sie in der Lage noch für Ruhe sorgen.
Sie hat es geschafft für Ruhe zu sorgen. Sie liebte ihn dennoch und hatte große Geduld.
Es wurde immer problematischer.
Die Schlacht von Badr wurde von Mohammed (sws.) gewonnen und Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ wurde als Kriegsgefangener fest genommen.
Die
ersten Männer kamen zurück nach Mekka und Zainab (r.a.) fragte sie wie
es gelaufen ist, was passiert ist, wer die Schlacht gewonnen hatte. Die
Männer berichten ihr von dem Sieg ihres Vaters . Sie wirft sich nieder
und bedankt sich bei ALLAH (swt), dass ihr Vater gesiegt hat, denn die
Religion stand bei ihr an erster Stelle.
Unmittelbar da nach fragt sie nach ihrem Ehemann:
„Was ist mit meinem Ehemann passiert?“
Kann
sich jemand vorstellen in welch einer katastrophalen Situation sich
Zainab (r.a.) befand während der Schlacht? Was hätte sie ihren Kindern
sagen sollen?
Was hätte sie ihnen geantwortet, wenn sie fragen würden wohin ihr Vater gegangen sei?
Man sagte ihr, dass ihr Ehemann von seinem Schwiegervater festgenommen wurde.
Dann sprach Zainab (r.a.): „Ich schicke etwas um meinen Ehemann frei zu kaufen."
Sie besaß nicht viel. Sie hatte nicht viel, das wertvoll genug wäre um ihn frei zu kaufen.
Außer
einer Kette, die einst ihrer Mutter Khadija (r.a.) gehörte. Sie gab
diese Kette einem mit, der auf dem Weg nach Medina war und sagte zu
ihm:
„Gib das dem Propheten (sws.) und sag ihm, dass es dafür da ist, damit mein Ehemann frei kommt“.
Der
Prophet (sws.) war gerade dabei die Gefangenen für die angekommene
Gelder frei zu lassen. Während er dies tat, kam irgendwann eine kleine
Tasche an. Er öffnete die Tasche und fragte:
„Wer soll damit frei kommen?“Man antwortete ihm: „Abu al-‘As bin Al-Rabi‘.“
Prophet (sws) schaute sich den Inhalt der Tasche an und fing an zu
weinen, weil er die Kette wieder erkannte. Sie gehörte seiner geliebten
Frau Khadija (r.a.).
Weinend sagt er „Das ist die Kette von Khadija.“
Die Häuser damals waren alle mit Liebe gefüllt.
Man muss sich immer wieder vor Augen halten was bisher alles geschah:
Die
Tochter des Propheten (sws) lebt mit einem Menschen zusammen, der ein
Kafir war, der Vater ihrer Kinder ,der Mann den sie liebte und
gleichzeitig war er der Mann der in den Krieg zog um gegen ihren Vater
und gegen ihren glauben ankämpfte .
Dann wurde er fest genommen und
Zainab (r.a.) wollte ihn mit der Kette, der Frau ihres Vaters frei
kaufen. Ein Mensch aus unserer Mitte würde noch hinzufügen, dass sie
ihn mit dem Geld ihres eigenen Vaters frei kaufen wollte.
Nun
Mohammed (sws) sprach dann : „Wir sind immer zufrieden mit ihm als
Schwiegersohn gewesen. Ich habe nur gutes von ihm erfahren.
Wärt ihr
nicht dafür ihn frei zu lassen? Lasst ihn doch frei. Würdet ihr das
denn nicht akzeptieren?“ Der Prophet (sws) bat erst seine Gefährten um
Erlaubnis.
„Würdet ihr ihn nicht bitte frei lassen und ihm die Kette zurückgeben?“
Sie sagten: "Das machen wir oh Gesandter Allahs.“
Mohammed(sws) gab Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ die Kette zurück und sagte zu ihm:
„Sag Zainab sie soll diese Kette nicht mehr hergeben.“
Er schickt diesen Mann wieder zurück zu seiner Tochter.
