Das sind deine großeltern mein kind
» Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham
Salam alikom,
ich fange an incha Allah mit Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham. Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham (arabisch أبو علي الحسن بن الهيثم ) um 965 wahrscheinlich in Basra; gestorben in 1039 oder 1040 in Kairo), war ein bedeutender arabischer Mathematiker, Mediziner, Optiker und Astronom. es wurde der erste wissenschaftler bezeichnet Er ist ein arabischer Naturforscher, geboren um 965 Basra, verstorben um 1040 Kairo; einer der bedeutendsten Universalgelehrten und Physiker des Mittelalters; soll (vergeblich) versucht haben, für den Fatimidenkalifen Hakim die Nilüberschwemmungen unter Kontrolle zu bringen; Ibn al-Haytham gilt als der Erfinder der Strahlenoptik. Sein Werk war revolutionär, vor allem aber auch durch seine Wirkung auf das Abendland und die dort sich vollziehende Weiterentwicklung. Ibn al-Haytham fußte auf den spätantiken Arbeiten zur Optik (Euklid, Ptolemaios u.a.), aber auch auf den Erkenntnissen islamischer Vorgänger. Der Philosoph al-Kindi hatte bereits über Brennspiegel geschrieben und ein gewisser Ibn Sahl hatte zwischen 983 und 985 eine Schrift über Brenngläser mit Paraboloiden Krümmungen verfasst. Er untersuchte die sphärische Aberration und erkannte die geometrisch-optischen Grundlagen des Sehvorgangs und die Bedeutung der Krümmung von Linsen und Hohlspiegeln für deren Wirkungsweise; beschrieb als erster das Prinzip der Camera obscura; bewies, daß der Mond in reflektiertem Sonnenlicht leuchtet; vermutete, daß die Bewegung der Planeten durch undurchdringliche Äthersphären verursacht würde; schätzte die »Dicke« der Lufthülle auf ca. 17 km; Al-Haytham untersuchte den Sehvorgang und die physikalische Optik. Er trennte erstmalig in der Geschichte beide Gebiete strikt voneinander und behandelte sie getrennt. Bis zu seiner Zeit war die verbreitete Meinung, dass beim Sehen Strahlen vom Auge ausgingen und auf das gesehene Objekt träfen. Al-Haytham widerlegte diese These. Er war auch der erste Wissenschaftler, der bei seinen Arbeiten systematisch von wissenschaftlichen Experimenten Gebrauch machte. Allerdings waren diese noch qualitativen Experimente. Al-Haytham definierte Licht als aus geradlinig verlaufenden Strahlen zusammengesetzt, die von einer Lichtquelle ausgehen und sich nach allen Richtungen des Raumes hin ausbreiten. Dabei unterschied er zwischen primären und sekundären Lichtquellen sowie Spiegeln. Jeder von einer primären Lichtquelle beleuchtete nicht-spiegelnde Gegenstand stellt eine sekundäre Lichtquelle dar. Vor jedem Punkt eines solchen Objektes gehen Lichtstrahlen aus. Al-Haytham fand, dass die Lichtintensität mit der Entfernung von einer Lichtquelle oder beim Durchlaufen eines transparenten Mediums abnimmt. Reflexion und Lichtbrechung erklärte er mithilfe mechanischer Modelle. Al-Haytham untersuchte mit geometrischen Mitteln die Optik unterschiedlicher Spiegel und sphärischer Linsen. Dabei entdeckte er auch erstmalig das Phänomen der sphärischen Aberration. Bei seinen Untersuchungen zum Auge und zum Suchvorgang fand er, dass die Form des betrachteten Objektes im Auge abgebildet wird, aber nicht als Ganzes, wie man früher annahm, sondern zusammengesetzt Punkt für Punkt durch je einen Lichtstrahl. Dass das Auge dabei wie eine Lochkamera wirkt, entging ihm aber noch. Auch war ihm die Funktion der Linse im Auge nicht klar. Methodisch wesentlich an al-Haythams Arbeiten zur Optik ist die Verknüpfung von physikalischer und mathematischer Betrachtungsweise. Al-Haythams Werke wurden im 12. Jh. Ins Lateinische übersetzt, mit entscheidender Wirkung auf die Entwicklung der abendländischen Physik. Die Bearbeitung folgt…
Editiert von Souheil, vor 1 Jahr(e)
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