Daraufhin fragte er Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ob er nicht mit ihm alleine reden könnte.
Er
sagte zu ihm: „Oh Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ALLAH hat mir befohlen, dass
ich eine Muslima und einen Nichtmuslim voneinander trenne. Würdest du
mir meine Tochter zurückgeben?
Würdest du das machen?“
Das ist die Barmherzigkeit wie sie es in den Familien wahrhaftiger Muslime gibt.
Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ist nach Mekka zurückgegangen und Mohammed (sws) wusste nicht, ob er seine Tochter wieder sehen würde.
Was hätte Zainab (r.a.) ihm jetzt alles vorwerfen können ?
Er ist kein Muslim geworden
Er zog in den Krieg um gegen ihren Vater zu kämpfen
Er wurde auch noch festgenommen und sie muss ihn dann auch noch frei kaufen .
Aber
Zainab (r.a.) empfing ihn auf eine Art und Weise, auf die eine heutige
Frau noch nicht einmal ihren Ehemann empfängt, wenn er von der Arbeit
nach Hause kommt und nicht im weitesten Sinne etwas getan hat, das
seiner Frau so viel Kummer bereiten könnte, wie das was Abu al-‘As bin
Al-Rabi‘ getan hatte. MashaALLAH
Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ sagt zu ihr: „Ich muss weiter ziehen .“
Sie fragt ihn: „Wohin willst du denn?“
Er antwortet: „Ich werde nirgends wohin gehen aber du wirst zu deinem Vater zurück gehen.“
„Aber warum? Warum soll ich zu meinem Vater gehen?“, fragt sie ihn anschließend.
„Deine Religion hat befohlen, dass wir uns voneinander trennen.“, antwortet er.
Was
ist das für eine Liebe. Was ist das für eine Liebe. Möge ALLAH swt uns
allen so eine Liebe zwischen uns und unseren Ehepartnern geben. Amin
„Willst du nicht mit mir kommen und Muslim werden?“ Sie hatte noch nicht aufgegeben.
„Nein.“, antwortete er ihr.
Sie
nahm Ali und Oumama mit nach Medina und ging zu ihrem Vater, denn
Religion ist an erster Stelle. Daran erkennt man wie groß ihr Iman war.
In Medina wollten viele Männer Zainab (r.a.) heiraten, denn damals
war es kein Problem, wenn eine Frau Kinder hatte oder geschieden war.
Das war damals keine Schande ganz und gar nicht.
Und nicht nur
Zainab (r.a.) ging es so. Zainab (r.a.) verneinte jedoch jedes Angebot,
weil sie immer noch ihren Mann liebte, wie sie es schon die ganze Zeit
tat. Sie hatte Hoffnung, dass er zu ihr als Muslim zurückkehren wird,
deshalb blieb sie allein stehend.
Zainab (r.a.) blieb
alleinstehend und heiratete niemanden anderes, weil ihre Liebe und
Hoffnung einfach zu groß war, obwohl mittlerweile 6 Jahre vergangen
waren ohne, dass er als Muslim zu ihr zurückgekehrt war.
Das Problem wurde intensiver und komplizierter.
Abu
al-‘As bin Al-Rabi‘ war ein Geschäftsmann, der mit seiner Karawane
durch die Ortschaften zog. Auf einer Reise wurde er von den Gefährten
des Propheten (sws) umzingelt.
Er konnte flüchten und er flüchtete
in Richtung Medina eigentlich dorthin wo die Leute lebten, die ihn auch
bekämpfen wollten. Das war auch der einzige Weg, der ihm übrig blieb.
Wohin sollte er jetzt flüchten? Alle diese Menschen wollen ihn doch haben.
Die Gefährten, die ihn auch umzingelten bekamen schnell heraus, dass er in Medina war, denn es sprach sich herum.
Abu
al-‘As bin Al-Rabi‘ kannte keinen Ausweg, sodass er nachfragte, wo
Zainab (r.a.) wohnte und lief auch zu ihrem Haus. Das alles ist in der
Nacht passiert also vor dem Fadjr-Gebet.
Er klopft an ihre Tür.
„Bist du als Muslim gekommen?“ Das war das erste, was sie ihn fragte.
„Nein ich bin eher als Flüchtling gekommen.“, antwortete er ihr und erzählte ihr die ganze Geschichte.
Sie fragt ihn daraufhin: „Möchtest du nicht Muslim werden?“
„Nein ich möchte nicht“, war seine Antwort auf diese Frage.
Diese
Liebe ist unglaublich, denn sie sagt ihm: „Du brauchst keine Angst zu
haben oh Sohn meiner Tante. Willkommen oh Vater von Ali und Oumama.“
Das hatte Zainab (r.a.) nie vergessen, dass er der Vater ihrer Kinder war.
Andere
Frauen hätten ihm den Kontakt zu seinen Kindern verboten, aber sie war
etwas besonderes, da sie ihre Kinder und ihren Ehemann nicht vergessen
hatte. MashaALLAH
Es wurde zum Fadjr-Gebet gerufen. Der
Prophet (sws.) hat mit den anderen Muslimen gemeinsam in der Moschee
gebetet. Als das Gebet beendet wurde, durch die Friedensgrüße an die
Engel nach rechts und nach links, herrschte vollkommene Stille. Alle
blieben sitzen und gedenken ALLAH swt. Es herrscht absolute Stille.
Alls von ganz weit hinten, da wo die Frauen beten eine Frauenstimme zu vernehmen war.
Diese Stimme rief mitten in der Moschee:
"Ich habe Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ Schutz gewährt!"
Mohammed (sws.) fragt die Anwesenden, ob sie dies auch gehört haben.
Sie bejahten diese Frage.
Diese Stimme wiederholt diesen Satz. Es war die Stimme von Zainab (r.a.).
Sie
sagt zu Mohammed (sws.): „Ya Rasulallah wenn ich Abu al-‘As bin
Al-Rabi‘ aus einem ganz entfernten Blickwinkel betrachte, dann ist er
der Sohn meines Onkels.
Wenn ich von einem ganz nahen Blickwinkel betrachte, dann ist er der Vater meiner Kinder.
Ich habe ihm Schutz gewährt!“, sagte sie entschlossen. Sie hatte die Entscheidung sozusagen schon getroffen.
„Oh
ihr Menschen. Als Schwiegersohn habe ich nur gutes von ihm erlebt. Er
war immer gut! Er sprach immer die Wahrheit und hielt immer sein
Versprechen.“ Das sagte der Prophet (sws.) über seinen ehemaligen
Schwiegersohn, der ihn einst mit dem Schwert bekämpfen wollte.
„Seid ihr damit einverstanden, dass Zainab ihm ihre Fürsprache gab?“, fragte er seine Mitmenschen.
Sie antworteten ihm mit :“Einverstanden ya Rasulallah.“
„Mein Wunsch ist es, dass wir den Mekkanern ihr Geld zurück geben, dass wir haben.
Wenn
ihr aber nicht damit einverstanden seid, dann bin ich damit auch
zufrieden und ich werde euch diese Entscheidung nie zum Vorwurf
machen.“, äußerte sich der Prophet (sws).
„Nein ya Rasulallah. Sie können das gesamte Geld wieder haben. Alles.“, gaben sie ihm als Antwort.
Daraufhin
stand er auf und sagte: „Wem Zainab Schutz gewährt, dem gewähren wir
auch Schutz.“ Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ würde nichts in Medina geschehen,
was auch immer er tun würde. Er hatte den Schutz von ganz Medina auf
seiner Seite.
Als Zainab (r.a.) sich dann auf dem Weg zurück
begeben wollte, holte der Prophet (sws.) sie noch einmal zu sich und
sagte ihr folgendes:
"Sei gut zu ihm! Deine Mama ist seine Tante
und er ist der Vater von Ali und Oumama. Behandle ihn gut! Aber er darf
dir nicht näher kommen.
Er ist dir nicht mehr erlaubt.".
Sie entgegnete ihm: „Einverstanden ya Rasulallah!“.
Zainab ist zu Abu al 'As gegangen und sagte:
„Ya Abu al 'As war es für dich leicht das du dich von uns getrennt hast?
Fällt dir das nicht schwer das du von uns getrennt lebst?
Willst du nicht den Islam annehmen“?
Er antwortet : „Nein!“
Er
nahm das Geld und ging nach Mekka, dort gab er allen ihr Geld zurück
und fragte: „Hat jemand von euch nicht sein Geld bekommen?“
Sie antworteten: „Nein wir haben alle unser Geld bekommen!“
Daraufhin sagt Abu al-‘As zu den Menschen:
„Aschhadu an la ilaha illa allah wa aschhadu ana muhammadan 3abduhu wa rasuluh“
HAMDULILLAH
Er
fügte hinzu : „Ich wollte vorher kein Moslem werden ,ich wollte euch
erst euer Geld zurück geben und das habe ich jetzt getan .“
Abu al-‘As ging daraufhin nach Medina und er traf genau nach dem Fadjr-Gebet in Medina an.
Alle Menschen waren ruhig und er stand auf und sagte zum Propheten (sws):
„Du hast mir Schutz gewährt und nun möchte ich dir sagen
Aschhadu an la ilaha illa allah wa aschhadu anna anta Mohammed rasul allah!“
Alls die Muslima das hörten haben alle geschrien :
„Allahu akbar allahu akbar“ die gesamte Moschee hat sich gefreut.
Abu al-‘As fragte dann unseren Propheten Mohammed (sws) : „Darf ich jetzt zurück zu Zainab?“
Der Prophet (sws) sagte: „Komm mit!“
Sie gingen zu Zainab und klopften an der Tür .
Der
Prophet (sws) sagte: „Oh Zainab Abu al-‘As ist heute wieder zu mir
gekommen und hat gefragt ob er dich nochmal heiraten darf.“
Zainab wurde wieder ganz rot und sie lächelte .
Zainab und Abu al-‘As heirateten und hatten ein Jahr lang eine glückliche und wundervolle Ehe .
Bis plötzlich Zainab verstarb .
Nach
20 Jahren Kampf das Abu al-‘As Moslem wird, nach 20Jahren voller tränen
und angst und sorgen um ihn ,nach genau 20jahren starb Zainab .
Sie konnten nur noch ein Jahr gemeinsam leben.
Abu al-‘As konnte das nicht glauben,er hat geweint ,er hat so viel geweint das sein Bart immer voll mit tränen war .
Er
hat so viel geweint das Mohammed (sws) immer seine Tränen wegwischen
musste und Mohammed (sws) war der Vater der verstorbenen Frau von Abu
al-‘As .
Es war für den Propheten (sws) schlimm ,doch für Abu al-‘As war es noch viel schlimmer!
Der Prophet sagte ihm immer : „Du musst Sabr haben“
Doch Abu al-‘As sagte : „Ya Rasulallah ich kann nicht mehr leben ,ich kann dieses Leben nicht mehr ohne Zainab ertragen“.
Er ging immer zu Oumama und umarmte sie ganz fest und sagte :
„Erinnere mich an Deine Mutter erinnere mich an Deine Mutter“
Er konnte nicht ohne sie leben.
Und dann nach einem Jahr Trauer um Zainab ist Abu al-‘As auch gestorben.

Das war es nun das war die Geschichte von Abul as und Zainab bint Mohammed (sws).
Liebe den, den du liebst
Hasse den, den du hasst
aber hasse niemals den, den du einmal geliebt hasst.
Zumindest auf islamische weise in der Ehe ,denn das ist die richtige Ehe im Islam ,
so sollten wir alle irgendwann einmal eine Ehe führen inschallah voller liebe!

„Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass Er euch aus euch selbst Gattinen
erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet; und Er hat Zuneigung
und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Darin sind wahrlich Zeichen
für Leute, die nachdenken“ (30:21)
 
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